Mehr als 50 Hitzetote im Osten Kanadas

Die Zahl der Hitzetoten im Osten Kanadas ist auf mehr als 50 gestiegen. In der vergangenen Woche seien mindestens 54 Menschen ums Leben gekommen, teilten die Behörden in der Provinz Quebec gestern mit. Allein 28 Tote gab es im Großraum Montreal.

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In Quebec und in der Nachbarprovinz Ontario herrschen seit einer Woche extreme Temperaturen. Nach Angaben des kanadischen Wetterdienstes hatten die Temperaturen in der Region in den vergangenen Tagen die 34-Grad-Marke geknackt. Angesichts der hohen Luftfeuchtigkeit fühle es sich aber eher wie 40 Grad Celsius an. Am Wochenende sollen die Temperaturen aber wieder zurückgehen.

In Ontario gab es bisher keine Hitzetoten. Im Jahr 2010 waren bei einer Hitzewelle in der Gegend von Montreal rund hundert Menschen ums Leben gekommen.

Buschbrände in Kalifornien zerstören Häuser

Im US-Bundesstaat Kalifornien bedrohen unterdessen Buschbrände Hunderte Häuser. Ein Mann kam durch die Feuer ums Leben. In der vom Flammenmeer gefährdeten Region im Norden des Westküstenstaates stießen Feuerwehrleute in einem ausgebrannten Haus auf eine Leiche, wie die Behörden laut US-Medienberichten mitteilten.

Rund 300 Gebäude seien von dem Feuer bedroht, hieß es. Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown rief in dem betroffenen Gebiet den Notstand aus.