Inland

Die Fristen für die Anträge zum Energiekostenausgleich mittels 150-Euro-Gutschein werden verlängert. Anträge sollen nun bis Ende Oktober 2022 möglich sein, die Frist zur anschließenden Datenübermittlung soll ebenfalls (bis Ende März 2023) prolongiert werden, so der heute mit den Stimmen von ÖVP, Grünen und NEOS getroffene Beschluss im Finanzausschuss des Nationalrats, der nun noch vom Plenum bestätigt werden muss.

Nach derzeitiger Rechtslage ist die Frist für die Anforderung eines Gutscheines Ende August 2022 abgelaufen. Mehr als 2,6 Mio. Gutscheine wurden bereits beantragt, hieß es von ÖVP und Grünen. Insgesamt sind im Rahmen des Energiekostenausgleichs rund vier Millionen Gutscheine ausgeschickt worden. Diese können beim jeweiligen Stromanbieter eingereicht werden und reduzieren die Jahresabrechnung um 150 Euro.

Die Reform der Bestellung der Präsidenten des Obersten Gerichtshofs (OGH) im Zuge einer Dienstrechtsnovelle „ist gerade in der Zielgerade“, erfuhr die APA heute im Beamtenministerium von Vizekanzler Werner Kogler (Grüne).

Sie war vor dem Sommer verschoben worden. Sabine Matejka, Präsidentin der Richtervereinigung, befürchtete deshalb laut „Presse“, dass sich kommendes Jahr anstehende Nachbesetzungen nicht mehr nach dem neuen Modus ausgehen könnten.

Künftig soll auch dort ein Personalsenat die Spitze des Gerichts vorschlagen. Bisher konnte das Justizressort den Präsidenten und Vizepräsidenten direkt bestellen. OGH-Präsidentin Elisabeth Lovrek und Vizepräsident Matthias Neumayr gehen kommendes Jahr in Pension, weshalb Matejka hofft, dass die Gesetzesreform mit Jahresbeginn in Kraft tritt.

Im Finanzausschuss ist heute die Abschaffung der kalten Progression beschlossen worden. Die schleichende Steuererhöhung wird mit 1. Jänner des kommenden Jahres abgeschafft. Konkret bedeutet das, dass vom Lohn künftig mehr übrig bleibt.

Bisher waren Steuerzahler ab einer Einkommensgrenze von 11.000 Euro steuerpflichtig – im nächsten Jahr liegt diese Grenze bei 11.693 Euro. So steigen alle Tarifstufen in den kommenden Jahren um den Inflationswert.

Als Grundlage für die Erhebung der Inflation haben IHS und WIFO einen Steuerprogressionsbericht vorgelegt. Dieser Bericht weist für den Zeitraum Juli 2021 bis Juni 2022 eine Inflation von 5,2 Prozent aus. Daraus ergibt sich, dass die Menschen mit der Abschaffung der kalten Progression im kommenden Jahr um 1,85 Mrd. Euro entlastet werden.

„Mit der Abschaffung der kalten Progression beenden wir die schleichende Steuererhöhung. Wir geben den Menschen damit Geld zurück, das ihnen die Inflation genommen hat. So entlasten wir die Österreicherinnen und Österreicher langfristig. Es ist ein Akt der Fairness, dass den arbeitenden Menschen, die von der massiven Teuerung betroffen sind, mehr netto vom Brutto bleibt“, sagte Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP).

Regierung und FPÖ dafür, SPÖ und NEOS dagegen

Die Regierungsparteien ÖVP und Grüne sowie die oppositionelle FPÖ stimmten für den Gesetzesentwurf. ÖVP und Grüne sahen in der Abschaffung der kalten Progression einen historischen Schritt. Gegen den Antrag stimmte NEOS, das eine automatische Vollanpassung fordert. Auch die SPÖ verweigerte die Zustimmung, der Sozialdemokratie fehlt es an konkreten Regeln für das restliche Drittel ebenso wie an einer Gegenfinanzierung.

Die Ausgaben für Bildung bleiben in Österreich hinter anderen Staaten zurück. Hierzulande wird ein etwas geringerer Anteil des BIP für Bildungseinrichtungen verwendet, zeigt die neue OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“.

Das ist zu einem guten Teil auf geringere private Aufwendungen (etwa mangels Studiengebühren) zurückzuführen. Auch der Anteil der öffentlichen Ausgaben für Bildung an den öffentlichen Gesamtausgaben liegt in Österreich unter dem OECD-Schnitt.

Laut der heute veröffentlichten Studie wurden 2019 in Österreich 4,7 Prozent des BIP für Bildungseinrichtungen vom Primar- bis Tertiärbereich (Volksschule bis Uni) verwendet, in der OECD waren es im Schnitt 4,9 Prozent. Ähnlich sieht es im Kindergartenbereich aus: Hierzulande betragen die Aufwendungen für die Kleinsten 0,7 Prozent des BIP, im OECD-Schnitt sind es 0,9 Prozent.

Diese Relation hat sich in den vergangenen Jahren auch nicht verbessert: Seit 2015 sind in Österreich die Bildungsausgaben um 4,2 Prozent gestiegen – das ist allerdings nur die Hälfte des BIP-Wachstums in dieser Zeit (8,5 Prozent).

Geringe Bildungsausgaben von Privaten

Österreich sticht unter den OECD-Staaten vor allem durch die geringen Bildungsausgaben von Privaten hervor. Das hat unter anderem damit zu tun, dass inländische Studierende nur bei langer Studiendauer Studiengebühren bezahlen müssen.

Insgesamt beträgt der Anteil der privaten Ausgaben für Bildungseinrichtungen in Österreich lediglich sieben Prozent (OECD: 17 Prozent). Im Hochschulbereich sind es hierzulande elf Prozent, in der OECD dagegen 34 Prozent.

Auch der Staat misst in Österreich bei seinen Ausgaben der Bildung einen geringeren Stellenwert zu als andere OECD-Länder. Hierzulande werden 8,6 Prozent der öffentlichen Gesamtausgaben für Bildung aufgewendet (ohne Forschungsaktivitäten der Hochschulen), in der OECD beträgt der entsprechende Anteil 9,8 Prozent (ebenfalls ohne Forschungsaufwendungen).

Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen sind zu Ende. In allen 171 Gemeinden wurde gewählt, in 13 davon kommt es zu Stichwahlen um das Amt des Bürgermeisters. Jede fünfte Gemeinde wird von einer Frau regiert.

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SPÖ-Parteivorstand sehr zufrieden

Die SPÖ konnte bei den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen am meisten dazugewinnen – an Prozentpunkten und Mandaten sowie an Bürgermeistern. Burgenlandweit kommt die SPÖ auf fast 49 Prozent. Nach dem Parteivorstand heute zeigte sich die Parteiführung sehr zufrieden.

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EU

Das von der EU-Kommission vorgestellte neue Sanktionspaket gegen Moskau wird heute von den Botschafterinnen und Botschaftern der Mitgliedsstaaten diskutiert. Streitpunkte gibt es einige – vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs am Ende der Woche legen sich dem Vernehmen nach noch einige Länder quer.

Wie „Politico“ schreibt, sollen vor allem Ungarn, Zypern, Griechenland und Malta eine Einigung behindern. Dabei müssen die Sanktionen von den Mitgliedsländern einstimmig beschlossen werden.

Budapest will russisches Öl weiterverkaufen

Ungarn soll Diplomaten zufolge gefordert haben, russisches Öl, das Budapest aufgrund einer bestehenden Ausnahme weiterhin importieren darf, auch weiterverarbeiten und an andere Länder verkaufen zu dürfen. Die EU-Kommission und andere Länder fürchten dadurch eine Verzerrung des Binnenmarkts. Ein Kompromiss, der Ungarns Bedenken großteils ausräumen sollte, kursierte „Politico“ zufolge bereits am Wochenende.

EU-Frachter könnten ersetzt werden

Bei Zypern, Griechenland und Malta soll es Kritik an den neuen Sanktionen geben, weil darin vorgesehen ist, dass EU-Tanker russisches Öl unter bestimmten Bedingungen nicht mehr transportieren dürfen. Das würde andere Länder wie die Türkei, Indien und Indonesien begünstigen, so die Befürchtung, da diese Länder einfach für den Transport des Öls einspringen würden.

Ölpreisdeckel als mögliche „rote Linie“

Um eine Einigung zu finden, werden in den nächsten Tagen wohl noch mehrere Treffen der Botschafter nötig sein, bevor sich die Spitzenpolitikerinnen und -politiker der Mitgliedsstaaten einigen können. Eine rote Linie dürfte es dabei geben: „Politico“ zitierte einen Diplomaten, wonach es „kein Sanktionspaket ohne Ölpreisdeckel“ geben werde.

Ukraine-Krieg

Österreich hat den russischen Botschafter vorgeladen. Der russische Missionschef in Wien, Dmitrij Ljubinskij, sollte heute Vormittag im Außenministerium vorstellig werden. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hatte am Freitag erklärt: „Donezk, Cherson, Luhansk und Saporischschja sind und bleiben Ukraine. So wie die Krim.“

Auch andere europäische Länder, darunter Deutschland, Italien und Polen, haben die russischen Botschaftsvertreter vorgeladen. Die Regierung in Warschau wolle Botschafter Sergej Andrejew mitteilen, dass sie die Scheinreferenden und die Annexion von vier ukrainischen Regionen durch Russland nicht akzeptiert, sagte Vizeaußenminister Marcin Przydacz dem Sender TVN24. Das sei eine Aktion mehrerer EU-Länder, die alle vereinbart hätten, den russischen Botschaftern etwa zur gleichen Zeit ihre Haltung klarzumachen.

Der in der St. Petersburger Eremitage für zeitgenössiche Kunst zuständige Dmitri Oserkow hat seinen Posten und das Land verlassen. Russland habe „alle verdrängt, die Gutes für seine Kultur wollten“, zitierte die russische Internetzeitung The Insider aus einer Mitteilung Oserkows.

Er habe 22 Jahre für das Museum gearbeitet – seit Anfang März sei er aber nicht mehr an den Aktivitäten des Museums beteiligt, wie Oserkow nun via Instagram mitteilte. Er sei gegangen, weil er mit dem heutigen Russland nichts mehr gemein haben wolle.

„Nichts mehr im und für das heutige Russland tun“

„Als 2006 die Abteilung für zeitgenössische Kunst konzipiert und vom Generaldirektor ins Leben gerufen wurde, galt sie als neuer integraler Bestandteil des Museums, der in der Lage war, die alte Sammlung wiederzubeleben und ihr neue Entwicklungs- und Interpretationsvektoren zu geben, die in der Lage waren, der klassischen Kunst eine neue Sprache zu geben“, so Oserkow

Nachdem Russland seine Truppen in die Ukraine entsandt hatte, habe Dialog und Respekt in Russland aber keine Bedeutung mehr, sagte Oserkow. Als russischer Bürger habe er das auch als eigene Schuld gesehen. „Meine Entscheidung war dann, nichts mehr im und für das heutige Russland zu tun.“

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj zuletzt nicht nur in Lyman, sondern auch in Cherson und in Donezk militärische Erfolge verbucht.

In seiner nächtlichen Erklärung sagte Selenskyj laut „Guardian“, die ukrainischen Streitkräfte hätten die kleinen Siedlungen Archanhelske und Myroljubiwka in der Region Cherson befreit. Zudem habe die Ukraine auch einige Gebiete in der Region Luhansk zurückerobert. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben gibt es nicht.

Der Chef der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, will eigenen Aussagen zufolge drei seiner minderjährigen Söhne in den Krieg gegen die Ukraine schicken.

Die zwischen 14 und 16 Jahre alten Buben Achmat, Selimchan und Adam seien bereit, ihre antrainierten Kampffertigkeiten nun bei der „militärischen Spezialoperation“ einzusetzen, schrieb Kadyrow heute auf Telegram. „Spezialoperation“ ist der von der russischen Führung gebrauchte Begriff für die Invasion in der Ukraine.

„Und ich scherze nicht. (…) Bald werden sie an die Front geschickt und werden sich an den schwierigsten Abschnitten der Kontaktlinie aufhalten“, so Kadyrow weiter. Dazu veröffentlichte er ein Video, das seine Söhne bei Schießübungen zeigt.

Kadyrow, der für seinen brutalen Führungsstil im muslimisch geprägten Tschetschenien im Nordkaukasus bekannt ist, hat sich seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine als einer der glühendsten Kriegsbefürworter hervorgetan. Kürzlich sprach er sich gar dafür aus, den Einsatz von Atomwaffen mit geringerer Sprengkraft in Betracht zu ziehen.

Ausland

Kurz vor einem Besuch der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock in Warschau hat die polnische Regierung ihre Ansprüche an Deutschland auf Reparationen in Billionenhöhe formalisiert.

Außenminister Zbigniew Rau unterzeichnete heute eine entsprechende diplomatische Note an die deutsche Regierung. Beide Staaten sollten nun umgehend Schritte einleiten, um die Frage der Konsequenzen aus der deutschen Aggression und Besetzung im Zweiten Weltkrieg dauerhaft und effektiv beizulegen, sagte Rau bei einer Pressekonferenz.

Polens regierende nationalistische Partei PiS hatte Anfang September von Deutschland umgerechnet 1,32 Billionen Euro gefordert, um für die im Weltkrieg entstandenen Schäden aufzukommen. Das Auswärtige Amt wies die Forderung umgehend zurück und erklärte: „Die Position der Bundesregierung ist unverändert, die Reparationsfrage ist abgeschlossen.“ Polen habe „schon vor langer Zeit“ auf weitere Reparationen verzichtet und dies mehrfach bestätigt.

Giorgia Meloni, Parteichefin der postfaschistischen Fratelli d’Italia (FdI, Brüder Italiens), feilt an der künftigen Regierung in Italien und will möglichst bis zum 20. Oktober ihr neues Kabinett auf die Beine stellen. In diesem Fall könnte die Rechtspolitikerin Italien als neue Regierungschefin auf dem EU-Gipfel in Brüssel vertreten. Meloni könnte als neue Ministerpräsidentin das italienische Energiedossier auf dem Gipfel vorstellen.

Die Verhandlungen mit der Lega und der Forza Italia über die Kabinettsposten laufen. Die Regierungsmannschaft soll aus Politprofis und aus parteilosen Fachleuten bestehen, hieß es seitens Melonis Partei.

Vor Melonis möglicher Vereidigung stehen dem politischen Rom noch mehrere Termine bevor. Am 13. Oktober treten die neu gewählten Parlamentskammern, der Senat und das Abgeordnetenhaus, zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Bei dieser Sitzung wird die Leitung der beiden Kammern gewählt. Erst danach kann der offizielle Prozess der Regierungsbildung beginnen.

In der iranischen Hauptstadt Teheran sind Sicherheitskräfte örtlichen Medienberichten zufolge mit Gewalt gegen Studierende vorgegangen. In der Nacht auf heute riegelten Polizisten und Milizen den Campus der renommierten Scharif-Universität nach Protesten ab. Auch mehrere Professoren der Eliteuniversität sollen nach Angaben des iranischen Nachrichtenportals Emtedad verprügelt worden sein.

Seit Beginn der landesweiten Proteste im Iran demonstrierten Studierende an zahlreichen Universitäten gegen die Führung der islamischen Republik und ihren repressiven Kurs. Die Behörden sagten daraufhin in vielen Städten Vorlesungen ab. Auch an der Scharif-Uni wurden alle Vorlesungen ab heute bis auf Weiteres ausgesetzt.

Proteste seit Tod von Mahsa Amini

Tausendfach in den sozialen Netzwerken geteilte Videos, deren Echtheit zunächst nicht verifiziert werden konnte, zeigten eine starke Präsenz von Sicherheitskräften. Viele Menschen warfen den Milizen im Internet vor, mit Gewalt und scharfer Munition gegen Studierende vorzugehen. Die Staatsmedien sprachen unterdessen von einer ruhigen Lage und warfen den Medien im Ausland vor, Lügen zu verbreiten. Dutzende Autofahrer sollen die Straßen rund um den Campus blockiert haben, um Sicherheitskräfte aufzuhalten. Es soll viele Festnahmen geben.

Auslöser der Demonstrationen ist der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini vor gut zwei Wochen. Die Religionspolizei hatte sie wegen ihres angeblich „unislamischen Outfits“ festgenommen. Was mit Amini danach geschah, ist unklar. Die Frau fiel ins Koma und starb am 16. September in einem Krankenhaus. Kritiker werfen der Religionspolizei vor, Gewalt angewendet zu haben; die Polizei weist das zurück. Seit dem Tod der jungen Frau demonstrieren landesweit Tausende Menschen gegen den repressiven Kurs von Regierung und Sicherheitskräften sowie gegen das islamische System.

Sport

Erst nur acht Tore in acht Spielen und dann fünf Treffer in einer Partie: Bei Rapid ist in der zehnten Bundesliga-Runde am Wochenende beim 5:0-Kantersieg bei WSG Tirol der Offensivknoten geplatzt. Dass das ausgerechnet im Duell mit den Tirolern gelang, kam nicht überraschend, konnte der Gegner doch bereits zum siebenten Mal in Folge besiegt werden. Die Formkurve der Hütteldorfer vor dem Wiener Heimderby am Sonntag (17.00 Uhr, live in ORF1) zeigt also wieder nach oben.

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Das Wort Krise hat Liverpools Cheftrainer Jürgen Klopp am Samstag nicht in den Mund nehmen wollen. Auch wenn er indirekt danach gefragt wurde, denn das 3:3 in der englischen Fußball-Premier-League gegen Brighton & Hove Albion bringt die „Reds“ früh in der Saison zunehmend in Bedrängnis. „Ich kann nicht sagen, was jetzt alle hören wollen. Ich weiß, dass wir nur zehn Punkte haben, und das ist die Realität. Ich verstecke mich nicht davor. Aber wir müssen jetzt da durch“, so Klopp. Aktuell ist Liverpool im Mittelmaß gefangen.

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Sepp Straka hat seinen zweiten Turniersieg auf der PGA-Tour hauchdünn verpasst. Der 29-Jährige verlor bei der Sanderson Farms Championship in Jackson im US-Bundesstaat Mississippi gestern (Ortszeit) erst im Stechen auf dem zweiten Extraloch gegen den Kanadier Mackenzie Hughes.

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Wirtschaft

Wenn Frauen in Führungspositionen sind, wirkt sich das im Schnitt positiv auf den finanziellen Erfolg von Unternehmen aus. Zu diesem Schluss kommt das Economica-Institut nach Auswertung verschiedener Studien. Noch stärker zeige sich der positive Effekt bei Werten wie Nachhaltigkeit, Chancengleichheit, Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Dennoch ist der Frauenanteil in Vorständen großer Firmen sehr klein.

Die Grünen fordern daher eine verbindliche Frauenquote. Freiwillige Quoten reichen nicht dazu aus, den Anteil der Frauen in Entscheidungspositionen auszubauen, argumentieren die Grünen. So ist der Anteil weiblicher Aufsichtsrätinnen in Österreichs Firmen mit einer Pflichtquote über 30 Prozent gestiegen.

Rahmenbedingungen fehlen

In den Unternehmensvorständen, in denen es keine verpflichtenden Quoten gibt, liege der Anteil der Frauen aber nur bei etwa 9 Prozent. Ganz allgemein haben EU-Länder mit einer verbindlichen Quote einen deutlich höheren Frauenanteil in den höchsten Entscheidungsgremien als die anderen Länder, zeigt die Economica-Studie, die bereits 2021 im Auftrag von Wirtschafts- und Frauenministerium erstellt und nach Angaben der Grünen erst jetzt veröffentlicht wurde.

Aus der Studie komme „relativ klar heraus“, dass erst mit einer verpflichtenden Quote der Anteil der Frauen in Führungspositionen entscheidend ansteigt, sagte die Grüne Wirtschaftssprecherin Elisabeth Götze. Dazu gehörten aber auch begleitende Rahmenbedingungen wie eine gute Kinderbetreuung. Meri Disoski, Frauensprecherin der Grünen, forderte aus diesem Anlass gleich „verbindliche Frauenquoten, bis hinein in den mittleren Managementbereich und auch für Betriebe unter 1.000 Mitarbeiter:innen“. Die Nichterfüllung von Quoten müsse Sanktionen nach sich ziehen.

Die hohe Inflation in der Türkei zieht weiter an. Im September lagen die Verbraucherpreise 83,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das nationale Statistikamt heute in Ankara mitteilte. Analysten hatten sogar mit einer noch etwas höheren Inflationsrate gerechnet. Im Vormonat hatte die Teuerung rund 80 Prozent betragen.

Wie stark der Preisdruck auf vorgelagerten Wirtschaftsstufen ist, zeigen die Produzentenpreise. Sie stiegen im September um rund 151 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Erzeugerpreise liegen also mehr als doppelt so hoch wie vor einem Jahr. Die Herstellerpreise beeinflussen die Lebenshaltungskosten der Verbraucher mittelbar und mit Zeitverzug.

Die hohe Inflation wird durch mehrere Faktoren getrieben. Seit Längerem sorgt die schwache Landeswährung Lira für Preisauftrieb, da sie in die Türkei importierte Güter verteuert. Hinzu kommen anhaltende Probleme in den internationalen Lieferketten, die Vorprodukte teurer machen. Daneben steigen die Preise von Energie und Rohstoffen, vor allem wegen des russischen Krieges gegen die Ukraine.

Im Gegensatz zu vielen anderen Zentralbanken stemmt sich die türkische Notenbank nicht mit Zinsanhebungen gegen die ausufernde Teuerung. Vielmehr hat sie ihren Leitzins zuletzt mehrfach verringert. Fachleute verweisen auf politischen Druck. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist erklärter Gegner hoher Zinsen und hat unlängst weitere Zinssenkungen gefordert.

Coronavirus

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 893,7 (Stand: gestern, 14.00 Uhr).

Laut AGES wurden 9.940 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet. 20.756 Menschen verstarben bisher im Zusammenhang mit dem Coronavirus. 1.421 infizierte Personen werden derzeit in einem Spital behandelt, davon 69 auf Intensivstationen. Eine Unterscheidung in Haupt- und Nebendiagnose ist mit dieser Datenquelle bundesweit nicht möglich.

Im Berichtsschema der AGES werden die Daten nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat die Entlassung einer burgenländischen Amtsärztin nach einer Coronavirus-Demo bestätigt. Die Medizinerin war bereits im Februar 2021 vom Land Burgenland entlassen worden, nachdem sie bei einer Demo gegen die Bundesregierung und die CoV-Impfung gewettert hatte.

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Chronik

Das Basislager am Himalaya-Achttausender Manaslu ist gestern von einer Lawine getroffen worden. Bei dem auf einem Video festgehaltenen Lawinenabgang seien rund 30 Zelte zerstört, aber keine Personen verschüttet worden, berichtet das Onlineportal Explorersweb. Den Angaben zufolge werde aber ein von Camp zwei zu Camp eins absteigender Bergsteiger vermisst.

Am Manaslu ist erst kürzlich die diesjährige Herbstsaison angelaufen – rund 400 Bergsteigerinnen und Bergsteiger haben laut Medienberichten vom nepalesischen Tourismusministerium eine Genehmigung für die Besteigung des 8.163 Meter hohen Himalaya-Gipfels erhalten. Mehrere Bergsteigerteams waren den Angaben zufolge am Tag des Lawinenabgangs auf dem Weg zum Gipfel, während andere von diesem wieder abstiegen.

Erst vor einer Woche verunglückte die US-Skibergsteigerin Hilaree Neslon bei der Abfahrt vom Manaslu-Gipfel auf rund 6.000 Metern tödlich. Am selben Tag war der Manaslu bereits Schauplatz einer großangelegten Rettungsaktion: Berichten zufolge wurden 15 von einer Lawine verschüttete Bergsteiger per Hubschrauber ins Krankenhaus von Kathmandu gebracht.

Nach dem Durchzug des Hurrikans „Ian“ steigt im US-Küstenstaat Florida die Zahl der Todesopfer offiziellen Angaben zufolge auf mindestens 81. Das Büro des Sheriffs im Küstenbezirk Lee County, wo „Ian“ als Hurrikan der Stärke vier am Mittwoch auf Land traf, verzeichnete 42 Tote. 39 weitere Opfer wurden von den Behörden in vier benachbarten Bezirken gemeldet.

Nach dem Rückzug der Wassermassen wird in den Überschwemmungsgebieten mit weiteren Todesopfern gerechnet. Suchmannschaften konnten nicht in alle betroffenen Gebiete vordringen. Etwa 10.000 Menschen gelten weiterhin als vermisst. US-Präsident Joe Biden wird nach Angaben des Weißen Hauses am Mittwoch an der Golfküste Floridas erwartet, um sich ein Bild von den Verwüstungen zu machen.

Im Missbrauchsfall um einen Sportlehrer, der an einer Wiener Mittelschule etliche Buben im Alter von neun bis 14 Jahren missbraucht haben dürfte, könnte möglicherweise Beweismaterial beiseitegeschafft worden sein. Bei einer Hausdurchsuchung blieben diverse Räume unberücksichtigt.

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Ein Arzt, der 2019 wegen Quälens seiner vier Kinder in Graz verurteilt worden ist, ist von allen vieren zivilrechtlich geklagt worden. Zwei dieser Verfahren sind nun abgeschlossen – den beiden Kindern wurden laut Gericht „namhafte Beträge“ zugesprochen.

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Im Bregenzerwald in Vorarlberg läuft derzeit eine große Suchaktion nach einem abgängigen Mann. Der 42-Jährige dürfte laut Angaben der Polizei gestern mit seinem Auto in den Mellenbach gestürzt sein. Das Hochwasser riss das Auto mit, von dem Mann fehlt bisher jede Spur.

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Bei einem Tauchgang im Tiroler Plansee ist gestern ein 59-Jähriger in Panik geraten. Eine 48-Jährige, die ihm zu Hilfe kam, tauchte mit ihm zu schnell auf. Der Mann war nicht mehr ansprechbar, beide mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

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Bei einer Hausdurchsuchung in Imst in Tirol hat die Polizei am Wochenende ein umfangreiches Waffenarsenal sichergestellt. Darunter befanden sich mehrere Lang- und Faustfeuerwaffen sowie 1.300 Schuss Munition. Auch ein skelettierter menschlicher Schädel wurde entdeckt.

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Gesundheit

Nach zwei Wintern ohne Grippewelle in Österreich könnte die Influenza durch die reduzierten CoV-Maßnahmen für mehr Krankheitsfälle sorgen.

In Australien sei es bereits relativ früh zu einer Welle gekommen, berichtete der Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH) heute. Durch die Hygienemaßnahmen bzw. deren Ende könne es zu Verschiebungen der „typischen“ Influenzasaison kommen, sagte die Virologin Monika Redlberger-Fritz. Die Impfung ist für alle Bevölkerungsgruppen empfohlen.

Es sei davon auszugehen, dass auch in Österreich die Influenza diesen Winter nicht ausbleiben werde, berichtete Redlberger-Fritz mit Blick auf Australien. Aktuell gibt es erste sporadisch eingeschleppte Infektionen von Urlaubsrückkehrenden.

Die Influenzaimpfung sei heuer besonders wichtig, weil es in den vergangenen beiden Jahren zu keiner natürlichen Boosterung durch das zirkulierende Virus in der Bevölkerung gekommen ist. Selbst wenn die jährliche Immunisierung eine Ansteckung nicht immer verhindert, so erkranken Geimpfte meist milder und kürzer, erleiden seltener Komplikationen und müssen nicht so oft ins Krankenhaus. Das Nationale Impfgremium (NIG) empfiehlt die Influenzaimpfung im Herbst.

Expertin: „Kinderimpfung besonders wichtig“

Die Schutzimpfung ist bis zum 15. Lebensjahr im kostenfreien Kinderimpfprogramm enthalten. Bis zum Alter von zwei Jahren erhalten die Kinder einen klassischen Totimpfstoff, darüber einen Lebendimpfstoff, der als Nasenspray verabreicht wird.

„Die Kinderimpfung ist ganz besonders wichtig“, so Redlberger-Fritz. „Kinder gelten als Motor der Übertragung. Wenn die Verbreitung der Erkrankung unter den Kindern minimiert werden kann, werden auch viele Ältere indirekt geschützt.“

Modellrechnungen zeigen, dass eine Durchimpfungsrate von 20 Prozent bei Schulkindern zu einem besseren Schutz der über 60-Jährigen führt als die Impfung von 90 Prozent der Senioren. Auch Risikogruppen sollten sich gegen Influenza impfen lassen.

Religion

Die altkatholische Kirche in Deutschland denkt über einen neuen Namen nach. Der Eigenname „altkatholisch“ führe immer wieder zu einer missverständlichen Außensicht auf diese kleine Konfession, teilte die Diözese der Altkatholiken gestern mit. In Österreich werde derzeit keine solche Debatte geführt, sagt Martin Eisenbraun, Generalvikar der altkatholischen Kirche in Österreich, im Gespräch mit religion.ORF.at.

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Science

An der Danube Private University (DPU) Krems (Niederösterreich) ist die erste Professur Österreichs für Alternativen zum Tierversuch eingerichtet worden. Auf den Lehrstuhl wurde Winfried Neuhaus vom Austrian Institute of Technology (AIT) berufen.

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Kultur

Der Verband Filmregie Österreich übt Kritik am Umgang von Medien und Institutionen mit den Vorwürfen zu den Dreharbeiten zu Ulrich Seidls Film „Sparta“. Nach der Veröffentlichung von Anschuldigungen im „Spiegel“ und später im „Falter“ sei es zu „zahlreichen übereilten und unsachlichen öffentlichen Reaktionen“ gekommen. Eine Prüfung des Sachverhalts wurde nicht abgewartet. „Vielmehr wurde einer Vorverurteilung Vorschub geleistet“, kritisierte der Verband heute.

„Die Tatsache, dass auch ein Rechtsstaat blinde Flecken haben kann, darf nicht dazu verleiten, seine Mechanismen gleich völlig zu ignorieren. Normen wie die Unschuldsvermutung sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern kulturelle Errungenschaften, die wir als Prinzipien hochhalten müssen“, hieß es in einer Aussendung.

Ruf nach „unvoreingenommener“ Prüfung

Nur die konsequente Haltung von Jose Luis Rebordinos, Direktor des San-Sebastian-Filmfestivals, habe verhindert, dass „Sparta“ aufgrund ungeklärter Vorwürfe gecancelt wurde. „Wir appellieren deshalb an die Medienvertreter, das journalistische Objektivitätsgebot zu achten. Wir fordern darüber hinaus die Vertreter der öffentlichen Kunst- und Kulturförderung auf, ihre Verantwortung als professionelle Repräsentanten und gegebenenfalls auch Fürsprecher von Kunst und Künstlern nachzukommen“, so der Verband Filmregie.

Der Verband betonte, dass die Vorwürfe zweifelsohne schwer wiegen. Es sei eine „gründliche und unvoreingenommen Prüfung des Sachverhalts“ nötig.

Seidl sieht „groteske Verdrehung“

Das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte Anfang September nach Gesprächen mit Drehbeteiligten berichtet, die Familien rumänischer Laiendarsteller seien nicht korrekt über das Filmthema Pädophilie informiert worden, und Kinder hätten sich am Set unwohl gefühlt.

Das Toronto Filmfestival sagte daraufhin die Weltpremiere von „Sparta“ ab. In San Sebastian wurde der Streifen dagegen gezeigt. Er wird auch im Rahmen der 60. Viennale Ende Oktober in Wien zu sehen sein.

Seidl äußerte sich gegenüber dem Nachrichtenmagazin „profil“ in einem Interview jüngst zur Causa. Darin sprach er von einer „grotesken Verdrehung“ gewisser Medien, es so darzustellen, als wären am Dreh beteiligte Kinder „permanentem Machtmissbrauch“ ausgesetzt gewesen. Auch sei er mittlerweile nach Rumänien gefahren, um den Film zu zeigen. „Mir selbst werfen die Familien – jetzt, wo sie den Film kennen – nichts mehr vor.“

Sie hat Opernhäuser, Archive und Bibliotheken fotografiert und sichtbar gemacht, was sich hinter der Fassade eines Gebäudes verbirgt: Als Vertreterin der Düsseldorfer Fotoschule gehört Candida Höfer zu den großen Fotokünstlerinnen der Gegenwart. Nun hat die 78-Jährige eine Serie mit dem Titel „Liechtenstein“ geschossen, die derzeit im Kunstmuseum Liechtenstein sowie in der Hilti Art Foundation in Vaduz zu sehen ist.

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Der Künstler Georg Baselitz fordert von der Pinakothek der Moderne in München, ein Gemälde des NS-Künstlers Adolf Ziegler abzuhängen. Es geht um das dreiteilige Werk „Vier Elemente“ mit blonden nackten Frauen als Allegorien auf Feuer, Wasser, Luft und Erde.

„Das Triptychon beleidigt seine Umgebung! Es schockiert, dass Nazi-Propaganda auf diese schmuddelige Art in einem Münchner Museum möglich ist“, so Baselitz in einem Brief.

Baselitz wandte sich mit seiner Beschwerde laut „Süddeutscher Zeitung“ brieflich an den Generaldirektor der Staatsgemäldesammlungen, Bernhard Maaz, und an Kunstminister Markus Blume (CSU). Das Museum ist sich der Historie des Bildes bewusst und erläutert sie samt der NS-Vergangenheit Zieglers (1892–1959) im Wandtext der Ausstellung sowie im Internet.

Die Schauspielerin und Aktivistin für die Rechte amerikanischer Ureinwohner, Sacheen Littlefeather, ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Das teilte die Oskar-Akademie gestern (Ortszeit) auf Twitter mit.

Littlefeather hatte 1973 im Namen von Marlon Brando den Oscar zurückgewiesen, den der Schauspielstar für seine Rolle im Mafia-Epos „Der Pate“ gewann – und da mit dem Umgang Hollywoods mit amerikanischen Ureinwohnern begründet.

Erst vor zwei Wochen hatte die Akademie Littlefeather im neuen Oscar-Museum in Los Angeles gewürdigt und sich bei ihr für die Anfeindungen entschuldigt, die ihre Rede vor rund fünfzig Jahren begleitet hatten.

Die Schauspielerin und Angehörige des Volkes der Apachen sagte bei der Oscar-Verleihung 1973 auf der Bühne, Brando könne „diesen sehr großzügigen Preis leider nicht annehmen“. Das Publikum reagierte teilweise mit Applaus, teilweise aber mit Buhrufen.

Panorama

Wer in Wien künftig exotische Tiere wie Reptilien, Amphibien und Papageien in den eigenen vier Wänden halten möchte, braucht dafür einen eigenen Sachkundenachweis. Als Vorbild gilt der Sachkundenachweis für Hundebesitzerinnen und -besitzer.

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