COV Ausland

Mit Kärnten hat Deutschland auch das letzte bisher davon noch verschonte Bundesland auf die rote Liste der Risikogebiete gesetzt. Die Maßnahme tritt morgen um 0.00 Uhr in Kraft, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin heute mitteilte. Dann müssen aus ganz Österreich nach Deutschland Einreisende für 14 Tage in Quarantäne, können diese aber mit einem Covid-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, auch umgehen.

Zuvor hatte die „Kleine Zeitung“ darüber berichtet. Deutschland nahm Österreich schrittweise auf seine rote Liste: Zuerst Wien, Vorarlberg (mit Ausnahme der Exklave Kleinwalsertal) und Tirol (mit Ausnahme der Exklave Jungholz), dann Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, das Burgenland und die Steiermark. Das Kleinwalsertal und Jungholz sind weiterhin von der Einstufung ausgenommen. Bayern führte auch eine Testpflicht für Berufspendler ein.

Knapp zwei Wochen nach ersten Lockerungen von Israels zweitem Lockdown sind weitere Erleichterungen geplant. Das „Coronavirus-Kabinett“ beschloss in der Nacht auf heute die Öffnung der Volksschulen, allerdings unter Einschränkungen.

Von Sonntag an dürfen auch Ferienwohnungen wieder geöffnet werden. In Gebetshäusern können sich bis zu zehn Menschen versammeln und draußen bis zu 20. Auch Friseur- und Kosmetiksalons dürfen dann wieder einzelne Kundinnen und Kunden empfangen.

Straßengeschäfte sollen aber erst eine Woche später geöffnet werden. Sollten die durchschnittlichen Coronavirus-Fallzahlen schon vorher auf rund 500 am Tag fallen, wird schon früher geöffnet.

Auch nach den ersten Lockerungen in Israel waren die Infektionszahlen weiter gesunken. Heute verzeichnete das Gesundheitsministerium 630 neue Fälle. Vor einem Monat waren es noch mehr als 9.000 am Tag gewesen.

Die Zahl der Schwerkranken sank binnen eines Monats um die Hälfte, auf 410. Der Anteil der positiven Tests war mit 1,8 Prozent deutlich geringer als vor und während des Lockdowns. Im September war er noch im zweistelligen Bereich gelegen.

Vorsichtige Lockerungen geplant

Nach einem glimpflichen Verlauf zu Beginn der Pandemie waren die Infektionszahlen in Israel nach ersten Lockerungen im Mai dramatisch gestiegen. Ein seit dem 18. September geltender zweiter landesweiter Lockdown ließ die Zahlen dann wieder deutlich sinken. Diesmal sollen die Lockerungen vorsichtiger umgesetzt werden, damit die Infektionszahlen nicht wieder in die Höhe schnellen.

Seit Beginn der Coronavirus-Krise haben sich in Israel mit seinen rund neun Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern nach offiziellen Angaben mindestens 313.590 Menschen nachweislich mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. 2.511 Menschen starben bisher in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion.

Der deutscher Wirtschaftsminister Peter Altmaier hebt die Konjunkturprognose für das laufende Jahr trotz des Teil-Lockdowns im November leicht an.

Wie das Wirtschaftsministerium heute in Berlin mitteilte, wird mit einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland von 5,5 Prozent gerechnet. Anfang September hatte das Wirtschaftsministerium noch ein Minus von 5,8 Prozent vorhergesagt. Ende April war noch mit einem Einbruch des BIP in Deutschland von 6,3 Prozent gerechnet worden.

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sieht in der aktuellen Konjunkturprognose der deutschen Regierung Grund für Zuversicht. „Wir stehen in diesem Jahr deutlich besser da als im Frühjahr befürchtet“, sagte der Vizekanzler. Das gelte trotz der nun wieder notwendigen Kontaktbeschränkungen.

„Dass wir zeitig und kraftvoll reagiert haben, zahlt sich aus“, so Scholz. Er versprach: „Wir werden alles tun, um die Infektionsdynamik zu brechen, um Leben zu schützen und unsere Wirtschaft.“

Allerdings hieß es aus dem Wirtschaftsministerium: „Nur wenn es uns gelingt, die Kurve der Neuinfektionen wieder abzuflachen, kann sich der Erholungsprozess unserer Wirtschaft dauerhaft fortsetzen und schwerer Schaden für Unternehmen und Beschäftigte verhindert werden.“

Restaurants, Kinos, Theater und Co. schließen

Bund und Länder hatten am Mittwoch die härtesten Maßnahmen seit dem großen Lockdown im Frühjahr beschlossen. Ab Montag sollen unter anderem Restaurants, Kinos und Theater für den gesamten Monat November schließen. In dieser Zeit dürfen sich auch nur wenige Menschen privat und in der Öffentlichkeit treffen. Hotels dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Nach dem Ende des harten Lockdowns sei es im Mai und Juni zunächst zu einer sehr kräftigen Belebung der deutschen Wirtschaft gekommen, so das Ministerium. Bei wieder verbesserter Auslastung habe sich die Erholung verlangsamt, aber unterstützt durch umfangreiche Konjunkturmaßnahmen der deutschen Regierung fortgesetzt.

Zugleich hieß es: „Die wirtschaftliche Erholung steht und fällt aber mit der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens.“ Für das kommende Jahr 2021 rechnet Altmaier mit einem Anstieg des BIP um 4,4 Prozent, für das Jahr 2022 mit 2,5 Prozent. Das Vorkrisenniveau würde frühestens zum Jahreswechsel 2021/22 wieder erreicht werden.

Italiens Wirtschaft erholte sich besser als erwartet

Auch die italienische Wirtschaft erholte sich im Sommer besser als erwartet. Das BIP sei im dritten Quartal um 16,1 Prozent zum Vorquartal gewachsen, teilte das nationale Statistikamt Istat heute in Rom nach einer ersten Erhebung mit. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg um 11,1 Prozent gerechnet. Im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung noch um 13,0 Prozent geschrumpft.

Die Wirtschaft hat sich damit aber noch nicht vom Coronavirus-Einbruch im ersten Halbjahr erholt. So war die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal um 4,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Italien war besonders hart von der Coronavirus-Krise betroffen.

Die Erholung dürfte sich im vierten Quartal nicht fortsetzen. Der italienischen Wirtschaft drohen im Herbst und Winter erneut schwere Belastungen. Mittlerweile ist auch in Italien die zweite Coronavirus-Welle mit Wucht angekommen. Daher wurden erneut weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen.

COV Inland

Nach der Verschärfung der Reisewarnungen hat das Gesundheitsministerium auch die Einreisebestimmungen angepasst. Bei der Einreise aus Tschechien sowie Regionen in Belgien und Großbritannien muss ab morgen ein ärztliches Gesundheitszeugnis mit einem negativen Coronavirus-Test vorgelegt werden, ansonsten ist eine zehntägige Quarantäne verpflichtend.

Die geänderte Einreiseverordnung gilt ab morgen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Test- bzw. Quarantänepflicht für die Region Prag auf die gesamte Tschechische Republik ausgedehnt. Zudem wurden die belgischen Regionen Brüssel und Wallonien und die britischen Regionen North East, East Midlands und Yorkshire and The Humber als Risikogebiete definiert.

Einreisende, die in den vergangenen zehn Tagen in einem dieser Gebiete waren, müssen einen negativen molekularbiologischen CoV-Test vorlegen oder unverzüglich eine zehntägige Quarantäne antreten. In der Quarantäne müssen Personen, die aus Risikogebieten kommen, binnen 48 Stunden einen Coronavirus-Test veranlassen. Ein negatives Testergebnis beendet die Quarantäne.

Mehr als 13.000 Neuinfektionen in Tschechien

Die tschechischen Behörden meldeten 13.051 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Das Land mit seinen rund 10,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern verzeichnete damit inzwischen insgesamt über 310.000 nachgewiesene Ansteckungsfälle. Tschechien kämpft mit einer der am schnellsten steigenden Infektionsraten in Europa. Zuletzt starben 187 weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt sind es damit 2.862 Todesfälle.

NEOS fordert, dass Schulen und Kindergärten auch bei einem weiteren Lockdown geöffnet bleiben. „Das Ziel der Maßnahmen muss nicht nur die Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung sein, sondern muss auch die Bildung und Betreuung unserer Kinder im Fokus haben“, sagte NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre heute. Österreich müsse hier dem deutschen Beispiel folgen und Bildungseinrichtungen geöffnet halten, forderte sie in einer Aussendung.

Die FPÖ fordert die Regierung indessen auf, die Vorgaben des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) bezüglich Abwägung und Dokumentation der weiteren Maßnahmen genau einzuhalten.

Angesichts der gestern verkündeten rückwirkenden Aufhebung von Coronavirus-Maßnahmen vom Frühjahr durch den VfGH warnte FPÖ-Verfassungssprecherin Susanne Fürst davor, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Rechtsstaat aufs Spiel zu setzen. Hier handle es sich nicht um „juristische Spitzfindigkeiten“, so Fürst in Anspielung auf eine Aussage von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) vom Frühjahr.

Die Regierung hat per Verordnung den in der Coronavirus-Krise erleichterten Zugang zum staatlichen Unterhaltsvorschuss um zwei Monate bis Jahresende verlängert. Ein Exekutionsantrag vor Gericht ist also weiterhin vorübergehend keine Voraussetzung mehr für den staatlichen Unterhaltsvorschuss.

Justizministerin Alma Zadic (Grüne) stellte in einer Aussendung heute auch eine weitere Verlängerung in Aussicht – es sei klar, „dass das notwendig sein wird, solange die Krise anhält“.

An sich wird der Zuschuss nur dann gewährt, wenn drei Kriterien erfüllt sind: Es muss ein entsprechender gerichtlicher Beschluss oder Vergleich vorliegen, der Zahler bzw. die Zahlerin in Verzug sein und das Kind einen Exekutionsantrag stellen. Letzteres fiel mit der Erleichterung weg.

„Unbürokratische Unterstützung“

„Die Corona-Krise trifft auch viele Väter und Mütter, die Unterhalt für ihr Kind oder ihre Kinder leisten – und jetzt Schwierigkeiten haben, diesen Unterhalt zu begleichen. Hier springt der Staat ein und hilft jenen Kindern, deren Eltern vorübergehend den Unterhalt nicht zahlen können“, erklärte Zadic.

Es handle sich um eine „unbürokratische Unterstützung“ für Alleinerziehende und ihre Kinder in dieser Ausnahmezeit, betonte Familienministerin Christine Aschbacher (ÖVP). Ein „wichtiges Signal an Alleinerziehende“ sah auch Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP).

Das Dashboard der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat einen weiteren Anstieg der 7-Tage-Inzidenz ausgewiesen. Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der abgelaufenen Woche liegen bei 254 je 100.000 Einwohner (Stand: gestern, 14.00 Uhr). Das ist ein Anstieg von 13 gegenüber dem Vortag. Zumindest der Anstieg fiel etwas geringer aus als an den Vortagen.

Nach Bundesländern liegt Tirol mit 376 voran, das ist ein Anstieg von 38. Vorarlberg hält bei 346, dort sank der Wert sogar leicht. In Salzburg liegt der Wert bei 311, das entspricht einem Plus von vier. Oberösterreich überschritt mit 303 die 300er-Marke. Neben Vorarlberg sank der Wert auch in Wien leicht.

Laut Ministerien 4.453 neu positiv Getestete

Die Zahl der aktiven Coronavirus-Fälle liegt laut den Zahlen des AGES-Dashboards bei 40.263. Das neue Dashboard ersetzte unlängst jenes des Gesundheitsministeriums. Damit ging ein Zahlensprung bei den aktuell Infizierten einher, da im neuen System Genesene langsamer eingemeldet werden.

Zudem werden neue Fälle nicht mehr dem Einmeldezeitpunkt zugewiesen, sondern dem Termin der Labordiagnose, der schon Tage zuvor stattgefunden haben kann. Das macht die Kurve des Epidemieverlaufs genauer, verändert aber die bisher gern als Kennwert verwendete Zahl der neu gemeldeten Infektionen, die aber vom Innen- und Gesundheitsministerium weiterhin in der Früh kommuniziert wird. Das waren gestern (9.30 Uhr) 4.453. Das ist der bisher höchste registrierte Wert, allerdings sind darin rund 430 Nachmeldungen aus Niederösterreich enthalten.

Landesweit starben bisher 1.064 Personen an den Folgen von Covid-19. Derzeit befinden sich 1.692 in Spitalsbehandlung, 248 davon auf Intensivstationen.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung für die Umstellung und die neue, genauere Zählweise in ORF.at/corona

Inland

Der „Ibiza“-Untersuchungsausschuss hat heute neue Protokolle der Befragungen veröffentlicht. Auf der Website des Parlaments sind derzeit die Aussagen von insgesamt 34 Auskunftspersonen nachzulesen.

Bereits veröffentlicht wurden die Befragungsprotokolle von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und mehreren Mitgliedern der einstigen türkis-blauen Regierung. Neu hinzugekommen sind etwa die schriftlichen Aufzeichnung von Ex-Casinos-Vorstand Peter Sidlo (FPÖ) und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP).

Für gewöhnlich liegen die stenografischen Protokolle bereits wenige Tage nach der Befragung vor. Allerdings erhalten zuerst die U-Ausschuss-Fraktionen und die Auskunftspersonen die Abschriften. Binnen dreier Tage können diese „Einwendungen gegen Fehler der Übertragung“ und „einzelne Berichtigungen in geringfügigem Ausmaß anregen“, heißt es in der Verfahrensordnung. Über Einwendungen und Berichtigungen entscheidet der Untersuchungsausschuss selbst.

Der Wiener Gesundheitsverbund (GV) hat nun eine elektronische Whistleblower-Plattform. Über diese können „völlig anonym und nicht rückverfolgbar wirtschaftskriminelle Handlungen, die den Wiener Gesundheitsverbund betreffen, gemeldet werden“, heißt es.

Mehr dazu in wien.orf.at

Ausland

Die Bürgerinnen und Bürger Neuseelands haben sich in einem Referendum für die Legalisierung der Sterbehilfe in dem Pazifikstaat ausgesprochen. Wie die Wahlbehörde heute mitteilte, wurde die entsprechende Vorlage mit 65,2 Prozent der Stimmen angenommen.

Diese sieht vor, dass unheilbar kranke Erwachsene in dem südpazifischen Inselstaat unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf einen medizinisch begleitete Sterbehilfe erhalten.

So müssen sich zwei Ärztinnen bzw. Ärzte darin einig sein, dass der oder die unheilbar Kranke keine sechs Monate mehr zu leben hat und daher die Möglichkeit haben sollte, den Ablauf und Zeitpunkt des Todes selbst zu bestimmen. Der Ausgang der Volksbefragung zur Sterbehilfe ist bindend: Ein entsprechendes Gesetz müsste nun binnen eines Jahres in Kraft treten.

„Gutherziger, mitfühlender, humaner“

Die Regelung mache Neuseeland zu einem „gutherzigeren, mitfühlenderen und humaneren“ Land, sagte der Begründer der Initiative, David Seymour. „Was für ein großartiger Tag, ein Kiwi zu sein“, ergänzte er.

In einem weiteren Referendum stimmten die Neuseeländer über die Legalisierung von Cannabis als Freizeitdroge ab. Das Ergebnis fiel deutlich knapper aus: Rund 53 Prozent lehnten den Vorschlag ab, mehr als 46 Prozent waren dafür. Das Resultat ist aber nicht bindend, sodass es ein weiteres Referendum zu dem Thema geben könnte.

Beide Volksbefragungen waren gleichzeitig mit der Parlamentswahl am 17. Oktober durchgeführt worden. Dabei hatten Ministerpräsidentin Jacinda Ardern und ihre Labour-Partei einen historischen Wahlsieg gefeiert. Die Endergebnisse aller drei Abstimmungen sollen am 6. November bestätigt werden.

Im Wahlkampf hat US-Präsident Donald Trump seine Kundgebungen mit einem Tanz zum Lied „Y.M.C.A.“ der Band Village People beendet. Seine Bewegungen sorgten in Sozialen Netzwerken – insbesondere auf TikTok – für zahlreiche Nachahmer und Nachahmerinnen. In einem Interview mit der BBC sagte Victor Willis, Sänger der Village People, dass man darum gebeten habe, „Y.M.C.A.“ bei Trump-Veranstaltungen nicht mehr zu verwenden.

Trump hat immer wieder Probleme mit seinen Wahlkampfliedern. Im Juni drohten die Rolling Stones damit, den Präsidenten zu klagen, sollte er weiterhin seine Wahlkampfveranstaltungen mit ihrem Hit „You Can’t Always Get What You Want“ beenden. Auch Künstler wie Neil Young, Phil Collins und Rihanna wehren sich dagegen, dass Trump ihre Musik zu Wahlkampfzwecken einsetzt.

Willis: „Habe Trump nie unterstützt“

Willis, der als Polizist der Band bekannt ist, sagte, dass dem Team von Trump gesetzlich erlaubt sei, die Musik bei den Kundgebungen zu spielen. Aber: „Ich unterstütze Trump nicht, ich habe Trump nie unterstützt und die Village People auch nicht“, sagte Willis.

Auf die Frage, was er von Trumps Tanz halte, antwortete Willis: „Donald Trump tut, was Donald Trump tut. Ich habe noch nie gesehen, dass er tatsächlich die Hände in die Höhe nimmt und ‚Y.M.C.A.‘ macht. Er hat das in M-A-G-A (Make America Great Again, Anm.) oder so umgewandelt.“

Sollte seine Band im Falle einer Wiederwahl Trumps gefragt werden, ob man bei dessen Amtseinführung auftrete, werde man ablehnen. „Ich bezweifle es. Wissen Sie, wir wollen nicht Teil von Politik sein“, sagte der Sänger weiter.

Wirtschaft

Österreichs Wirtschaft hat sich im dritten Quartal spürbar vom starken Einbruch davor erholt. Die Wirtschaftsleistung stieg gegenüber dem Vorquartal um 11,1 Prozent, lag aber immer noch um 5,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im zweiten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 12,1 Prozent gegenüber Jänner bis März abgesackt und um 14,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert.

Mit der Lockerung der Coronavirus-Eindämmungsmaßnahmen wuchs die Konsumnachfrage der Privathaushalte, und die Wertschöpfung der Dienstleistungsbereiche stieg, erklärte das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO)) heute zu seiner Schnellschätzung zur Entwicklung des BIP im dritten Quartal. Auch die Industriekonjunktur und die Exportnachfrage erholten sich und nahmen gegenüber dem zweiten Quartal zu.

Der deutliche Anstieg der Wirtschaftsleistung im dritten Quartal sei erwartungsgemäß gewesen, betonte das WIFO. Die durch die Covid-19-Pandemie ausgelösten Rückgänge in der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung seien jedoch durch die zuletzt positive Entwicklung im dritten Quartal nicht vollständig kompensiert worden.

Das Coronavirus hat heuer den Skiherstellern einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Die Skihersteller haben 20 Prozent weniger an den Handel ausgeliefert als voriges Jahr“, sagte Atomic-Chef und Branchensprecher Wolfgang Mayrhofer im APA-Gespräch.

Besonders hart trifft es das Verleihgeschäft: Bleiben Urlauberinnen und Urlauber aus, werden weniger Ski ausgeborgt. Mit Sorge schielt man daher auf deutsche und holländische Gäste, die zu den wichtigsten Gruppen im Wintertourismus zählen.

Gäste aus Großbritannien, Russland und Skandinavien könne der Markt mit heimischen Gästen kompensieren, aber „wenn Deutschland wegbricht, dann haben wir wirklich ein Problem“, so Mayrhofer. Der deutsche Teil-Lockdown ab Montag sei da kein gutes Zeichen.

Nachbestellungen der Händler

Zuversichtlicher als das Weihnachtsgeschäft stimmen den Sprecher der österreichischen Skiindustrie die Ferien im Februar und die Nachbestellungen der Händler. Üblicherweise bestellt der Handel Skiware im Frühling. Aufgrund des Lockdowns und der insgesamt unsicheren Lage seien die Order damals sehr vorsichtig erfolgt.

Jetzt komme es zu Nachbestellungen, insbesondere bei Tourenski. Mayrhofer sieht den Sport auf den Brettern als „Social-Distance-Sport“ schlechthin. Wenn das Wetter auch noch mitspiele, stehe Skifahren, Langlaufen und Tourenskigehen trotz Pandemie nichts im Weg.

Die österreichische Skiindustrie rund um die Marken Atomic, Blizzard, Fischer und Head verkauft in normalen Jahren etwa 350.000 Paar Ski. Die Hälfte davon geht ins Verleihgeschäft. Mehr Ski werden nur in den USA abgesetzt. Das weltweite Volumen beläuft sich auf 3,5 bis 3,6 Millionen Paar Ski, heuer sind es coronavirusbedingt um 700.000 weniger.

Atomic hat seit vergangenem Jahr chinesische Eigentümer. Produziert wird weiterhin in Altenmarkt und in Bulgarien. Die Kurzarbeit sowie flexible Arbeitszeitmodelle hätten geholfen, die Krise zu überstehen, sagte Mayrhofer. Der Mitarbeiterstand seit mit rund 750 Personen konstant. Hergestellt wird nicht auf Halde, sondern auftragsbezogen. Alle Lieferanten würden in und um Österreich sitzen, das mache es einfacher, so der Atomic-Chef.

Nach der Pleite der Commerzialbank haben die
kleinen Sparer ihr Geld von der Einlagensicherung zurückerstattet bekommen. In Summe waren das 489 Millionen Euro. Die Einlagensicherung fordert dieses Geld vom Masseverwalter der Bank zurück – dieser ortet Missbrauchspotenzial bei den Überbringersparbüchern.

Mehr dazu in burgenland.orf.at

Der deutsche Fernreiseanbieter Flixbus stellt aufgrund der neuen Coronavirus-Kontaktbeschränkungen in Deutschland seinen Betrieb vorübergehend ein. Das gilt neben dem Heimatmarkt Deutschland auch für Österreich und die Schweiz

Der Mitgründer und Geschäftsführer von FlixMobility, Andre Schwämmlein, verwies in der deutschen „Welt am Sonntag“ auf die von der Politik gewünschten Reiseeinschränkungen. „Deswegen fahren wir unseren Bus- und Zugbetrieb jetzt im November auch komplett runter in der Hoffnung, an Weihnachten mit Flixbus für unsere Kunden im Einsatz sein zu können.“

Auch Flixtrain mache vorübergehend Winterpause. Wenn die deutsche Kanzlerin Angela Merkel darum bitte, „nicht zu reisen, hat das natürlich Einfluss auf die Nachfrage“, sagte Schwämmlein. Schon im Frühjahr hatte das Unternehmen angesichts der Coronavirus-Auflagen vorübergehend keine Fahrten mehr angeboten.

„Im Sommer konnten wir dann wieder etwa die Hälfte unseres Netzes bedienen. Wir folgen dabei sehr stark der Nachfrage“, sagte Schwämmlein. Schon im Oktober habe man aber wieder „eine gebremste Reiselust“ gesehen. „Im Moment liegen wir etwa bei 30 Prozent, werden aber wieder komplett reduzieren, weil der politische Wunsch ist, dass man nicht reist“, so der Flixbus-Chef.

Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi nimmt dem unter US-Sanktionen leidenden heimischen Rivalen Huawei Marktanteile ab. Im dritten Quartal habe das Unternehmen 47,1 Millionen Mobiltelefone verkauft – 45 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der Marktforscher Canalys heute mitteilte. Der globale Smartphone-Markt schrumpfte dagegen in diesem Zeitraum um ein Prozent auf 348 Millionen Einheiten.

Damit ist Xiaomi weltweit die Nummer drei noch vor dem US-Konzern Apple, der sein neues iPhone erst Anfang Oktober auf den Markt brachte. Samsung eroberte den Spitzenplatz zurück. Dazu trugen wachsende Verkäufe in Indien bei, wo chinesische Marken unter den politischen Spannungen litten. Huawei rutschte weltweit auf Platz zwei ab.

„Xiaomi ging aggressiv vor, um Huawei zu verdrängen“, sagte Canalys-Analyst Mo Jia. In Europa etwa seien die Lieferungen von Huawei um ein Viertel zurückgegangen, während die von Xiaomi um 88 Prozent gestiegen seien.

Sport

Diego Armando Maradona: Dieser Name steht für ein Leben zwischen den Extremen, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Genie und Wahnsinn. Als Fußballer war die „Hand Gottes“ so unbeschreiblich gut wie vielleicht niemand davor oder danach. Als Mensch aber hatte er zahlreiche Krisen zu bewältigen – und erwies sich doch immer als Stehaufmännchen. Heute feiert er seinen 60. Geburtstag.

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Der WAC hat in der Europa League für eine gehörige Überraschung gesorgt. Eine Woche nach dem 1:1 gegen ZSKA Moskau im Klagenfurter Wörthersee Stadion setzten sich die Kärntner gestern in Rotterdam gegen den niederländischen Spitzenclub Feyenoord mit 4:1 (2:0) durch und übernahmen mit nun vier Punkten die Tabellenführung in der Gruppe K. Zum Matchwinner wurde Kapitän Michael Liendl mit gleich drei Treffern.

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Der Traum von Rapid von einem Aufstieg in die K.-o.-Phase der UEFA Europa League ist bereits nach zwei Spielen in weite Ferne gerückt. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Arsenal mussten sich die Hütteldorfer gestern Abend am zweiten Spieltag der Gruppe B bei Molde FK mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. Ohi Omoijuanfo wurde für Rapid im hohen Norden zum Sargnagel.

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Chronik

Hurrikan „Zeta“ hat erhebliche Schäden in den USA verursacht und mindestens sechs Menschen getötet. Die Website Poweroutage.us zeigte zwischenzeitlich Stromausfälle in mehr als zwei Millionen Haushalten an, nachdem der Wirbelsturm der Stufe zwei am Mittwoch (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 km/h in der Nähe der Großstadt New Orleans (Louisiana) auf Land getroffen war.

Verwüstete Straße in New Orleans nach dem Hurrikan Zeta
Reuters/Kathleen Flynn

Auch in anderen US-Staaten waren die Auswirkungen des schließlich zum Tropensturm heruntergestuften Sturms spürbar: US-Präsident Donald Trump musste eine Wahlkampfveranstaltung in North Carolina wegen Böen von bis zu 80 km/h verschieben. Unter anderem in der Hauptstadt Washington regnete es gestern über Stunden heftig. In der Nacht auf heute zog „Zeta“ weiter nach Osten auf den Atlantik.

Die Gouverneure von Louisiana, Alabama und Mississippi hatten zuvor den Notstand erklärt, um sich auf den Sturm vorbereiten zu können. Entlang der Küste des Golfs von Mexiko vom Südosten Louisianas bis in den Westen Floridas wurde zeitweilig auch vor gefährlichen Sturmfluten gewarnt.

„Zeta“ hatte in den vergangenen Tagen auf der Yucatan-Halbinsel im Südosten Mexikos Bäume und Strommasten umstürzen lassen und Überschwemmungen sowie Stromausfälle verursacht. Der Sturm war dort am späten Montagabend (Ortszeit) auf Land getroffen.

Die russische Polizei hat nach Angaben der Ermittlungsbehörden einen 16-Jährigen erschossen, der eine Polizeiwache in Brand setzen wollte und auf einen Polizisten eingestochen hat.

Der Vorfall ereignete sich in der überwiegend von Musliminnen und Muslimen bewohnten Region Tatarstan. Das in Russland für schwere Verbrechen zuständige Ermittlungskomitee erklärte heute, es gehe von einem terroristischen Hintergrund aus.

Die genauen Motive des Teenagers, der für seinen Angriff einen Molotowcocktail genutzt habe, seien noch unklar. Bei einem Festnahmeversuch habe er mindestens dreimal auf einen Beamten eingestochen. Ein Kollege habe zunächst Warnschüsse abgegeben, bevor er sich gezwungen gesehen habe, das Feuer zu eröffnen, erklärten die Ermittler.

In Kempen in Deutschland ist gestern ein Auto in eine Menschengruppe gefahren. Derzeit gebe es aber keine Hinweise darauf, dass der 30-jährige Fahrer vorsätzlich in die Gruppe gefahren sei, teilte die Polizei mit.

Ein Zwölfjähriger kam bei dem Vorfall ums Leben. Seine 39-jährige Mutter und ein 43 Jahre alter Fußgänger sowie der Autofahrer wurden schwer verletzt. Der zwei Jahre alte Bruder des Verstorbenen erlitt leichte Verletzungen. Rettungshubschrauber flogen die Verletzten in eine Klinik.

Die Unfallstelle befindet sich nach Angaben eines Polizeisprechers in einer langgezogenen Rechtskurve an einem Waldstück. Sie ist unbeleuchtet. Hier war der Fahrer von der Straße abgekommen. Sein Wagen schleuderte über den Fuß- und Radweg auf ein Feld.

Ein 50-jähriger Mann hat gestern in einer Wohnung in Innsbruck eine Frau mit Mord bedroht. Beim Einschreiten der Polizei attackierte der Mann die Beamten und verletzte sie.

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Gestern wurde eine 24-jährige Frau am Landesgericht Feldkirch (Vorarlberg) zu einer Geldstrafe verurteilt, weil sie gegen die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln verstoßen hatte. Bei Kontrollen hatte sie zudem die jeweiligen Kontrolleure angegriffen.

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Religion

Der Vatikan stellt die wöchentlichen Generalaudienzen von Papst Franziskus bis auf Weiteres wieder ein. Der Grund sei ein positiv auf das Coronavirus getesteter Teilnehmer bei der Begegnung mit dem Kirchenoberhaupt am 21. Oktober.

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Kultur

Die Tochter des 2009 verstorbenen „King of Pop“, Michael Jackson, Paris Jackson, hat ihre erste Single herausgebracht. Der Song „Let Down“ und das dazugehörige Musikvideo sind heute erschienen.

Zuvor hatte die 22-Jährige kurze Ausschnitte über Instagram veröffentlicht. Mitte November soll das dazugehörige Album herauskommen.

In dem Video zu der Ballade ist sie mit langem weißen Kleid zu sehen. Sie sei „total aufgeregt, dass meine erste Single als Solokünstlerin erscheint“, schrieb die Musikerin. Die 1998 als Tochter von Michael Jackson und seiner damaligen Frau Debbie Rowe geborene Paris Jackson hatte in den vergangenen Jahren als Model und Schauspielerin gearbeitet, sie war zudem Mitglied einer Band.

Eine kristallbesetzte Zither von Dolly Parton, eine Gitarre von Taylor Swift, ein Akkordeon von Sheryl Crow: Zahlreiche Instrumente von US-Stars sind bei einer Benefizauktion im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie versteigert worden.

Teuerstes Stück sei eine 2018 hergestellte Gitarre von Swift gewesen, die 40.000 Dollar (etwa 34.000 Euro) eingebracht habe, teilte das Auktionshaus Christie’s gestern in New York mit.

Gitarre von Tayler Swift
Christie’s Auctions

Die Parton-Zither brachte 37.5000 Dollar ein, nachdem das Musikinstrument mit vier Saiten rund 30 Jahre im Besitz der Countryikone gewesen war. Das Akkordeon von Sängerin Crow erlöste knapp 5.000 Dollar. Zudem wurden unter anderem Instrumente von Carrie Underwood, Reba McEntire, Tim McGraw und Keith Urban versteigert. Der Gesamterlös: knapp 140.000 Dollar.

Gesundheit

Eine Krankheit oder ein Unfall kann Menschen aus der Bahn werfen, oft auch aus dem Beruf. In Niederösterreich wird bei jedem fünften Jobsuchenden die Rückkehr ins Arbeitsleben durch gesundheitliche Probleme erschwert. Gezielte Reha soll helfen.

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Science

In Israel sollen die Schulöffnungen stark zum Anstieg der Coronavirus-Infektionen beigetragen haben. Könnte das auch für andere Länder gelten? Nicht unbedingt: In Österreich zeigen die Daten in eine andere Richtung. Schulcluster bleiben hier die Ausnahme.

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Panorama

Der Tiroler Leopold Winter ist vermutlich der jüngste Erfinder Österreichs. Er tüftelte an einer neuen Zündung für Verbrennungsmotoren und reichte seine Erfindung beim Patentamt ein – zur Überraschung seiner Eltern.

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Die CoV-Krise trifft heuer auch den Nikolaus und seine Krampusse schwer. In Salzburg wurden praktisch alle Läufe in Stadt und Land schon abgesagt. Die Passen suchen nun Alternativen, um den alten Brauch trotzdem irgendwie ausleben zu können.

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Lifestyle

Seit bekannt ist, dass das Coronavirus auch über die Raumluft weitergegeben werden kann, stehen mobile Luftreiniger hoch im Kurs. Für ein paar tausend Euro können sich Firmen, Schulen und auch Privatpersonen ein solches Gerät kaufen. Die Hersteller versprechen, dass damit Aerosole aus der Raumluft fast vollständig herausgefiltert werden. Das deutsche Umweltbundesamt und Verbraucherschützer sehen das Thema kritischer.

Mehr dazu in help.ORF.at

Leute

Zu ihrem 40. Geburtstag hat Kanye West seine Ehefrau Kim Kardashian mit einem besonderen Geschenk überrascht: Der 43-Jährige ließ ein Hologramm ihres verstorbenen Vaters Robert Kardashian erstellen.

Auf ihrem Twitter-Account teilte Kardashian gestern die Videobotschaft des Hologramms. Der nachgebildete Robert Kardashian erzählt darin, dass er jeden Tag auf sie, ihre Geschwister und ihre Kinder aufpasse.

„Manchmal gebe ich euch einen Hinweis, wenn ich in der Nähe bin: zum Beispiel wenn jemand – oder du – laut furzt“, sagt er. Die Reaktionen ihrer Fans fielen gemischt aus. Während einige Nutzerinnen und Nutzer das Video als „süß“ und „emotional“ bezeichneten, nannten andere das Hologramm „merkwürdig“, „respektlos gegenüber dem Verstorbenen“ oder „eine Geldverschwendung“.

„Besondere Überraschung aus dem Himmel“

Das Geburtstagskind selbst freute sich aber offenbar über den „Gruß“ des verstorbenen Vaters: „Kanye hat mir das durchdachteste Geschenk meines Lebens gemacht. Es ist eine besondere Überraschung aus dem Himmel.“ In seiner Rede ging der Hologramm-Kardashian auch auf Kims Werdegang ein und sagte, er sei stolz auf ihren Unternehmergeist und ihr juridisches Engagement.

In den vergangenen Jahren setzte sich Kim Kardashian für eine Gefängnisreform in den USA ein. 2019 verkündete sie außerdem, wie ihr Vater als Anwältin arbeiten zu wollen. Sie habe eine Ausbildung bei einer Kanzlei begonnen und auch schon einige Prüfungen absolviert. Die Ausbildung zur Anwältin ist allerdings eine andere als jene in Österreich.

US-Schauspieler Jeff Bridges hat sich bei seinen Fans für ihre Unterstützung nach seiner Krebsdiagnose bedankt. Auf Twitter teilte er gestern ein Foto von sich im Krankenhaus. Darauf ist er an mehrere Schläuche angeschlossen und umarmt einen Infusionsständer. „Ich möchte mich bei euch allen bedanken, dass ihr in dieser Zeit an mich gedacht habt“, schrieb er dazu.

„Es ist ein gutes Gefühl, all die guten Wünsche und die Liebe von euch zu bekommen!“ Er kündigte an, seine Fans auf seiner Website auf dem Laufenden zu halten. Mitte Oktober hatte der 70-Jährige öffentlich gemacht, dass er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist.

„Obwohl es sich um eine schwere Krankheit handelt, bin ich froh, dass ich ein großartiges Ärzteteam habe und die Prognose gut ist“, hatte der Oscar-Preisträger („Crazy Heart“) mitgeteilt.

Bridges hat in rund 50 Jahren in über 90 Filmen mitgespielt. Am meisten verbunden wird er auch heute noch mit dem „Dude“ aus der US-Komödie „The Big Lebowski“ von 1998.

Hollywood-Star Scarlett Johansson (35) und ihr Partner Colin Jost (38) haben ein gutes Jahr nach der Verlobung geheiratet. Johanssons Sprecher Marcel Pariseau bestätigte das der dpa. Johansson und Jost gingen am Wochenende im kleinen Familien- und Freundeskreis – unter Berücksichtigung von Coronavirus-Regeln – den Bund der Ehe ein.

Zuvor hatte die Organisation „Meals on Wheels“ gestern auf Instagram die Eheschließung mitgeteilt. Der Wunsch des Paares sei es, die amerikanische Variante der Hilfsorganisation „Essen auf Rädern“ mit Spenden zu unterstützen.

Der Komiker Jost, der regelmäßig in der Comedyshow „Saturday Night Live“ zu sehen ist, und die Schauspielerin zeigten sich 2017 erstmals als Paar. Johansson („Lost in Translation“, „Black Widow“) war zuvor mit ihrem Kollegen Ryan Reynolds und dem Journalisten Romain Dauriac verheiratet, mit dem Franzosen hat sie eine sechsjährige Tochter. Für Jost ist es die erste Ehe.

Johansson war in diesem Frühjahr gleich für zwei Oscars nominiert, als beste Hauptdarstellerin in „Marriage Story“ und als Nebendarstellerin in „Jojo Rabbit“.