COV Ausland

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet einen Rekordanstieg neuer Coronavirus-Infektionen. In den vergangenen 24 Stunden seien weltweit mehr als 230.000 neue Erkrankungen registriert worden, teilt die WHO heute mit.

Der bisher größte Zahl von Neuinfektionen binnen eines Tages hatte die WHO erst am Freitag mit gut 228.000 Fällen verzeichnet. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters nähert sich die Gesamtzahl der Infektionen weltweit der Marke von 13 Millionen.

In Spanien ist erstmals seit Lockerung der Coronavirus-Maßnahmen im Juni wieder eine Ausgangsbeschränkung angeordnet worden. Die Menschen in der Stadt Lleida und sieben umliegenden Gemeinden dürfen ab morgen das Haus daher nur noch zum Arbeiten, zum Einkaufen oder wegen dringender Angelegenheiten wie etwa Arztbesuche verlassen, berichtete die Zeitung „La Vanguardia“.

Damit wurden Maßnahmen in der im Westen Kataloniens gelegenen Region weiter verschärft, die schon seit einer Woche für mehr als 200.000 Menschen gelten. So war das Gebiet, in dem es einen Anstieg der Infektionszahlen gibt, bereits weitgehend von der Außenwelt abgeriegelt worden. Seither kontrolliert die Polizei die Zufahrtsstraßen.

In den Krankenhäusern im Bereich von Lleida würden inzwischen schon mehr als 100 Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt, berichtete „La Vanguardia“. In ganz Katalonien, wo es auch in der Stadt L’Hospitalet de Llobregat unmittelbar südlich von Barcelona vermehrt neue Fälle gibt, wurden heute binnen 24 Stunden 816 neue Infektionen mit SARS-CoV-2-Virus registriert. Das waren mehr als doppelt so viele wie am Vortag, als 361 Fälle gemeldet wurden.

Frankreich will Reisende aus Risikogebieten künftig auf dem Flughafen auf das Coronavirus testen. Die Maßnahme werde in den kommenden Tagen umgesetzt, kündigte Regierungssprecher Gabriel Attal heute an.

Diejenigen, die bereits einen Coronavirus-Test gemacht haben, müssten einen Nachweis darüber erbringen können, so Attal. Dann sei kein erneuerter Test in Frankreich notwendig. Gesundheitsminister Olivier Veran hatte Ende vergangener Woche noch von einer freiwilligen Maßnahme gesprochen.

„In Ländern, in denen das Virus nicht mehr zirkuliert als in Frankreich, gibt es keinen Grund, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen“, erklärte Attal weiter.

Führende Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in Frankreich hatten am Wochenende eine Maskenpflicht in öffentlichen geschlossenen Räumen gefordert, um ein Wiederaufflammen der Epidemie zu verhindern. In Frankreich gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln Maskenpflicht. Viele Geschäfte, Sehenswürdigkeiten oder andere Einrichtungen schreiben aber das Tragen einer Maske vor. Frankreich ist von der Coronavirus-Pandemie hart getroffen und zählt mehr als 30.000 Tote.

Mit Verweis auf die Coronavirus-Pandemie will die ungarische Regierung Einreisen aus Afrika, Südamerika und fast allen Ländern Asiens untersagen. Zudem würden die Einreisen aus einigen europäischen Staaten eingeschränkt, teilte der Stabschef von Ministerpräsident Viktor Orban, Gergely Gulyas, heute mit.

„Wir müssen unsere Sicherheit schützen, damit das Virus nicht von außen eingeschleppt wird“, sagte Gulyas. Die Infektionszahlen in Ungarn selbst gingen weiter zurück, „und wir wollen, dass das so bleibt“.

Drei Risikokategorien

Nach Gulyas’ Angaben teilten die ungarischen Gesundheitsbehörden 154 Länder auf Grundlage der dortigen Infektionszahlen in drei unterschiedliche Risikokategorien ein. Zur höchsten Risikogruppe „rot“ werden alle afrikanischen und südamerikanischen Länder gezählt sowie alle asiatischen Länder, abgesehen von den wirtschaftlich einflussreichen Staaten China und Japan. Menschen aus der roten Gruppe dürfen ab Dienstag um Mitternacht nicht mehr nach Ungarn einreisen.

Aus Europa gehören auch Albanien, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, das Kosovo, Weißrussland, Montenegro und die Ukraine zur roten Gruppe. Ungarische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die aus Ländern dieser Gruppe einreisen, müssen sich auf das neuartige Coronavirus testen lassen und eine 14-tägige Quarantäne einhalten.

COV Inland

Bisher sind in Österreich 18.829 Personen (Stand: heute, 16.00 Uhr) positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Zahl der aktuell Erkrankten ist von gestern auf heute leicht gestiegen. Derzeit gibt es 1.237 Erkrankte, das sind um 24 mehr als am Vortag. Davon befinden sich 83 Menschen im Spital, zehn auf der Intensivstation.

696.740 Tests wurden bisher durchgeführt. 682 Menschen sind in Österreich an dem Coronavirus gestorben, wobei für die Zählung die Definition des Epidemiologischen Meldesystems (EMS) ausschlaggebend ist.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Hinweis zur Aktualisierung der Daten

Um die Daten weiter aktuell zu halten, übernimmt ORF.at die Informationen direkt aus dem offiziellen Dashboard des Gesundheitsministeriums. Die aktuellen Fallzahlen im Kopf der Seite werden stündlich aktualisiert, die Verlaufsgrafiken zum Tageswechsel, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

Genaue Informationen zu Definitionen, Herkunft der Daten, Aktualisierung und FAQs finden sich im Infopoint Coronavirus von ORF.at.

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Ausland

Bei ihren Ermittlungen zur Stuttgarter Krawallnacht will die Polizei auch das Umfeld der Verdächtigen und deren familiären Hintergrund beleuchten. Die Ausschreitungen in der Nacht zum 21. Juni hätten ein bisher ungekanntes Aggressions- und Gewaltpotenzial offenbart, sagte ein Polizeisprecher.

Da gehöre es selbstverständlich zur Aufarbeitung dazu, herauszufinden, mit wem man es zu tun habe, und das Umfeld der Verdächtigen und in unklaren Fällen auch einen möglichen Migrationshintergrund zu ermitteln.

Medienberichte, die Polizei wolle Stammbaumforschung betreiben, wies der Sprecher zurück. „Aber wir betreiben natürlich keine Ahnen- oder Stammbaumforschung“, sagte er.

Sitzungsprotokoll wird ausgewertet

Ein Sprecher der Stadt erklärte, der Begriff gehöre nicht zum Wortschatz der Stadt beziehungsweise der Polizei. Weder er noch weitere Zuhörer einer Gemeinderatssitzung könnten sich daran erinnern. Man werde nun das Protokoll der fraglichen Sitzung auswerten.

In den Berichten hatte es geheißen, Polizeipräsident Franz Lutz habe im Gemeinderat angekündigt, dass die Polizei auch bei Verdächtigen mit deutschem Pass mit Hilfe der Landratsämter Stammbaumrecherche betreiben werde. Das hatte breite Kritik ausgelöst.

Scharfe Kritik aus Politik

„Das verstört mich nachhaltig“, twitterte die SPD-Vorsitzende Saskia Esken. „Polizeiliche Stammbaumforschung ist die unsägliche Konsequenz aus der rechtsextremen Debattenverschiebung darüber, es sei relevant, ob Menschen, die Straftaten begehen, deutsch sind oder nicht / Migrationswurzeln haben oder nicht“, twitterte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz.

„Mir fehlen immer noch die Worte“, sagte der Grünen-Politiker Cem Özdemir den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Der Polizeipräsident solle seinen „skurrilen Vorschlag“ sofort aus der Welt schaffen.

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) verteidigte das Vorgehen indes als Selbstverständlichkeit in einem Strafverfahren. "Der Begriff „Stammbaumforschung" ist da fehl am Platze“, sagte Strobl. „Unsere Polizei arbeitet professionell und korrekt.“

Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung an der Grenze zwischen Aserbaidschan und Armenien sind nach Angaben aus Baku zwei aserbaidschanische Soldaten getötet worden. Die beiden verfeindeten Länder machten sich heute gegenseitig für den Vorfall in der Region Tawusch im Nordosten Armeniens verantwortlich.

„Die armenischen Streitkräfte sind zur Offensive übergegangen, unterstützt von Artilleriefeuer“, erklärte das aserbaidschanische Verteidigungsministerium. Dabei seien zwei aserbaidschanische Soldaten getötet und fünf weitere verletzt worden.

Armenien wirft Nachbarland „Artillerieangriff“ vor

In der Mitteilung war auch von „Verlusten“ auf armenischer Seite die Rede. Die Regierung in Eriwan warf dem Nachbarland einen „Artillerieangriff“ vor, der darauf ausgerichtet gewesen sei, armenische Stellungen einzunehmen.

Die aserbaidschanische Armee sei daher zurückgedrängt worden und habe dabei „menschliche Verluste“ erlitten. „Es gab keine Opfer bei den armenischen Truppen“, versicherte die Sprecherin des armenischen Verteidigungsministeriums, Suschan Stepanjan, via Facebook.

Die beiden Kaukasusländer befinden sich seit fast 30 Jahren in einem Konflikt um die Kontrolle über die abtrünnige Region Berg-Karabach. Die aktuelle Auseinandersetzung ereignete sich aber fern von diesem Gebiet.

Bei der Stichwahl um die Präsidentschaft in Polen zeichnet sich trotz der Coronavirus-Epidemie eine hohe Wahlbeteiligung ab. Bis Mittag gaben 24,7 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie die Wahlkommission heute in Warschau mitteilte. Das waren gut sieben Prozentpunkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt bei der zweiten Runde der Präsidentenwahl 2015.

Das Votum war ursprünglich für Mai geplant gewesen, wurde aber wegen der Coronavirus-Epidemie verschoben. In den Wahllokalen galten besondere Schutzvorschriften. Im Zentrum von Warschau stellten sich die Menschen mit Gesichtsmasken vor den Wahllokalen an, da in den Räumen nur eine begrenzte Personenzahl zugelassen war. Desinfektionsmittel standen am Eingang bereit, die Wahlhelfer und Wahlhelferinnen trugen Handschuhe und durchsichtige Gesichtsvisiere.

Umfragen deuten auf ein knappes Rennen zwischen dem von der nationalkonservativen Regierungspartei PiS (Recht und Gerechtigkeit) gestellten Amtsinhaber Andrzej Duda und seinem oppositionellen Herausforderer Rafal Trzaskowski hin.

Inland

Die Aussagen von Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer (ÖVP) zur Arbeitslosigkeit sind heute bei den Sozialdemokratischen Gewerkschaftern (FSG) im ÖGB auf heftige Kritik gestoßen.

Mahrer hatte in der „Kleinen Zeitung“ den SPÖ-Vorschlag nach einer Viertagewoche zurückgewiesen und eine Qualifizierungsoffensive gefordert. Laut dem FSG-Vorsitzenden und Nationalratsabgeordneten Rainer Wimmer hat aber ausgerechnet die Arbeitgeberseite im AMS-Verwaltungsrat verhindert, dass das Personal des Arbeitsmarktservice aufgestockt werde. „Das ist unehrlich und zeigt, dass Herr Mahrer mehr an PR als an den arbeitslosen Menschen interessiert ist“, betonte Wimmer.

SPÖ-Kritik Richtung Regierung

Mahrer hatte in dem Interview zum Kampf gegen Arbeitslosigkeit unter anderem gemeint, „es braucht einen anderen Rahmen, was Zumutbarkeit und Mobilität betrifft“. Weiters sprach er sich für Steueranreize für Privatstiftungen aus, die einen Teil ihres Gelds philanthropisch verwenden. FSG-Wimmer sieht bei Mahrer nur „neoliberale Kalendersprüche“, mit denen niemandem geholfen werde – weder den Arbeitnehmern noch den Unternehmern. „Die Kosten der Krise werden wohl die ArbeitnehmerInnen allein zu schultern haben, wenn es nach Harald Mahrer geht“, kritisiert Wimmer abschließend.

Sorge um einen Einstellungsstopp bei Hotel- und Gastronomiebetrieben und um zu wenig Lehrstellen in dem Bereich machen sich Freizeit- und Tourismussprecherin Petra Vorderwinkler und Lehrlingssprecher Klaus Köchl, beide SPÖ-Abgeordnete des Nationalrates. Aktuell gebe es bis zu 50 Prozent weniger Anmeldungen von Berufseinsteigerinnen und -einsteigern in Gastgewerbeberufsschulen. Die Regierung lasse hier eine ganze Branche im Stich, kritisieren sie.

NEOS sieht sich übergangen

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl wiederum wirft sich für die Fitnessbranche in die Bresche, die bei der Umsatzsteuersenkung übergangen worden sei. Es sei Faktum, dass ein gesunder Lebensstil, primär Bewegung, die Lebenserwartung erhöhe. Daher sollten etwa Dienstgeber Gutscheine für Fitnessstudios den Dienstnehmern sachbezugsfrei zuwenden können, forderte Kickl.

NEOS freut sich sehr über den 500-Millionen-Euro-KMU-Fonds, den Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) angekündigt hat, sieht sich aber übergangen. Denn laut NEOS-Budget- und Finanzsprecherin Karin Doppelbauer habe sie einen Antrag auf genau so einen KMU-Equity-Fonds im Nationalrat eingebracht, der noch am Dienstag im Nationalrat von ÖVP, Grünen und der SPÖ abgelehnt worden sei.

ZIB2

Wieder ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen jenseits der 100 und Oberösterreich bleibt der Hotspot des Landes. Vor der politischen Sommerpause nimmt der Vizekanzler dazu und zum türkis-grünen Krisenmanagement Stellung.

Kopf-an-Kopf-Rennen um polnisches Präsidentenamt

In Polen deutet alles auf ein knappes Rennen der beiden Kandidaten Andrzej Duda (PiS) und seinem oppositionellen Herausforderer Rafal Trzaskowski hin.

14-Jähriger durch Felssturz getötet

Ein Bub ist Sonntagmittag beim Zustieg zur Eisriesenwelt im Salzburger Tennengebirge im Pongau durch einen Steinschlag getötet worden.

ZIB 2 mit Lou Lorenz-Dittlbacher, 21.50 Uhr, ORF 2

Mail an die ZIB2(zib2@orf.at)

EU

Großbritannien will 705 Millionen Pfund (787,09 Mio. Euro) bereitstellen, um seine Grenzen auf die Loslösung von der EU vorzubereiten. Mit dem Geld sollen neue Grenzposten und IT-Systeme finanziert sowie 500 neue Grenzbeamtinnen und Grenzbeamte angestellt werden, wie die Regierung in London heute mitteilte.

Das zusätzliche Personal solle die Sicherheit der Grenze garantieren, aber auch Zollkontrollen abwickeln, wenn Großbritannien den EU-Binnenmarkt verlässt.

Großbritannien war am 31. Jänner aus der EU ausgetreten. In der Übergangsphase bis Jahresende bleibt das Land noch im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion. Die EU hat London dabei eine Freihandelszone ohne Zölle und Einfuhrquoten in Aussicht gestellt. Die Verhandlungen über die Ausgestaltung kommen aber seit Monaten nicht voran.

Wirtschaft

IT

Die Sperre der Twitter-Konten der rechtsextremen Identitären in Österreich war keine Einzelaktion. Zuvor wurden weltweit alle Präsenzen der rechtsextremen Gruppe deaktiviert, darunter auch der Account ihres einflussreichen Ideologen Stefan Molyneux. Auslöser dafür war eine in den USA erschienene Untersuchung über Verbindungen der Rechtsextremen zu rassistisch motivierten Morden in Neuseeland, Deutschland und den USA.

Um solche Figuren vom rechten Rand rittern mittlerweile mehrere „Free Speech“-Plattformen, die beiden größten sind die Kurznachrichtendienste Parler und The Gab.

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Nach Vorwürfen von sexueller Belästigung und unangemessenem Verhalten müssen mehrere Führungskräfte beim französischen Spieleentwickler Ubisoft ihren Hut nehmen. Die Veränderungen in der Führungsetage sollen zu einer „Verbesserung der Unternehmenskultur“ führen, hieß es heute in einer Mitteilung.

Die Veränderungen folgten auf eine strenge Überprüfung, die das Unternehmen als Reaktion auf die jüngsten Vorwürfe von Fehlverhalten durchgeführt habe. Chief Creative Officer Serge Hascoet, der Geschäftsführer des kanadischen Studios von Ubisoft, und die globale Personalleiterin Cecile Cornet haben ihre Ämter niedergelegt.

„Ubisoft war nicht in der Lage, seinen Mitarbeitern eine sichere und integrative Arbeitsumgebung zu garantieren. Dies ist nicht akzeptabel“, erklärte Ubisoft-Chef Yves Guillemot laut Mitteilung. „Toxisches Verhalten“ stehe im Widerspruch zu den Werten des Unternehmens. „Ich bin entschlossener denn je, tiefgreifende Veränderungen durchzuführen, um unsere Unternehmenskultur zu verbessern und zu stärken.“ In der französischen Zeitung „Liberation“ berichteten mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anonym von moralischer und sexueller Belästigung.

Sport

Mit einem 3:2 bei Austria Wien hat der TSV Prolactal Hartberg gestern das Tor zur erstmaligen Europacup-Teilnahme schon aufgestoßen. „Der erste Schritt ist getan, und jetzt müssen wir den zweiten machen“, sagte Trainer Markus Schopp nach dem Hinspiel im Play-off der tipico-Bundesliga und drosselte die Euphorie. Die Austria braucht am Mittwoch zumindest zwei Tore, zieht sich aber an einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hoch.

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Chronik

Beim Zustieg zur Eisriesenwelt im Tennengebirge bei Werfen (Salzburg) ist heute Vormittag ein 14-Jähriger durch Steinschlag getötet worden. Ein weiterer Jugendlicher wurde schwer verletzt. Ein mehrere Kubikmeter großer Felsbrocken hat sich gelöst. Ursache dürften die starken Regenfälle der vergangenen Tage sein.

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Verletzte bei Steinschlag in Kärnten

Auch in der Tscheppaschlucht in Kärnten hat es eine Verletzte bei einem Steinschlag gegeben. Eine Frau musste mit schweren Verletzungen ins Unfallkrankenhaus Klagenfurt geflogen werden.

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In einem Petrochemiekomplex im Iran ist es laut lokalen Behörden zu einer Explosion gekommen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur ISNA gab es heute Nachmittag (Ortszeit) in der Stadt Mahshahr danach auch einen Großbrand. Die genaue Ursache sei noch unklar, Behörden gingen von einer Ölleckage in der Anlage Tondgujan aus.

In den vergangenen Wochen hatte es im Iran mehrere Explosionen und Großbrände gegeben. Betroffen waren unter anderem das Militärlager Parchin im Osten Teherans, eine Klinik im Norden der Hauptstadt, eine Werkstatt in der Atomanlage Natans und eine Fabrik in einem Teheraner Vorort, wo zwei Arbeiter ums Leben kamen. Nach den Explosionen in Parchin und Natans kamen Spekulationen über ausländische Sabotageakte auf, die jedoch nicht belegt werden konnten.

Ein mit seinem ausgewachsenen Puma in den Wald geflüchteter Raubtierfan hat sich nach zwei Tagen der polnischen Polizei gestellt. Wie der Fernsehsender TVN24 heute berichtete, gab er den Puma davor noch selbst in einem Zoo ab, wie es ein Gericht angeordnet hatte. Seine Flucht erklärte der Mann nach Polizeiangaben als unüberlegte Reaktion auf eine für ihn „emotional schwierige Situation“.

Seit Freitag hatte die Polizei, unterstützt von einem Hubschrauber und Drohnen, in einem schlesischen Waldgebiet nach dem Ex-Soldaten und seiner Raubkatze gesucht. Dort hatte er sich versteckt, nachdem Beschäftigte eines Zoos aufgrund einer Gerichtsentscheidung versucht hatten, ihm das Tier wegzunehmen, das er illegal bei sich zu Hause in der Gemeinde Ogrodzieniec gehalten hatte.

Nach Zeugenaussagen soll der Mann der Zoodirektorin zugerufen haben, der Puma sei sein Kind, das er aufgezogen habe und niemals hergeben wolle. Auch soll er die Zoobeschäftigten mit einem Messer bedroht haben. Da die Polizei nicht ausschloss, dass der Afghanistan-Veteran noch weitere „gefährliche Gegenstände“ bei sich haben könnte, waren auch Mitglieder einer Anti-Terror-Einheit an der Suche beteiligt. Der Puma könnte ebenfalls gefährlich sein, hatte die Direktorin des Zoos im Fernsehen gewarnt: „Das ist kein Kuscheltier!“

Kultur

Leute

In Indien hat sich eine ganze Bollywood-Schauspieldynastie mit dem Coronavirus infiziert. Nachdem gestern der positive Test von Superstar Amitabh Bachchan bekannt wurde, steht nun fest, dass auch Sohn Abhishek sowie Schwiegertochter Aishwarya Rai Bachchan und deren Tochter von Covid-19 betroffen sind. Das gab der Gesundheitsminister des Bundesstaates Maharastra, Rajesh Tope, via Twitter bekannt.

Abhishek Bachchan und Aishwarya Rai Bachchan
AP/Saurabh Das

Die Zahl der täglichen Coronavirus-Neuinfektionen in Indien erreichte unterdessen einen Höchststand. Binnen 24 Stunden seien 28.637 neue Ansteckungen gezählt worden. Insgesamt wurden in dem Land seit Beginn der Pandemie knapp 850.000 Fälle registriert, rund 22.700 Menschen starben mit oder an dem Erreger SARS-CoV-2. Positiv sei, dass inzwischen fast 63 Prozent der Betroffenen die Erkrankung überstanden hätten.

Nach Zahlen der US-Universität Johns Hopkins liegt Indien auf Platz drei der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder der Welt – nach den USA und Brasilien. Das südasiatische Land hat rund 1,3 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohner. Außenminister Subrahmanyam Jaishankar wehrte sich gegen Kritik am Krisenmanagement der Regierung. Bereits sehr früh seien ein strenger „Lock-down“ sowie Reisebeschränkungen verfügt worden, sagte er.

Das Hollywood-Ehepaar Jada Pinkett Smith (48) und Will Smith (51) hat erstmals öffentlich gemeinsam über eine Affäre der Schauspielerin gesprochen. Sie seien als Paar durch eine „sehr schwierige Zeit“ gegangen und hätten die Beziehung vorübergehend beendet, als Jada Pinkett Smith eine „Verstrickung“ mit dem 27 Jahre alten August Alsina begonnen habe, sagten die beiden in ihrer Onlineshow „Red Table Talk“.

Schauspieler Will Smith und seine Frau Jada
APA/AFP/Valerie Macon

Inzwischen hätten sie sich aber wieder versöhnt. Das Paar ist seit 1997 verheiratet und hat zwei Kinder. Will Smith wurde als Rapper berühmt und hatte als Schauspieler unter anderem Rollen in der Sitcom „Der Prinz von Bel-Air“, sowie Filmen wie „Men in Black“, „Ali“ und „Das Streben nach Glück“. Jada Pinkett Smith spielte zuletzt in Filmen wie „Angel Has Fallen“ und „Bad Moms“.