Letzte Meldung

Die Baubewilligung für die umstrittene 380-kV-Leitung in Salzburg ist rechtskräftig. Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat mit seiner Entscheidung vom 15. Oktober die ordentliche Revision gegen die Genehmigung als unbegründet abgewiesen. Damit hat auch die letzte Instanz im Sinne der Projektbetreiber entschieden.

Die Stromleitung soll die Lücke im 380-kV-Ring schließen und gilt als wichtigstes Strominfrastrukturprojekt Österreichs.

Gegner fordern Verlegung unter Erde

Der Baubescheid ist seit März 2019 rechtskräftig, allerdings hatte das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) damals eine Berufung vor dem Höchstgericht ermöglicht. Zahlreiche Anrainer, Gemeinden und Bürgerinitiativen hatten Beschwerde gegen das Projekt eingelegt. Sie sprachen sich zwar nicht gegen die 380-kV-Leitung an sich aus, forderten aber eine Verlegung des Kabels unter die Erde. Das wäre ungleich teurer.

Allerdings waren alle Anträge auf aufschiebende Wirkung gegen das Großprojekt in der Vergangenheit bereits abgewiesen worden. Der Baustart erfolgte im Oktober 2019. Die Arbeiten laufen derzeit in allen betroffenen Salzburger Bezirken, die ersten Masten stehen bereits.

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Die Baubewilligung für die umstrittene 380-kV-Leitung in Salzburg ist rechtskräftig. Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat mit seiner Entscheidung vom 15. Oktober die ordentliche Revision gegen die Genehmigung als unbegründet abgewiesen. Damit hat auch die letzte Instanz im Sinne der Projektbetreiber entschieden.

Die Stromleitung soll die Lücke im 380-kV-Ring schließen und gilt als wichtigstes Strominfrastrukturprojekt Österreichs.

Gegner fordern Verlegung unter Erde

Der Baubescheid ist seit März 2019 rechtskräftig, allerdings hatte das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) damals eine Berufung vor dem Höchstgericht ermöglicht. Zahlreiche Anrainer, Gemeinden und Bürgerinitiativen hatten Beschwerde gegen das Projekt eingelegt. Sie sprachen sich zwar nicht gegen die 380-kV-Leitung an sich aus, forderten aber eine Verlegung des Kabels unter die Erde. Das wäre ungleich teurer.

Allerdings waren alle Anträge auf aufschiebende Wirkung gegen das Großprojekt in der Vergangenheit bereits abgewiesen worden. Der Baustart erfolgte im Oktober 2019. Die Arbeiten laufen derzeit in allen betroffenen Salzburger Bezirken, die ersten Masten stehen bereits.

COV Inland

In Oberösterreich ist ab heute in der Gastronomie die Gästeregistrierung verpflichtend. Laut der entsprechenden Verordnung müssen Wirte und Wirtinnen Namen, Adresse und Telefonnummer ihrer Gäste sowie Datum, Uhrzeit und – wenn vorhanden – Tischnummer erfassen, vier Wochen lang aufbewahren und bei Bedarf den Behörden aushändigen. Nach sechs Wochen sind die Daten zu löschen. In Kraft treten auch weitere Regeln zur Eindämmung der Pandemie.

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Sechs Personen am Tisch: Wirte schreien auf

Die bundesweit verschärften CoV-Regeln stoßen in Salzburg zunehmend auf Widerstand. Lokalbetreiber müssen ihre Gäste seit Samstag registrieren und spätestens um 22.00 Uhr zusperren. Salzburgs Wirtesprecher kritisiert die ab Freitag zusätzlich geltende Personenobergrenze scharf.

Mehr dazu in salzburg.ORF.at

In Salzburg wächst der Widerstand gegen coronavirusbedingten Heimunterricht für viele Oberstufenschüler und -schülerinnen. Zusätzlich kritisieren Elternvertreter und die Gewerkschaft der Pflichtschullehrer die Salzburger Bildungsdirektion besonders scharf wegen der Vorgangsweise bei Infektionsfällen an Schulen.

Mehr dazu in salzburg.ORF.at

Gymnasium in Salzburg muss schließen

In Salzburg-Aiglhof muss das Bundesgymnasium Zaunergasse ab heute behördlich geschlossen werden. Nachdem zwei Schüler und zwei Lehrer positiv auf das Cornoavirus getestet wurden, gibt es in der Schule mehr als 350 Kontaktpersonen.

Mehr dazu in salzburg.ORF.at

Die Zahl der aktiven Coronavirus-Fälle liegt in Österreich (Stand: gestern, 14.00 Uhr) laut den Zahlen des AGES-Dashboards bei 18.871. Das neue Dashboard ersetzte kürzlich jenes des Gesundheitsministeriums. Damit ging ein Zahlensprung bei den aktuell Infizierten einher, da rund 2.000 schon Genesene noch nicht im neuen System eingemeldet waren.

Zudem werden neue Fälle nicht mehr dem Einmeldezeitpunkt zugewiesen, sondern dem Termin der Labordiagnose, der schon Tage zuvor stattgefunden haben kann. Das macht die Kurve des Epidemieverlaufs genauer, verändert aber die bisher gern als Kennwert verwendete Zahl der neu gemeldeten Infektionen, die aber vom Innen- und Gesundheitsministerium weiterhin in der Früh kommuniziert wird. Das waren gestern 1.121. Aussagekräftiger ist allerdings die Anzahl der positiv diagnostizierten Fälle über die vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner (7-Tage-Inzidenz), diese liegt bei 109,9.

Landesweit gibt es seit Beginn der Pandemie bisher insgesamt 66.611 laborbestätigte Fälle. 799 Personen müssen wegen der Infektion im Spital behandelt werden, 145 davon auf der Intensivstation. An den Folgen der Infektion verstarben bisher 919 Menschen.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung für die Umstellung und die neue, genauere Zählweise in ORF.at/corona

Wegen der steigenden Infektionszahlen hat die Regierung verschärfte CoV-Maßnahmen präsentiert. Regionale Verschärfungen sind zwar weiterhin möglich, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hält diese in Niederösterreich aber derzeit nicht für nötig.

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Inland

Im „Ibiza“-U-Auschuss geht es heute erneut um die Themen Glücksspiel und Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (PRIKRAF). Dazu sind zu Beginn die Großnichte von Novomatic-Gründer Johann Graf und Ehefrau des Novomatic-Aufsichtsratschefs Bernd Oswald sowie ein Beamter aus dem Finanzministerium geladen.

Befragt wird auch Julian Hadschieff, Vorstandsvorsitzender der PremiQuaMed, gegen den Privatklinikeigentümer Walter Grubmüller bei seiner Befragung im U-Ausschuss etliche Vorwürfe erhoben hatte. Hadschieff, zugleich Obmann im zuständigen Fachverband der Wirtschaftskammer, soll laut Grubmüller jahrelang die Aufnahme seiner Klinik in den PRIKRAF verhindert und torpediert haben, so Grubmüller.

Aus privatem Interesse Betrieb besichtigt

In der Erstbefragung durch den Verfahrensanwalt gab die erste Auskunftsperson an, dass sie aus privatem Interesse an der Betriebsführung in der Novomatic teilgenommen habe – sie habe das neue Gebäude noch nicht gekannt, ihren Großonkel, auf den sie sehr stolz sei, habe sie bis dahin immer nur im alten Gebäude besucht. Beim Termin von Graf, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) und ihrem Mann sei sie nicht dabei gewesen. Zuvor hatte sich die Auskunftsperson über fehlenden Schutz der Daten zu ihrer Person beschwert.

Tür zum Lokal 7 beim Ibiza-Untersuchungsausschuss
ORF.at/Lukas Krummholz

Grünen-Parlamentarier David Stögmüller sagte im Vorfeld des Ausschusses, gefragt nach den vor Kurzem neu bekanntgewordenen SMS und Chatnachrichten rund um vermuteten Postenschacher und Gesetzeskauf, dass diese den Abgeordneten noch nicht in den Akten vorliegen würden. Man werde sie bewerten, sobald sie da seien. Er erwarte aber, dass noch mehr aufgedeckt werde. Zu entscheiden, ob Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wie angekündigt geladen wird, stehe den anderen Abgeordneten frei. Sie wisse auch nicht, worüber gesprochen wurde.

Krisper hat Fragen an Kurz

Den Themenkomplex sprach auch Stephanie Krisper (NEOS) an, die sagte, dass Kurz laut den Chats offenbar viel mehr wusste, als er bei seiner Aussage im U-Ausschuss erklärt hatte. Es gebe eine Reihe von Fragen, rund um die Chats von ÖBAG-Chef Thomas Schmid und die vermutete Verquickung von Spenden und Postenvergabe, die beantwortet werden müssten, etwa ob man Gesetze verändern lassen oder kaufen könne. Sollte Kurz die Fragen nicht freiwillig beantworten, dann müsse man ihn zeitnah neu laden, so Krisper. Sie kündigte an, dass die Abgeordneten auch weitere Beweise aus den Chats fordern werden.

Lokal 7 beim Ibiza-Untersuchungsausschuss
ORF.at/Lukas Krummholz

ÖVP-Fraktionsführer Wolfgang Gerstl präsentierte wiederum eine Sachverhaltsdarstellung, die ihm anonym zugespielt worden sei, wonach der Opposition unter anderem die Bildung einer kriminellen Organisation, falsche Beweisdarstellung und Verleumdung vorgeworfen würden. Ziel sei es gewesen, „legal in Österreich agierende Glücksspielanbieter“, namentlich die Novomatic, zu schädigen. Konkret habe es einen Termin mit einer Auskunftsperson im grünen Parlamentsklub gegeben, Peter Barthold, um seine Aussage im Ausschuss abzustimmen, initiiert durch Krisper und SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer.

FPÖ will über Masken debattieren

Die FPÖ erklärte, vor allem die Verbindungen der ersten Auskunftsperson, die von Graf auch Geldgeschenke in Millionenhöhe bekommen hat, in die ÖVP und nach Niederösterreich erforschen zu wollen. Sobotka sitzt dem Ausschuss heute nicht vor, da sie auch bei ihm im Kabinett gearbeitet hat.

Fraktionsführer Christian Hafenecker will zudem über Masken debattieren. Im Ausschuss gilt seit heute Maskenpflicht, außer für die Abgeordneten, für sie ist das Tragen einer Maske eine Empfehlung.

Nach der Wahl in Wien werden heute die Grünen zu Sondierungsgesprächen mit der SPÖ zusammenkommen. Sie müssen sich für eine Fortführung der Koalition bemühen und sich gegen NEOS und die ÖVP behaupten.

Mehr dazu in wien.ORF.at

„Gute Atmosphäre“ bei SPÖ-NEOS-Sondierungen

Mehr als dreieinhalb Stunden statt der anberaumten drei hatten SPÖ und NEOS gestern miteinander sondiert. Sehr auskunftsfreudig zeigte man sich danach allerdings nicht. Ein „sehr konstruktives Sondierungsgespräch in sehr guter und freundlicher Atmosphäre“ sei es gewesen, hieß es in einem gemeinsamen Statement am Abend.

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Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat in der deutschen Zeitung „Welt“ ein „stärkeres und effizienteres“ Vorgehen gegen illegale Migration angekündigt. Diverse EU-Länder, darunter auch Deutschland, würden gemeinsam auf Initiative Österreichs eine Plattform gegen illegale Migration aufbauen, so Nehammer. Es werde auch die Europäische Kommission einbezogen.

Ziel sei es, „unsere Kräfte und unser Wissen in den Bereichen Grenzschutz, Rückführung, Kampf gegen Schlepperkriminalität und effiziente Asylverfahren zu bündeln“, sagte Nehammer der Zeitung. Dazu werde eine Koordinierungsplattform mit Sitz in Wien geschaffen, bei der es sich aber nicht um eine neue EU-Agentur handle.

Die Grundlage dafür sei bei einem Ministertreffen im Juli in Wien gelegt worden. Deutschland könne sich etwa mit der Entsendung von Grenzpolizisten, Asylexperten und Dokumentenprüfern beteiligen.

Grenzschutz mit Drohnen

Zudem kündigte Nehammer dem Bericht zufolge an, Österreichs Grenzen künftig mit zahlreichen Drohnen überwachen zu wollen. „Wir erwarten, damit deutlich mehr illegale Grenzübertritte aufdecken zu können“, sagte der Minister.

Sobald Schlepper oder illegal Einreisende von einer Drohne identifiziert würden, sollten sie möglichst von mobilen Einsatztrupps auf dem Boden festgenommen werden. Außerdem ließen sich mit Hilfe von Drohnen „die sich ständig ändernden Fluchtrouten“ besser identifizieren.

Ausland

In Frankreich soll der von einem mutmaßlichen Islamisten ermordete Geschichtslehrer Samuel Paty mit der höchsten nationalen Auszeichnung Frankreichs geehrt werden. Er solle postum mit dem Orden der Ehrenlegion (Legion d’Honneur) ausgezeichnet werden, so solle seiner gedacht werden, sagte Bildungsminister Jean-Michel Blanquer heute dem TV Sender BFM. Morgen wird die Gedenkfeier in Paris in der Sorbonne-Universität stattfinden.

Moschee wird geschlossen

Nach der Enthauptung des Lehrers hat Frankreichs Innenminister Gerald Darmanin die Schließung einer Moschee in einem Vorort von Paris angeordnet.

Die Moschee habe auf Facebook ein Video geteilt, in dem der Unterricht des getöteten Lehrers angeprangert wurde, sagte der Minister gestern dem Sender TF1. Am selben Tag gab es zudem nach Ministeriumsangaben 34 Polizeioperationen gegen Menschen und Vereinigungen, die dem islamistischen Spektrum nahestehen sollen.

Die Islamisten stünden „nicht unbedingt in Verbindung“ mit dem Mord an dem Lehrer, sagte Darmanin. Die Einsätze zielten vielmehr darauf ab, „eine Botschaft zu vermitteln: nicht eine Minute Aufschub für die Feinde der Republik“.

Wegen Lehre von Meinungsfreiheit ermordet

Der 47-Jährige war am Freitag in einem Vorort von Paris von einem mutmaßlichen Islamisten angegriffen und enthauptet worden. Der tatverdächtige 18-Jährige mit tschetschenischen Wurzeln wurde von der Polizei erschossen.

Nach Stand der Ermittlungen wurde Paty getötet, weil er in einer Unterrichtsstunde zum Recht auf Meinungsfreiheit vor 13-jährigen Schülern Mohammed-Karikaturen verwendet hatte.

Boliviens Ex-Staatschef Evo Morales hat angesichts des Sieges seines Parteikollegen Luis Arce bei der Präsidentschaftswahl seine Rückkehr in sein Heimatland angekündigt.

„Mein größter Wunsch ist, nach Bolivien zurückzukehren. Es ist nur eine Frage der Zeit“, sagte Morales gestern (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in seinem Exil in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires.

Arce hatte die Präsidentschaftswahl am Sonntag laut Hochrechnungen mit mehr als 52 Prozent der Stimmen gewonnen. Sein Hauptrivale, der konservative Ex-Präsident Carlos Mesa, kam auf nur rund 31,5 Prozent der Stimmen.

Wahl „sauber und transparent“

Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben des obersten Wahlgerichts bei 87 Prozent. „Das ist einer der höchsten Werte in der Geschichte“, sagte der Chef des Gremiums, Salvador Romero. Die Wahl sei „sauber und transparent“ verlaufen. In Bolivien herrscht eine Wahlpflicht. Laut Romero liegt die Wahlbeteiligung gewöhnlich bei rund 80 Prozent.

Morales war vor rund einem Jahr nach einer von Manipulationsvorwürfen überschatteten Wiederwahl angesichts von Massenprotesten und unter dem Druck der Armee zurückgetreten. Er hatte Bolivien 13 Jahre lang regiert. 2005 war er zum ersten indigenen Präsidenten in Lateinamerika gewählt worden.

Nach dem chaotischen ersten TV-Duell zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden werden die Regeln für ihr nächstes Zusammentreffen angepasst.

Teilweise soll das Mikrofon eines Kandidaten stummgeschaltet werden, während der andere spricht, wie die zuständige unabhängige Kommission CPD US-Medien zufolge gestern Abend mitteilte. Damit sollen gegenseitige Unterbrechungen der Kandidaten bei der Debatte am Donnerstag reduziert werden.

Ursprünglich waren drei TV-Duelle zwischen Trump und Biden geplant gewesen. Das zweite wurde jedoch abgesagt: Die Kommission hatte wegen Trumps Covid-19-Erkrankung das Format geändert und wollte die Kandidaten statt einer persönlichen Begegnung online zusammenschalten. Trump lehnte das aber ab.

COV Ausland

Nach dem starken Anstieg der Coronavirus-Fälle in Frankreich hat sich auch die Zahl der auf den Intensivstationen befindlichen Menschen stark erhöht.

Auf 2.090 Intensivbetten liegen derzeit Patienten – 1.441 mehr als vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörden gestern bekanntgaben. In den vergangenen 24 Stunden starben laut den Angaben 146 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Zuletzt wurden im Mai mehr als 2.000 Menschen auf Intensivstationen behandelt.

Am Höhepunkt der Pandemie im April lagen mehr als 7.000 Patienten auf den Intensivstationen des Landes. Frankreich hat nach Angaben von Gesundheitsminister Olivier Veran insgesamt 5.800 Intensivbetten. Besonders angespannt ist die Situation derzeit in Paris und Umgebung. Dort stieg die Auslastung der Intensivbetten auf 50 Prozent.

Frankreich ist mit mehr als 33.600 Toten eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder Europas. Frankreich hat rund 67 Millionen Einwohner.

Der Berliner Virologe Christian Drosten und andere Kollegen stellen sich entschieden gegen Forderungen, Coronavirus-Beschränkungen aufzuheben und gleichzeitig den Schutz besonders gefährdeter Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

„Mit Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass erneut die Stimmen erstarken, die als Strategie der Pandemiebekämpfung auf die natürliche Durchseuchung großer Bevölkerungsteile mit dem Ziel der Herdenimmunität setzen“, heißt es in einer gestern verbreiteten Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie (GfV) mit Sitz in Heidelberg, an der auch Drosten beteiligt war.

Herdenimmunität bedeutet, dass ein großer Teil der Bevölkerung nach einer Infektion oder Impfung immun geworden ist, und sich das Virus dadurch nicht mehr so gut ausbreiten kann.

Zunahme der Todesopfer befürchtet

Eine unkontrollierte Durchseuchung würde zu einer eskalierenden Zunahme an Todesopfern führen, schreiben die Virologen. Denn selbst bei strenger Isolierung älterer Menschen gebe es noch weitere Risikogruppen, die viel zu zahlreich, zu heterogen und zum Teil auch unerkannt seien, um aktiv abgeschirmt werden zu können.

„Ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf ergibt sich beispielsweise bei Übergewicht, Diabetes, Krebserkrankungen, einer Niereninsuffizienz, chronischen Lungenerkrankungen, Lebererkrankungen, Schlaganfall, nach Transplantationen und während einer Schwangerschaft.“

Laut GfV weiß man noch nicht zuverlässig, wie lange eine durch eine Infektion erworbene Immunität anhält. Das Anstreben der Herdenimmunität ohne Impfung sei unethisch sowie medizinisch, gesellschaftlich und damit auch ökonomisch hoch riskant.

Bezug auf Great-Barrington-Erklärung

Die Virologen beziehen sich in ihrem Text auf die Great-Barrington-Erklärung, die drei Forscher aus den USA und Großbritannien verfasst haben. Laut einer eigenen Website haben bereits viele hunderttausend Menschen die Erklärung unterzeichnet. In dem Text heißt es unter anderem: „Der einfühlsamste Ansatz, bei dem Risiko und Nutzen des Erreichens einer Herdenimmunität gegeneinander abgewogen werden, besteht darin, denjenigen, die ein minimales Sterberisiko haben, ein normales Leben zu ermöglichen, damit sie durch natürliche Infektion eine Immunität gegen das Virus aufbauen können, während diejenigen, die am stärksten gefährdet sind, besser geschützt werden.“

Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Argentinien ist auf über eine Million gestiegen. Nach sieben Monaten relativ strikter Ausgangsbeschränkungen wurden in dem südamerikanischen Land 1.002.662 Infektionen mit dem Virus registriert, wie das Gesundheitsministerium in Buenos Aires gestern mitteilte.

Weltweit liegt Argentinien damit nach den wesentlich bevölkerungsreicheren Ländern USA, Indien, Brasilien und Russland an fünfter Stelle. Argentinien hat knapp 44,5 Millionen Einwohner.

Bisher sind in Argentinien 26.716 Patienten in Zusammenhang mit der vom Coronavirus verursachten Krankheit Covid-19 gestorben, hieß es weiter. Seit rund einem Monat ist es das Land mit der höchsten Zahl an Todesopfern je eine Million Einwohner. Lateinamerika ist einer der Brennpunkte der weltweiten CoV-Pandemie. Neben Argentinien sind dort Brasilien, Mexiko und Peru besonders stark betroffen.

Argentinien hatte bereits Mitte März recht harte Ausgangssperren verhängt. Dadurch war es gelungen, die Ausbreitung des Coronavirus zunächst zu bremsen. Nach monatelangen Einschränkungen ließ die Disziplin der Bevölkerung allerdings deutlich nach, und die Zahl der täglichen Neuinfektionen stieg zuletzt auf rund 14.000.

US-Präsident Donald Trump hat den führenden US-Gesundheitsexperten Anthony Fauci Medienberichten zufolge als „Katastrophe“ bezeichnet und ihm Fehler in der Pandemie vorgeworfen. Das sagte Trump nach Berichten des Senders CNN und der „New York Times“ in einer Telefonschaltung mit seinem Wahlkampfteam gestern.

„Jedes Mal, wenn er im Fernsehen auftritt, gibt es immer eine Bombe, aber es gibt eine größere Bombe, wenn man ihn feuert. Der Typ ist eine Katastrophe“, sagte Trump nach Angaben der „New York Times“. „Die Leute haben es satt, Fauci und diese Idioten zu hören, all diese Idioten, die Fehler gemacht haben.“ In der Schaltung habe der Präsident Fauci auch einen „netten“ Typen genannt.

„Hätten 500.000 Tote“

Trump sagte nach Angaben von CNN in Hinblick auf Fauci: „Wenn ich auf ihn gehört hätte, hätten wir 500.000 Tote.“ Die Zahl der Toten in den USA nach einer Infektion mit dem Coronavirus liegt derzeit bei rund 220.000. Seit Beginn der Pandemie haben sich mehr als acht Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten mit dem Virus angesteckt. In Umfragen stellt eine Mehrheit der Amerikaner Trump seit Monaten ein schlechtes Zeugnis für dessen Krisenmanagement in der Pandemie aus. Fauci genießt in Befragungen deutlich mehr Vertrauen als Trump.

Fauci über Trumps Infektion nicht überrascht

Fauci hatte gestern im Sender CBS gesagt, er sei „absolut nicht“ überrascht gewesen, dass sich Trump mit dem Coronavirus infizierte. In Hinblick auf eine Veranstaltung mit Trump im Rosengarten des Weißen Hauses Ende vergangenen Monats sprach der Immunologe von einem „Superspreader-Event“. Als er im Fernsehen gesehen habe, dass dort kaum Schutzmaßnahmen beachtet wurden, habe er gedacht: „Es kann nichts Gutes dabei herauskommen.“

Fauci kritisierte erneut, dass Trumps Wahlkampfteam eine Aussage von ihm ohne Genehmigung und sinnentstellend in einem Wahlwerbespot verwendet habe. Fauci hatte CBS auch gesagt, dass das Weiße Haus seine Auftritte bei Sendern in der Pandemie kontrolliert habe. „Ich durfte sicher auf viele, viele, viele Shows nicht gehen, die mich angefragt haben.“

Die Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses, Alyssa Farah, sagte dem Sender Fox News hingegen, Fauci sei in zahlreichen Sendungen aufgetreten. „Es ist schwierig, den Fernseher anzuschalten und ihn nicht zu sehen.“ Man versuche sicherlich nicht, ihn daran zu hindern, wichtige Informationen mit der Öffentlichkeit zu teilen.

Wirtschaft

Chinas Superreiche mit mehr als einer Milliarde Dollar Vermögen sind heuer noch sehr viel reicher geworden: Ihr Vermögen wuchs um insgesamt 1,5 Billionen Dollar (1,3 Billionen Euro), wie es im heute veröffentlichten aktuellen „Hurun Report“ heißt – das sei mehr als die Summe der vergangenen fünf Jahre. 257 neue Milliardäre registrierte Hurun bis August; die Zahl der Superreichen in der Volksrepublik stieg damit auf 878.

Den „Hurun Report“ gibt das gleichnamige Verlagshaus jedes Jahr heraus; infolge der weltweiten Coronavirus-Pandemie blüht vor allem der Onlinehandel. Dem Bericht zufolge steht an der Spitze der Superreichenliste auch dieses Mal der Gründer des Onlinekonzerns Alibaba, Jack Ma. Laut Hurun wuchs sein Vermögen um 45 Prozent auf 58,8 Milliarden Dollar.

Trinkwasserabfüller an dritter Stelle

An zweiter Stelle steht dem Bericht zufolge Pony Ma mit 57,4 Milliarden Dollar Vermögen – er ist der Chef des Internetriesen Tencent. Auf den dritten Rang katapultierte sich mit dem Börsengang des Trinkwasserabfüllers Nongfu der Unternehmensgründer Zhong Shanshan; ihm gehören auch Teile des Impfstoffherstellers Beijing Wantai.

So viel neu entstandenes Vermögen binnen eines Jahres „hat die Welt noch nicht gesehen“, sagte „Hurun Report“-Chef Rupert Hoogewerf. Das diesjährige Ranking zeige, dass China sich von traditionellen Branchen wie Industrie und Immobilien wegbewege hin zu neuen Geschäftszweigen.

China hat die Pandemie nach offizieller Darstellung weitgehend unter Kontrolle, die Wirtschaft wächst bereits wieder kräftig. Die Volksrepublik wird 2020 die einzige große Volkswirtschaft, die ein Wirtschaftswachstum erzielen kann.

95 Prozent der Schweine wird routinemäßig der Schwanz gekürzt, obwohl das europäischem Recht widerspreche: Das stellt ein Gutachten der Juristin Regina Binder und des ehemaligen Amtstierarztes Rudolf Winkelmayer fest, das im Auftrag von Greenpeace und der Tierschutzombudsstelle Wien (TOW) erstellt und Tierschutzminister Rudolf Anschober (Grüne) vorgelegt wurde.

Schweinen wird häufig präventiv der Schwanz gekürzt, damit sich die Tiere in unzureichenden Haltungsbedingungen nicht aus Stress und Langeweile in die Schwänze beißen und so verletzen. Bei ausreichend Platz, eingestreuten Liegeflächen und angemessenem Beschäftigungsmaterial trete Schwanzbeißen nur selten auf.

EU-Vertragsverletzungsverfahren droht

Die EU-Kommission habe die Behörden bereits im Vorjahr aufgefordert, Maßnahmen gegen das Kupieren zu ergreifen, sonst drohe ein EU-Vertragsverletzungsverfahren. Doch die Überarbeitung der Tierhaltungsverordnung sei bisher ausgeblieben. Greenpeace und die Tierschutzombudsstelle forderten heute eine rasche Umsetzung der Maßnahmen im vorgelegten Gutachten.

Die Autoren schlagen in ihrem Gutachten einen umfassenden Maßnahmenkatalog vor: Neben der Reparatur der Tierhalteverordnung müssten etwa auch die bestehende Tierschutzförderungen ausgebaut und verbessert sowie Verstöße gegen Tierschutzrecht endlich konsequent geahndet werden.

Die beiden NGOs forderten Anschober und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) nun vor allem dazu auf, die Verordnung zu novellieren. Nur so könne das geltende EU-Recht auch in Österreich erfüllt werden. Der Verein gegen Tierfabriken setzt sich ebenfalls für Schweine ein. Mit einer Petition an Anschober will man das Verbot von Spaltenböden erreichen.

SOS-Kinderdorf eröffnet in Wien-Margareten seinen ersten Sozialmarkt für Spiel- und Kinderwaren. Im „SOS-Ballon“ sollen außerdem Beratungen für Familien und Veranstaltungen für Kinder stattfinden.

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In den heimischen Brauereien wird es zu gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen kommen. Zunächst sind Betriebsversammlungen geplant, darauf einigten sich die Betriebsräte bei einer Konferenz in Wien, nachdem die Kollektivvertragsverhandlungen ins Stocken geraten waren. In Salzburg sind vor allem die Stiegl-Brauerei, Trumer und die Augustiner Brauerei betroffen.

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Sport

Ex-Schwimmstar Markus Rogan hat als Mentalcoach des israelischen Fußballnationalteams für Aufregung gesorgt. Wie mehrere israelische Zeitungen berichten, habe der 38-Jährige das Land nach Abgabe eines positiven Coronavirus-Tests illegal verlassen. „Sein Verhalten ist inakzeptabel“, sagte Israels Teamchef und Sportdirektor Willi Ruttensteiner gestern bei einer Pressekonferenz.

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Die heute im Grenzort Irun startende 75. Spanien-Rundfahrt steht ganz im Zeichen steigender Coronavirus-Zahlen. Noch mehr als die Tour de France und der im besten Fall bis Sonntag rollende Giro d’Italia wird die Vuelta damit zu einer Fahrt ins Ungewisse. Auf der immens schwierigen Route – verkürzt auf 18 Etappen – gilt Vorjahressieger Primoz Roglic erneut als Favorit. Chris Froome absolviert dort, wo er 2011 durchstartete, sein letztes Rennen für sein langjähriges Ineos-Team.

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Chronik

Ein Erdbeben hat die Küste des US-Bundesstaates Alaska erschüttert. Die zuständige US-Behörde USGS gab die Stärke des Bebens mit 7,5 an.

Es sei gestern kurz nach Mittag (Ortszeit) 89 Kilometer südöstlich des Ortes Sandpoint und 40 Kilometer tief in der Erde aufgetreten. Zudem wurde zunächst vor einem möglichen Tsunami gewarnt, später entschärfte die Behörde diesen Hinweis wieder.

Örtlichen Medienberichten zufolge wurden in der Küstenregion lediglich etwas höhere Wellen verzeichnet, die kaum einen halben Meter über Normalniveau lagen. Hinweise auf Verletzte oder nennenswerte Schäden gab es nicht. Alaska ist eine sehr dünn besiedelte Region der Vereinigten Staaten.

Nach dem Eindämmen des Großbrands auf Afrikas höchstem Berg hat am Kilimandscharo die Ursachenforschung eingesetzt. „Es gibt keinen Anlass zur Besorgnis mehr, weil wir das Feuer komplett unter Kontrolle haben“, erklärte der Leiter von Tansanias Nationalparkbehörde Tanapa, Allan Kijanzi, gestern. Sorgen von Anwohnern über weiterhin sichtbare Rauchwolken versuchte er zu zerstreuen: „Was noch bleibt, sind kleinere Büsche und Baumstümpfe, um die wir uns jetzt kümmern.“

Brandbekämpfer am Kilimandscharo in Tansania (Afrika)
Reuters/Tanzania National Parks

Es würden weiterhin Helfer eingesetzt, um die gelöschten Flächen nach noch vorhandenen Glutnestern abzusuchen. Zur Feuerbeobachtung werde auch ein Helikopter weiterhin eingesetzt. Insgesamt wurden knapp 100 Kilometer Fläche vom Feuer verwüstet.

Der Großbrand war am Sonntag vor einer guten Woche aus noch unbekannten Gründen an der Südflanke des 5.895 Meter hohen Berges im Norden Tansanias ausgebrochen. Wegen der Höhe des Brandherdes, der trockenen Vegetation und der starken Winde gestalteten sich die Löscharbeiten extrem schwierig.

Der Kilimandscharo wird in normalen Zeiten von Zehntausenden Bergsteigern aus aller Welt bestiegen. Während des Feuers hatten sich viele Wanderer vom Berg gerettet. In Tansania, wo am 28. Oktober Wahlen anstehen, gilt der Bergtourismus als ein wichtiger Arbeitgeber und Devisenbringer. Wegen der CoV-Beschränkungen liegt der Tourismus derzeit aber am Boden.

Ein Japaner hat Gitarren gebastelt und sie unter dem berühmten Logo Fender des gleichnamigen US-Gitarrenherstellers verkauft. Wegen des Verdachts, gegen das Markenschutzgesetz verstoßen zu haben, sei sein Fall jetzt an die Staatsanwaltschaft von Tokio gegangen, wie die japanische Tageszeitung „Yomiuri Shimbun“ heute berichtete.

Der 44-Jährige soll rund 30 „Fender“ gebaut und für je rund 900.000 Yen (rund 7.000 Euro) über eine App verkauft haben, hieß es. Er habe das aus reinem Hobby gemacht, wurde der geständige Mann zitiert. Dem Hersteller selbst war aufgefallen, dass gefälschte Gitarren auf dem japanischen Markt in Umlauf sind, Fender hatte daraufhin die Polizei eingeschaltet.

Eine 22-jährige Frau hat einem Juwelier im Bezirk Kirchdorf in Oberösterreich Goldschmuck verkauft, der nach Ansicht der Polizei aus Diebstählen und Einbrüchen in Österreich stammen dürfte. Das Landeskriminalamt Österreich sucht nun nach den rechtmäßigen Besitzern und Besitzerinnen.

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Science

Statistisch gesehen schneidet jede neue Generation bei IQ-Tests besser ab als die Generation davor. Der Trend hält schon seit 100 Jahren an – aber wurden die Menschen tatsächlich intelligenter? Eine aktuelle Studie an Schachspielern spricht gegen diese Interpretation.

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Kultur

Das Belvedere hat seine Ausstellungsvorhaben für 2021 bekanntgegeben. Einige große Projekte wurden verschoben. Zu sehen sein werden unter anderem Schauen über Joseph Beuys und Fritz Wotruba.

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Panorama

Bereits seit Tagen sucht Irland nach dem Stardelfin Fungie. Wegen Schlechtwetters musste das Vorhaben nun aber unterbrochen werden. Fungie, der Touristen und hiesige Fischer seit fast 40 Jahren begeistert, wurde zuletzt vor sechs Tagen vor der Küste von Kerry gesichtet. Das berichtete unter anderem der „Guardian“.

Fans befürchten seither, dass der Delfin krank ist oder verstorben sein könnte. In Sozialen Netzwerken teilten viele bereits Fotos und Erinnerungen an den Großen Tümmler. Bekannt ist Fungie, der 1983 erstmals im Hafen von Dingle aufgetaucht war und anders als seine Artgenossen als Einzelgänger gilt, für seine zutrauliche Art. Auch der Tourismus des irischen Orts Dingle profitierte davon.

„Es gibt noch Hoffnung“, sagte Gary Brosnan, der den Delfin mittels Sonarsystem zu orten versucht, gegenüber RTE. „Sollte Fungie tot sein, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir ihn in einer der Buchten oder Höhlen gefunden hätten. Keine Nachrichten sind gute Nachrichten.“ Mehrere Boote und vier Taucher befanden sich zuletzt auf der Suche nach dem Tümmler. Bewohnerinnen und Bewohner von Dingle hoffen indes, dass sich Fungie vor anderen Delfinen oder Walen versteckt.

Leute

US-Schauspieler Jeff Bridges (70) hat Lymphdrüsenkrebs. „Obwohl es sich um eine schwere Krankheit handelt, bin ich froh, dass ich ein großartiges Ärzteteam habe und die Prognose gut ist“, schrieb der Oscar-Preisträger gestern Abend (Ortszeit) auf Twitter. Er werde nun mit der Behandlung beginnen und danke Familie und Freunden für ihre Unterstützung.

Bridges hat in rund 50 Jahren in über 90 Filmen mitgespielt, aber mit keiner Rolle wird er so stark verbunden wie mit dem „Dude“ aus der US-Komödie „The Big Lebowski“ von 1998. 2010 gewann er einen Oscar als bester Hauptdarsteller für „Crazy Heart“.

Sängerin Christina Stürmer wird zum zweiten Mal Mutter. Die 38-Jährige verkündete die Schwangerschaft gestern auf Instagram, wo sie ein Foto von einem Mutter-Kind-Pass nebst Mehlspeise postete.

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Stürmer („Seite an Seite“) ist seit 2016 mit ihrem Bandgitarristen Oliver Varga zusammen, 2016 kam ihre Tochter Marina zur Welt. 2018 erschien ihr letztes Album „Überall zu Hause“.