Ausland

Mehr als fünf Monate nach der Erstürmung des US-Kapitols in der Hauptstadt Washington hat ein US-Bundesrichter ein erstes Urteil gegen eine Teilnehmerin gesprochen. Anna Morgan-Lloyd aus dem US-Staat Indiana wurde gestern zu drei Jahren Haft auf Bewährung, gemeinnütziger Arbeit und einem Bußgeld in Höhe von 500 Dollar (rund 420 Euro) verurteilt.

Die 49-Jährige entging einer Gefängnisstrafe, weil sie vor der Gerichtsverhandlung ein Schuldbekenntnis ablegte. Morgan-Lloyd räumte ein, sich illegal Zutritt zum Kapitol verschafft zu haben, als dort am 6. Jänner 2021 der Wahlsieg des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl vom 3. November 2020 zertifiziert werden sollte.

500 Anklagen erhoben

„Ich war dort, um Präsident (Donald) Trump meine Unterstützung zu zeigen, und ich schäme mich dafür, dass es ein unzivilisiertes Schauspiel der Gewalt wurde“, sagte sie per Videoübertragung vor dem Bundesgericht in Washington.

Die US-Behörden identifizierten inzwischen rund 800 mutmaßliche Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Kapitol-Erstürmung, gegen rund 500 von ihnen wurde Anklage erhoben. Das Urteil gegen Morgan-Lloyd könnte darauf hindeuten, dass das Strafmaß unterschiedlich ausfallen kann – abhängig von den Vorwürfen gegen die Teilnehmer und deren Kooperationsbereitschaft.

Der polnische Botschafter in Berlin, Andrzej Przylebski, hat die ungarische Regierung gegen die europäische Kritik am ungarischen Gesetz über den Umgang mit Homosexualität und Transgender-Identität verteidigt.

„Das Recht des ungarischen Parlaments, Schulkinder vor der Beschäftigung mit der homosexuellen Problematik gesetzlich zu schützen“, sei „evident und unbezweifelbar“, sagte Przylebski dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag-Ausgaben). Das habe nichts mit Intoleranz zu tun, geschweige denn mit der Verfolgung Homosexueller oder der Beschränkung ihrer bürgerlichen Rechte.

EU geht gegen Ungarn vor

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen will wegen des umstrittenen Gesetzes zur Einschränkung von Informationen über Homosexualität gegen Ungarn vorgehen. Das ungarische Gesetz mit Einschränkungen der Rechte von LGBTQ-Menschen sei „eine Schande“, sagte von der Leyen gestern in Brüssel. Auch Österreich schloss sich der Kritik an.

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In Hongkong sind die Menschen heute für die letzte Ausgabe der pekingkritischen Zeitung „Apple Daily“ Schlange gestanden. Im Arbeiterbezirk Mongkok standen in der Früh Hunderte Menschen an, um ein letztes Mal das der Demokratiebewegung nahestehende Boulevardblatt zu kaufen. Wenige Stunden später fand die Zeitung auch im Finanzbezirk Central reißenden Absatz.

„‚Apple Daily‘ ist tot“, schrieb der stellvertretende Chefredakteur Chan Pui Man, der vergangene Woche festgenommen worden war, in einem Abschiedsbrief an die Leserinnen und Leser. Die „Pressefreiheit wurde zum Opfer von Tyrannei.“

Nach großem Druck der Behörden hatte die Redaktion gestern Abend ihre Arbeit eingestellt. Auch der Webauftritt und die Konten bei Twitter und Facebook wurden geschlossen.

Kurz zuvor hatte der Verwaltungsrat des „Apple Daily“-Mutterkonzerns Next Digital das bevorstehende Aus für die Zeitung bekanntgegeben. Rund tausend Beschäftigte, darunter 700 Journalisten und Journalistinnen, sind nun ohne Arbeit.

In der Affäre um illegale Parteispenden aus der Schweiz droht dem AfD-Bundesvorsitzenden und EU-Parlamentarier Jörg Meuthen laut einem Medienbericht ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren. Die Berliner Staatsanwaltschaft habe beantragt, Meuthens Immunität als Europaabgeordneter aufzuheben, berichtete der „Spiegel“ unter Berufung auf mehrere mit dem Vorgang vertraute Quellen gestern. Ein entsprechendes Ersuchen sei an das EU-Parlament gerichtet worden.

Demnach sieht die Staatsanwaltschaft Berlin einen Anfangsverdacht auf eine Straftat im Zusammenhang mit der Annahme illegaler Parteispenden gegen den AfD-Chef. Ein Behördensprecher bestätigte auf Anfrage des „Spiegel“, man habe bereits seit längerer Zeit einen „medial bekannt gewordenen Sachverhalt betreffend den Bundessprecher der AfD Jörg Meuthen“ juristisch geprüft.

Zum Ergebnis und zur möglichen Aufhebung der Immunität Meuthens wollte sich der Sprecher nicht äußern. Meuthen sei für eine Stellungnahme nicht erreichbar gewesen. Sollte das Europaparlament dem Antrag der Berliner Staatsanwaltschaft auf Aufhebung der Immunität stattgeben, wäre der Weg für strafrechtliche Ermittlungen gegen den AfD-Chef frei, hieß es in dem Bericht weiter.

Wahlkampfhilfe aus Schweiz im Fokus

Dem Magazin zufolge geht es in dem Fall um verschleierte Wahlkampfhilfen der Schweizer PR-Firma Goal AG. Diese habe Meuthen im baden-württembergischen Landtagswahlkampf 2016 mit einer rund 90.000 Euro teuren Werbekampagne unterstützt. Die Bundestagsverwaltung hatte bereits im Oktober 2019 ein Bußgeld von 269.400 Euro gegen die AfD wegen Annahme anonymer Spenden verhängt. Eine Klage der AfD gegen die Strafzahlung wies das Berliner Verwaltungsgericht Anfang des vergangenen Jahres ab.

Mehrere Medien haben nach eigenen Angaben und nach gemeinsamer Recherche Pushbacks an der kroatischen Grenze zu Bosnien-Herzegowina dokumentiert. Bei Pushbacks handelt es sich um illegale Zurückweisungen von Migranten und Geflüchteten, nachdem diese die Grenze zu einem Land bereits übertreten haben.

Der „Spiegel“ hat nach eigenen Angaben gemeinsam mit Lighthouse Reports, dem Schweizer SRF, dem ARD-Studio Wien und der kroatischen Zeitung „Novosti“ solche Aktionen an der Grenze gefilmt. Ein Zusammenschnitt des Videomaterials wurde gestern von mehreren der beteiligten Medien online veröffentlicht.

Die Aufnahmen sollen zeigen, wie kroatische Polizisten und Grenzschützer mehrere Personen aus Kroatien und damit aus der EU zurück in bosnische Wälder schicken. Die Migranten und Geflüchteten, darunter auch Kinder, berichten den Journalisten in dem Video unter anderem, dass sie geschlagen worden seien. Zudem seien ihnen in Kroatien die Handykameras zerstört worden, damit sie keine Aufnahmen der Geschehnisse machen können.

Über Pushbacks an der kroatischen Grenze, einer Außengrenze der EU, wird immer wieder berichtet. Die kroatische Regierung teilte nach Angaben des „Spiegel“ zu den neuen Aufnahmen mit, dass es sich um legale Einreiseverweigerungen direkt an der Grenze handle. Nach Angaben des „Spiegel“ berichteten die angetroffenen Migranten, dass sie zum Teil schon tief ins kroatische Territorium vorgedrungen seien.

Nach einem Bericht über die Kritik des Vatikans über den Entwurf eines Anti-Homophobie-Gesetzes in Italien hat Regierungschef Mario Draghi die Freiheit des Parlaments betont. Italien sei ein säkularer Staat, und deshalb sei das Parlament frei in seiner Diskussion, sagte der frühere EZB-Chef gestern im Senat, der kleineren der beiden Parlamentskammern.

Italiens Rechtssystem garantiere, dass die Gesetze verfassungsrechtliche Grundsätze und internationale Verpflichtungen respektierten, zu denen auch die Vereinbarung mit der Kirche gehöre.

Vatikan kritisierte Entwurf

Die Zeitung „Corriere della Sera“ hatte am Vortag berichtet, Vatikan-Vertreter seien am 17. Juni in der italienischen Botschaft am Heiligen Stuhl erschienen und hätten mit einer Verbalnote um die Änderung des Gesetzestextes gebeten. Der Vatikan bestätigte die Übermittlung des Schriftstücks.

Die katholische Kirche sorgt sich dem Bericht zufolge wegen des Gesetzes um die ihr zugesicherten Freiheiten. Eine Vereinbarung zwischen dem Vatikan und Italien von 1984 regelt etwa die Organisationsfreiheit der Kirche. Eine Sorge: Das Gesetz sieht vor, alle Privatschulen, also auch die katholischen, nicht davon zu befreien, etwas für den nationalen Tag gegen Homo- und Transphobie zu organisieren, wie es in dem Bericht weiter hieß.

Das Anti-Homophobie-Gesetz hat erst eine der beiden italienischen Kammern passiert und braucht noch grünes Licht vom Senat. Seit Monaten streiten Politiker und Aktivisten darum.

Inland

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) ist heute als Auskunftsperson bereits zum dritten Mal im „Ibiza“-U-Ausschuss. Auch Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), der auch Ausschussvorsitzender ist, wird zum zweiten Mal befragt. Formell zugesagt hat auch der ehemalige ÖBAG-Chef Thomas Schmid – dennoch ist sein Kommen unwahrscheinlich.

Weil Blümel in der Causa um die Casinos Austria als Beschuldigter geführt wird, sorgt seine Befragung abermals für Aufmerksamkeit. Sobotka wird wohl wieder wegen des ÖVP-nahen Alois-Mock-Instituts befragt. Ermittlungen wegen vier Anzeigen gegen den Nationalratspräsidenten wurden aber im Vorfeld eingestellt. Eine gestern bekanntgewordene Anzeige wegen Falschaussage könnte aber neuerlich für Diskussionsstoff sorgen.

Ebenfalls zum zweiten Mal sollte Ex-ÖBAG-Chef Schmid befragt werden. Wie es heißt, sei er zuletzt aber nicht erreichbar gewesen. Für den Fall, dass er nicht auftauchen sollte, ist als Ersatz der Vorstand des Finanzamts für Gebühren, Verkehrssteuern und Glücksspiel geladen.

Köstinger: Spenden nicht meine Aufgabe

Gestern wurde Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) vor allem zu Spenden an die ÖVP im Wahlkampf 2017 befragt. Sie sei mit Spenden als Generalsekretärin nicht befasst gewesen, so Köstinger, für die Parteifinanzen sei Axel Melchior zuständig gewesen.

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Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat gestern im Interview mit der ZIB2 erneut Abschiebungen nach Afghanistan verteidigt. Diese waren zuletzt aufgrund der zunehmend gefährlicher werdenden Lage wieder in die Kritik gekommen, Justizministerin Alma Zadic (Grüne) forderte eine Evaluierung. Nehammer verwies darauf, dass jeder Fall einzeln beurteilt werde.

Nehammer verteidigt Abschiebungen

Abschiebungen abgelehnter Asylwerber nach Afghanistan sorgen für Kritik. In der ZIB2 ist dazu Innenminister Karl Nehammer (ÖVP).

Die Abschiebungen nach Afghanistan würden in Einklang mit der EU und der europäischen Asylagentur durchgeführt, die Entscheidung über das Bleiberecht treffe nicht willkürlich eine Behörde, sondern in der zweiten Instanz ein Gericht und in der dritten Instanz ein oberstes Gericht.

Komme es zu Abschiebungen, werde im Einzelfall beurteilt, ob die Rückführung tatsächlich in ein sicheres Gebiet erfolge. Dabei gebe es mehrere „Sicherheitsnetze“, mittels derer die Lage geprüft werde. Es gehe auch um die „Signalwirkung“.

Konkreter Fall angesprochen

Angesprochen wurde auch der Fall eines jungen Afghanen, der trotz Sprachkenntnissen und eines Jobs in der Gastronomie in Tirol zuletzt von der Abschiebung bedroht war. Dem Innenministerium wurde vorgeworfen, fälschlicherweise die Information verbreitet zu haben, der Mann sei ein Drogendealer. Das habe sich aber als unkorrekt erwiesen, nachher sei von einer Verwechslung gesprochen worden.

Nehammer sagte dazu, er befinde sich nun in einer „unangenehmen Situation“ und könne auf diesen konkreten Einzelfall nicht eingehen, und kündigte eine Tatsachenfeststellung an. Dann könne auch geklärt werden, wie diese Verwechslung zustande gekommen sei.

Lage gefährlich

Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR warnt immer wieder vor Abschiebungen nach Afghanistan: „Die Sicherheitslage in Afghanistan lässt Rückführungen nur im Ausnahmefall zu. Die Situation hat sich (…) verschlechtert", sagte ein deutscher UNHCR-Vertreter kürzlich. Der Vormarsch der Taliban habe die Lage zuletzt wesentlich verschlimmert, so Fachleute.

Der Bund will mit gutem Beispiel vorangehen und nachhaltiger einkaufen. Dazu beschloss der Ministerrat gestern den Aktionsplan nachhaltige Beschaffung, den Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne), Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP), Justizministerin Alma Zadic (Grüne) und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) gemeinsam präsentierten.

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Die Reform der Lehrerzuteilung an Wiener Pflichtschulen stößt auf heftigen Widerstand bei Direktorinnen und Direktoren, Lehrkräften und Eltern sowie bei jenen Schulen, die eigentlich profitieren sollten. Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (NEOS) will für Härtefälle „gemeinsame Lösungen“ finden.

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COV Ausland

Die USA schicken Brasilien drei Millionen Dosen vom Coronavirus-Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson (J&J). Das teilte ein Vertreter des Weißen Hauses gestern mit. Die Lieferung sei Teil einer geplanten Spendenaktion der USA von insgesamt 80 Millionen Impfstoffdosen.

Nur rund elf Prozent der Bevölkerung Brasiliens sind bereits vollständig geimpft, und die Regierung von Präsident Jair Bolsonaro wehrt sich weiterhin gegen strengere Beschränkungsmaßnahmen. Brasilien verzeichnet nach den USA die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Beim J&J-Vakzin reicht eine Impfdosis.

Wegen eines Anstiegs von Coronavirus-Neuinfektionen verschiebt Israel die geplante pauschale Einreiseerlaubnis für geimpfte Individualtouristinnen und Individualtouristen um einen Monat. Erst ab 1. August sollen Urlauberinnen und Urlauber ohne vorherige Genehmigung ins Land kommen dürfen, wie eine Sprecherin des Tourismusministeriums gestern bestätigte.

Noch am Sonntagabend hatte Innenministerin Ayelet Shaked von der ultrarechten Jamina-Partei auf Facebook geschrieben, geimpfte Individualtouristinnen und Individualtouristen dürften ab 1. Juli einreisen. Am Montag stieg allerdings die Zahl der registrierten Coronavirus-Neuinfektionen auf mehr als 100 innerhalb von 24 Stunden – das erste Mal seit zwei Monaten. Die meisten davon stehen nach offiziellen Angaben in Verbindung mit der Delta-Variante des Virus.

Im Neun-Millionen-Einwohner-Land Israel haben mehr als 5,5 Millionen Menschen bereits eine erste Coronavirus-Impfung erhalten, rund 5,2 Millionen Menschen auch die zweite Dosis. Die Impfkampagne war besonders zu Beginn sehr erfolgreich und sorgte international für Aufsehen.

COV Inland

Heute Mittag endet die Ausschreibungsfrist für den Betrieb der Coronavirus-Teststraßen in Vorarlberg. Bis jetzt ist nicht klar, ob sich überhaupt ein Unternehmen dafür beworben hat. Das Rote Kreuz, das die Straßen bisher betrieben hatte, kündigte an, sich nicht dafür zu bewerben.

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Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 10,5 (Stand: gestern, 14.00 Uhr).

Kein Bundesland hat einen Wert über 25, viele haben einen Wert unter 10,0, Tendenz zuletzt weiter fallend. Die Steiermark (3,6) hat den niedrigsten, Wien mit 21,6 den höchsten Wert.

Ministerien melden 117 Neuinfektionen

Das Gesundheits- und das Innenministerium meldeten 117 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand: gestern, 9.30 Uhr). Diese Zahlen meldeten die Bundesländer an den nationalen Krisenstab.

10.686 Menschen verstarben bisher an den Folgen des Coronavirus. Derzeit befinden sich 236 Personen aufgrund des Coronavirus in Spitalsbehandlung, davon 69 auf Intensivstationen.

Das Berichtsschema der AGES zeigt die Zahlen vom Vortag – wie die Meldung der Ministerien. Wesentlicher Unterschied zu den Ministeriumsmeldungen: Laborbestätigte Fälle, Tote etc. werden nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

EU

Die EU-Staats- und -Regierungschefs kommen heute zu ihrem letzten Gipfel vor der Sommerpause zusammen. Zum Auftakt steht ein Gespräch mit UNO-Generalsekretär Antonio Guterres auf dem Programm, bevor der Gipfel die Lage in der Pandemie bewertet und sich mit der Migrationspolitik befasst.

Am Abend geht es um die schwierigen Beziehungen zu Russland. Deutschland und Frankreich hatten die EU-Partner mit einem Vorschlag für mögliche Gipfeltreffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin überrascht.

Diskutiert werden soll auch das Verhältnis zur Türkei. Die EU-Kommission hatte im Vorfeld ein weiteres Milliardenpaket für Ankara zur Versorgung von Syrien-Flüchtlingen vorgeschlagen.

Überschattet wird der Gipfel durch den Streit über das jüngst in Ungarn verabschiedete LGBTQ-Gesetz, das von zahlreichen Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission kritisiert wird. Morgen befasst sich der Gipfel mit Wirtschaftsfragen.

Unter großem Einigungsdruck treffen sich heute wieder Unterhändler und Unterhändlerinnen von EU-Parlament und den Mitgliedsstaaten, um einen Kompromiss im Streit über die Agrarreform zu erringen. Konkret geht es um 270 Milliarden Euro für die Jahre 2023 bis 2027. Die Verhandlungen waren Ende Mai ergebnislos abgebrochen worden. Nun soll es zu einer Einigung kommen.

Die Beteiligten stehen unter großem Druck: Wenn eine Einigung noch unter der portugiesischen Ratspräsidentschaft gelingen soll, muss das in dieser Verhandlungsrunde erfolgen. Voraussichtlich wird aber noch der morgige Tag gebraucht – die Verhandlerinnen und Verhandler haben dafür bereits Zeit in ihren Terminkalendern eingeplant.

Änderungen waren bereits für 2021 vorgesehen

Es wird damit gerechnet, dass es morgen Abend oder in der Nacht auf Samstag eine Einigung geben könnte, wobei sich die Beteiligten Ende Mai bereits ähnlich optimistisch gezeigt hatten.

Sollte es keinen Kompromiss geben, müsste unter slowenischer Ratspräsidentschaft, die am 1. Juli beginnt, ein Ergebnis erzielt werden. Dann würde die Reform aber voraussichtlich noch später in Kraft treten. Die ursprünglich für Anfang 2021 vorgesehenen Änderungen mussten wegen der zähen Verhandlungen bereits auf 2023 verschoben werden, was dann aber kaum noch zu halten wäre.

Fest steht, dass die Landwirtschaft umweltfreundlicher werden soll. Wie das Geld dafür verteilt wird und welche Vorgaben es geben soll, darüber streiten die verschiedenen Interessengruppen erbittert.

Wirtschaft

Wegen des Hackerangriffes kann die Molkerei Salzburgmilch den Handel heute nicht beliefern. Die EDV-Systeme funktionieren nach wie vor nicht. Offenbar laufen bereits Verhandlungen mit den Angreifern, vermutlich wird Lösegeld verlangt wie zuletzt beim Kranhersteller Palfinger.

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Die Zunahme des Bodenverbrauchs ist zwar von 2019 auf 2020 erneut leicht gesunken, dennoch wird immer noch zu viel fruchtbarer Boden verbraucht, wie Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) heute in einer Aussendung betonten.

Ziel sei es, den Flächenverbrauch bis 2030 auf 2,5 Hektar pro Tag zu reduzieren. Laut Umweltbundesamt lag dieser Wert in den vergangenen drei Jahren durchschnittlich bei 11,5 Hektar.

2020 kam es insgesamt zu 42 Quadratkilometer Flächeninanspruchnahme, was in etwa der Größe von Eisenstadt entspricht. Dieser Wert lag laut Umweltbundesamt im Jahr 2019 noch bei 44 Quadratkilometern, 2018 bei 43 Quadratkilometern und 2017 bei 47 Quadratkilometern.

Im Schnitt setzte sich die kontinuierliche Abnahme der neu beanspruchten Flächen seit dem Jahr 2010 fort, wo es einen Höchststand von 89 Quadratkilometern gab.

Den größten Anteil nehmen laut einer Aussendung der Ministerien Bau- und Betriebsflächen ein. Ein Rückgang sei in der Nutzung von Flächen für Erholung und Abbau sowie im Straßenbau zu sehen. Auch die von der Bahn beanspruchten Flächen schrumpfen.

Mehr als 30 Grad im Schatten sind derzeit keine Seltenheit. Glücklich können sich all jene schätzen, die bei der Arbeit eine Klimaanlage haben. In der Textilreinigung und beim Straßenbau kommt die Hitze aber nicht nur von oben. Gesetzliche Hitzeregeln gibt es aber kaum.

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Während in den USA der Gebrauchtwagenmarkt verrückt spielt, sind die Preise für Gebrauchtwagen in Österreich seit Mitte 2020 moderat gestiegen.

Wie eine Auswertung von Autoscout24 zeigt, betrug der Durchschnittspreis in der ersten Jahreshälfte 2020 noch um die 20.000 Euro, aktuell sind es über 22.000 Euro. Auch auf Willhaben bestätigte man auf APA-Anfrage, dass es derzeit eine hohe Nachfrage bei geringem Angebot gebe.

„Generell sind die Anfragen zu Gebrauchtwagen auf unserer Plattform so hoch wie noch nie, jedoch der verfügbare Bestand so gering wie schon lange nicht. Das lässt die Preise anziehen“, sagte ein Pressesprecher von Willhaben.

In den Daten der Statistik Austria, die die Preise von Gebrauchtfahrzeugen für die Inflationsberechnung erhebt, sind die steigenden Preise noch nicht ablesbar. Der Preisindex für gebrauchte Kraftwagen stieg seit Mitte 2020 nur leicht ,während jener für neue kräftig zulegte.

Die Gründe für den Preisauftrieb hierzulande sind unklar. Laut Willhaben besteht das Phänomen schon länger. In den USA stiegen die Preise für Gebrauchtwagen besonders deutlich, teilweise kosten gebrauchte Autos mehr, als sie 2019 neu gekostet haben. US-Medien führen das unter anderem auf die Pandemie und den Chipmangel in der Autoindustrie zurück.

Greenpeace will mit einem neuen Report aufzeigen, dass Unternehmen mithilfe von Agenturen und Anwälten hinter den Kulissen aggressives Lobbying gegen das geplante EU-Gesetz für globalen Waldschutz betreiben.

Öffentlich würden sie jedoch vorgeben, die EU-Vorhaben zu unterstützen. Hintergrund ist die Ausarbeitung eines Entwurfs seitens der EU-Kommission zur Verhinderung der Einfuhr von Produkten, für die natürliche Ressourcen des Planeten zerstört werden. Dieser Entwurf war für diesen Sommer geplant. Nun habe die EU angekündigt, dass der Prozess auf unbekannte Zeit verschoben werde.

Jedoch schreibt Greenpeace auch, dass es offen sei, ob dahinter der Druck von Konzernen steht. Gleichzeitig fordert die Umweltorganisation die EU-Kommission jedoch auch dazu auf, dem Gegenwind standzuhalten, und ein starkes und sanktionierbares Gesetz zum globalen Waldschutz vorzulegen.

„Bollwerk aus Agenturen und Anwälten“

Lukas Meus, Waldexperte bei Greenpeace Österreich bezeichnet den Fall als „besonders perfide“, viele Unternehmen, die von der Zerstörung profitieren würden, würden sich hinter ihren Branchenverbänden verstecken, welche dann „die schmutzige Lobbyarbeit“ erledigen würden.

Meus sprach von einem"Bollwerk aus Agenturen und Anwälten, gezielten Beschwerden und Beharren auf undurchsichtigen und ineffizienten Greenwashing-Maßnahmen", mit denen die Verbände systematisch den Gesetzgebungsprozess blockieren würden. Die EU sei für zehn Prozent der weltweiten Entwaldung und der damit verbundenen Emissionen verantwortlich, so Meus.

Sport

Cristiano Ronaldo hat bei der EM 2021 zum Abschluss der Gruppe F gestern Abend mit einem Doppelpack nicht nur Titelverteidiger Portugal ins Achtelfinale verholfen, sondern beim 2:2 gegen Frankreich auch einen weiteren Meilenstein erreicht. Der 36-Jährige erhöhte in Budapest mit zwei erfolgreichen Elfmetern sein Torkonto in Länderspielen auf insgesamt 109 Treffer und zog damit mit dem iranischen Rekordhalter Ali Daei gleich.

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Spanien ist mit einer überzeugenden Leistung ins Achtelfinale der EM 2021 gestürmt. Die Gastgeber fertigten gestern in Sevilla nach davor schwachen Leistungen die Slowakei mit 5:0 (2:0) ab und stiegen als Zweiter der Gruppe E hinter Schweden (3:2 gegen Polen) letztlich souverän in die K.-o.-Phase auf. Sprichwörtlich schoss sich das Team von Luis Enrique den Frust vom Leib. Für die Slowakei und Polen ist das Turnier vorbei.

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Schweden hat sich gestern bei der Europameisterschaft mit einem 3:2 über Polen in St. Petersburg den Sieg in Gruppe E geholt. Polen ist hingegen ausgeschieden. Emil Forsberg mit einem Blitztor nach 82 Sekunden und einem Treffer in der 59. Minute ebnete den Skandinaviern den Weg ins Achtelfinale. Zwei Tore von Robert Lewandowski (61., 84. Minute) brachten Polen wieder heran, ehe in der 94. Minute doch die Entscheidung zugunsten Schwedens fiel.

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Chronik

Am Landesgericht Innsbruck ist gestern ein 34-jähriger Mann wegen Mordes zu 20 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er soll im Juni des Vorjahres in Imst seine Ehefrau erwürgt und in den Inn geworfen haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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Ein 56 Jahre alter Vater ist gestern am Landesgericht Feldkirch (Vorarlberg) wegen sexueller Übergriffe an Kindern zu einer unbedingten Haftstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Er soll Buben aus der Verwandschaft wiederholt sexuell genötigt haben.

Mehr dazu in vorarlberg.ORF.at

In Krispl (Salzburg) ist gestern ein Auto im Steilgelände abgestürzt. Zuerst rollte der Pkw fast 200 Meter über eine Bergwiese und stürzte dann laut Einsatzkräften circa 30 Meter in einen Graben.

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Ein Medienbericht über die angebliche Zehnlingsgeburt einer 37-Jährigen war laut südafrikanischen Behörden erfunden. Die für den Großraum Johannesburg und Pretoria zuständige Provinzregierung veröffentlichte gestern eine Erklärung, wonach eine medizinische Untersuchung der Frau eine Geburt in jüngster Zeit ausgeschlossen hat.

„Es stellte sich auch heraus, dass sie in jüngerer Zeit nicht schwanger war“, heißt es in dem Schreiben. Die Provinzregierung sei sehr besorgt über das Verhalten der „Pretoria News“, des verantwortlichen Redakteurs sowie der Mediengruppe, zu der die Zeitung gehöre. Die Staatsanwaltschaft sei mittlerweile mit entsprechenden Ermittlungen beauftragt.

Zeitung bezeichnete Geburt als Rekord

Die Zeitung hatte am 8. Juni unter Berufung auf den Ehemann in einer Exklusivgeschichte über die Mehrlingsgeburt berichtet und sie als neuen Weltrekord bezeichnet. Gosiame Thamara Sithole, die bereits Mutter von Zwillingen sei, soll die Kinder in einem ungenannten Krankenhaus in Pretoria auf normalem Wege und auch per Kaiserschnitt zur Welt gebracht haben.

Ihr aus dem Township Tembisa stammender Ehemann Tebogo Tsotetsi berichtete der Zeitung, seine Frau habe drei Mädchen und sieben Buben zur Welt gebracht, nachdem sie sieben Monate und sieben Tage schwanger gewesen sei. Die Exklusivgeschichte war zunächst von Medien in aller Welt aufgegriffen worden.

Die Zeitung hatte darauf hingewiesen, dass sie schon einen Monat zuvor mit der Familie gesprochen habe, auf deren Wunsch hin aber mit einer Veröffentlichung bis nach der Geburt gewartet habe. Auf dem Bild war eine Frau mit kugelrundem Bauch zu erkennen, die neben ihrem Ehemann saß und über ihre vermeintliche Schwangerschaft sprach.

Beim Einsturz einer Fußgängerbrücke über einer Autobahn in der US-Hauptstadt Washington sind mehrere Menschen verletzt worden. Vier Verletzte seien gestern ins Krankenhaus gebracht worden, teilten die Rettungskräfte auf Twitter mit. Niemand sei unter den Trümmern begraben. Aus einem Lastwagen, der teilweise unter der kollabierten Brücke stecke, sei Diesel ausgelaufen. Mindestens ein weiteres Fahrzeug sei von Trümmern getroffen worden.

Eingestürzte Fußgängerbrücke in Washington
Reuters

Die Autobahn – die Interstate 295 – sei in beide Richtungen gesperrt worden. Über den Grund des Einsturzes lagen keine Informationen vor. US-Präsident Biden wirbt derzeit im US-Kongress für ein massives Finanzierungspaket, um die oftmals marode Infrastruktur in den Vereinigten Staaten zu modernisieren.

Lifestyle

Bei der Wasserrettung mahnt man angesichts der Hitze zur Vorsicht. Zuletzt kam es immer wieder zu Badeunfällen. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad sei es unter anderem wichtig, nicht überhitzt ins Wasser zu springen, sondern sich langsam abzukühlen.

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Kultur

Die österreichische Filmregisseurin und Produzentin Jessica Hausner ist in die Jury der 74. Filmfestpiele von Cannes berufen worden.

Unter dem Vorsitz des US-Regisseurs Spike Lee werden insgesamt fünf Frauen und vier Männer aus fünf Kontinenten die 24 Wettbewerbsfilme beurteilen und über die Preise, darunter die prestigeträchtige Goldene Palme, entscheiden. Nach der Absage im Vorjahr findet das Festival heuer zu einem unüblich späten Zeitpunkt, nämlich von 6. bis 17. Juli, statt.

Regisseurin Jessica Hausner
Reuters/Regis Duvignau

Neben Lee und Hausner sind in der Jury die franko-senegalesische Regisseurin Mati Diop, die franko-kanadische Sängerin Mylene Farmer, die US-Schauspielerin und Regisseurin Maggie Gyllenhaal, die französische Schauspielerin Melanie Laurent, der brasilianische Regisseur Kleber Mendonca Filho, der französische Schauspieler Tahar Rahim und der koreanische Schauspieler Song Kang Ho in diesem Jahr Jurymitglieder. Das gaben die Filmfestspiele heute bekannt.

Dem Schauspieler Bud Spencer (1929–2016) ist eine neue Ausstellung in Berlin gewidmet. Die Schau über den italienischen Filmstar soll am Sonntag öffnen. Gezeigt werden zum Beispiel Drehbücher, Kostüme, Videos, Figuren und Auszeichnungen. Ein Großteil stamme aus dem Besitz der Familie, sagte Museumsleiter Matteo Mancini vorab.

Schauspieler Carlo Pedersoli, alias Bud Spenccer
APA/dpa/Jan-Philipp Strobel

Bud Spencer – bürgerlich Carlo Pedersoli – spielte in Filmen wie „Vier Fäuste für ein Halleluja“ und „Sie nannten ihn Plattfuß“ den Haudrauf. Oft trat er im Doppelpack mit Terence Hill auf. Die Ausstellung ist von einer früheren Schau in Neapel inspiriert.

Maria Lassnigs Gemälde „Wilde Tiere sind gefährdet“ hat bei der laufenden Auktionswoche im Wiener Dorotheum gestern Rekorde gebrochen. Das Toplos der 2014 verstorbenen Malerin ist für 1.378.175 Euro versteigert worden – Weltrekord für ein Lassnig-Werk, wie das Dorotheum am Abend mitteilte. Gegenüber ORF.at bestätigte das Dorotheum einen weiteren Rekord: Es handle sich um das höchste Auktionsergebnis eines zeitgenössischen österreichischen Künstlers oder Künstlerin.

Schätzpreis deutlich überboten

Der Schätzpreis für das drei mal zwei Meter große Gemälde aus dem Jahr 1980 lag bei bis zu 800.000 Euro. Das Bild Lassnigs war an einem Wendepunkt in der Karriere der Künstlerin entstanden.

Maria Lassnig bei Dorotheums Auktion
Dorotheum

Als das Werk 1985 in der ersten großen Retrospektive im Museum des 20. Jahrhunderts in Wien ausgestellt wurde, schrieb der damalige Angewandte-Rektor Peter Gorsen im Katalog: „Man sieht eine als Mars gekennzeichnete Symbolfigur auf einer anderen Figur reiten, die durch ihre Fortbewegung auf einer Lafette als ausgebeutetes Arbeitstier und ‚Kanonenfutter‘ kenntlich gemacht ist. Der Dressurakt wird in der grünen Landzone der unteren Bildhälfte durch eine mörderische Szene ergänzt, die unschwer als eine allegorische Chiffre der Ausrottung von Exoten und des fortgesetzten Lebensentzugs der Bevölkerung in diesem Kontinent gelesen werden kann.“

Leute

Hollywood-Star Harrison Ford hat sich bei den Dreharbeiten für den neuen „Indiana Jones“-Film an der Schulter verletzt. Der 78-Jährige zog sich die Verletzung bei Proben für eine Actionszene zu, wie das Studio Disney gestern mitteilte.

Angaben zur Schwere der Verletzung wurden nicht gemacht. „Die Produktion wird weitergehen, während die angemessene Behandlungsmethode erwogen wird, und der Drehplan wird in den kommenden Wochen wenn nötig angepasst“, so Disney.

Schauspieler Harrison Ford
APA/AFP/Pedro Pardo

Die Dreharbeiten für den fünften und letzten Teil der „Indiana Jones“-Saga hatten im Mai in Großbritannien begonnen. Der Kinostart des von Regisseur James Mangold gedrehten Actionfilms ist für Sommer 2022 geplant. Das Filmprojekt war bereits 2016 angekündigt worden, es gab aber immer wieder Verzögerungen.

Ford war bereits 2014 bei den Dreharbeiten zu „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ verletzt worden. Er brach sich ein Bein, als am Set eine vertikal schließende Hydrauliktür seines Raumschiffs „Millennium Falcon“ plötzlich auf ihn niederschoss.

Erster „Indy“-Auftritt vor 40 Jahren

Der Schauspieler hatte seinen ersten Auftritt als abenteuerlustiger Archäologe Henry Walton Jones alias Indiana Jones 1981 in „Jäger des verlorenen Schatzes“ von Regisseur Steven Spielberg. Auf den Kassenhit folgten „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ (1984), „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (1989) und knappe 20 Jahre später „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ (2008).