Inland

In die österreichischen Erdgasspeicher sind erneut weniger als 100 Gigawattstunden (GWh) pro Tag geflossen. Für Freitag, 1. Juli, weist die Datenbank von Gas Infrastructure Europe (GIE) eine Speichermenge von 99,4 GWh aus.

Damit erhöhte sich der Füllstand gegenüber dem Vortag nur geringfügig von 45,12 auf 45,20 Prozent. Es ist das zweite Mal binnen weniger Tage, dass weniger als 100 GWh pro Tag eingespeichert wurden. Am Dienstag waren es nur 70 GWh gewesen.

Ziel der Regierung ist, die Speicher bis zum Beginn der Heizsaison auf 80 Prozent zu füllen. Um das Ziel zu erreichen, müssen noch mehr als 33.000 GWh eingespeichert werden. Weil vergangene Woche die Einspeicherung „merklich zurückgegangen“ ist, berät die Regierung am Dienstag über die Lage.

Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) sieht nach dem Rohbericht des Rechnungshofs (RH) zur Krankenkassenreform Sozialminister Johannes Rauch (Grüne) gefordert. In dem Rohbericht wird bemängelt, dass die von der einstigen ÖVP-FPÖ-Regierung propagierte „Patientenmilliarde“ nie Realität geworden sei und stattdessen Mehrkosten entstanden seien. ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian sucht nun das Gespräch mit Rauch, wie er zur APA sagte.

Laut dem Rohbericht des Rechnungshofs, von dem das Nachrichtenmagazin „profil“ berichtet hatte, wurde das einstige „Leuchtturmprojekt“ von Türkis-Blau nie Wirklichkeit. Eigentlich hätte die „Patientenmilliarde“ direkt den Versicherten zugutekommen sollen. Stattdessen gab es statt der Einsparung einen Mehraufwand von 214,95 Mio. Euro. Grund dafür sind unter anderem höhere Kosten für Verwaltung und IT.

Katzian: Projekt schnellstmöglich stoppen

Katzian sieht nicht nur die damalige Kritik des ÖGB im Bericht bestätigt, auch der Rechnungshof selbst habe damals in der kurzen Begutachtungsphase für die Kassenreform Kritik geäußert. „Aus dem einstigen ‚Leuchtturmprojekt‘ ist ein Unterseeboot geworden, das nun so schnell wie möglich gestoppt werden muss“, sagte er im Gespräch mit der APA.

Der Auftrag an Rauch sei nun, den Bericht ernst zu nehmen, aktiv zu werden und das Gespräch mit den Arbeitnehmervertretern zu suchen. Vor allem geht es Katzian darum, so schnell wie möglich Maßnahmen, wie etwa zur Leistungsharmonisierung, sicherzustellen. „Es reicht nicht aus, wenn er sagt, er wird nach Sparpotenzial suchen, das bisher keiner gefunden hat.“ Es gehe dabei auch um strukturelle Probleme.

Unterlagen vernichtet

Laut „profil“ kritisiert der Rechnungshof auch im aktuellen Rohbericht die Personalbesetzungen bei der Gesundheitskasse und beim Dachverband als intransparent. Konkret betrifft das etwa den Büroleiter des neuen Dachverbands, einen FPÖ-nahen Investmentbanker. So seien etwa Dokumente zu Entscheidungskriterien vor der Prüfung geschreddert worden.

Mit viel Spott für die ÖVP ist heute der Landesparteitag der Tiroler FPÖ in Schwaz über die Bühne gegangen. Klubobmann Markus Abwerzger geht als Spitzenkandidat in die vorgezogene Landtagswahl am 25. September. Die FPÖ sieht er als einzigen Herausforderer der ÖVP.

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Die beiden ehemaligen Personenschützer von Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP), die nach ihrem Dienst betrunken einen Unfall verursacht hatten, sind aus der Spezialeinheit Cobra ausgeschieden.

Beide seien in Polizeiinspektionen versetzt worden, sagte ein Sprecher Nehammers gegenüber der APA. Es handle sich dabei um dienstrechtliche Konsequenzen nach einem Disziplinarverfahren.

Laut Nehammer keine Kündigung

Die Beamten seien Spezialisten in der Terrorbekämpfung, man dürfe ihnen also die Verantwortung über ihr Handeln zusprechen, sagte der Bundeskanzler in der Ö3-Sendung „Frühstück bei mir“. Kursierende Meldungen, wonach die beiden gekündigt worden sein sollen, wies er gegenüber der APA als falsch zurück. „Es gab dienstrechtliche Konsequenzen, die Beamten sind aus der Cobra ausgeschieden, aber weiterhin bei der Polizei tätig.“

Ermittlungen gegen „namentlich bekannte Person“

Die Staatsanwaltschaft (StA) Korneuburg hat in der „Cobra-Affäre“ Ermittlungen gegen „zumindest eine namentlich bekannte Person“ eingeleitet. In einem anonymen Schreiben waren Vorwürfe erhoben worden, Nehammer könnte in der Sache interveniert haben, um die Abläufe zu vertuschen, was der Kanzler selbst wiederholt als unwahr zurückwies.

Scharfe Worte von der FPÖ

Scharfe Kritik an Nehammers Aussagen kam von der FPÖ. "Wie charakterlos kann man eigentlich sein?“, fragte der freiheitliche Fraktionsvorsitzende im ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss, Christian Hafenecker, via Aussendung. Für den Bundeskanzler seien „einzig die beiden Cobra-Beamten schuld, während er die Rolle seiner Frau, die diese offenbar zum Alkoholgenuss im Dienst angestiftet hat, völlig herunterspielt“, so Hafenecker. "Die Betroffenheit darüber, dass die beiden Beamten ihren Job verloren haben, kann man daher nur als geheuchelt bezeichnen.“

Nehammer zeige sich „im Radio gesprächig“, verweigere aber „in parlamentarischen Anfragebeantwortungen jede nähere Auskunft zu dieser Affäre, zu der nach wie vor widersprüchliche Aussagen der Beteiligten im Raum stehen“.

Ukraine-Krieg

Inmitten von Spekulationen über ein mögliches belarussisches Eingreifen in den Ukraine-Krieg hat Diktator Alexander Lukaschenko der Ukraine Raketenangriffe auf sein Land vorgeworfen. Vor drei Tagen hätte die ukrainische Armee versucht, militärische Einrichtungen in Belarus anzugreifen, doch seien die Raketen allesamt abgefangen worden, so Lukaschenko gestern. Beweise legte er nicht vor.

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In der russischen Stadt Belgorod nahe der ukrainischen Grenze sollen Explosionen zu einem Brand in einem Wohnhaus geführt haben. „Die Gründe für den Vorfall werden derzeit untersucht“, schreibt der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, im Nachrichtendienst Telegram. „Vermutlich hat das Luftabwehrsystem funktioniert.“ Drei Verletzte seien in ein Krankenhaus gebracht worden.

Die Behörden südrussischer Regionen meldeten in der Vergangenheit wiederholt Vorfälle, bei denen es sich nach ihrer Darstellung um Angriffe aus der Ukraine gehandelt haben soll.

Ausland

Wegen ihrer gesundheitlichen Probleme muss Queen Elizabeth II. weniger offizielle Pflichten wahrnehmen. Der Palast habe die Rolle der Königin neu formuliert, berichtete die Zeitung „Telegraph“ heute unter Berufung auf den jüngsten Finanzbericht. So seien einige bisherige Pflichttermine wie die zeremonielle Eröffnung des Parlaments gestrichen worden. Dabei hatte sich die Queen in diesem Jahr von ihrem Sohn und Thronfolger Prinz Charles vertreten lassen.

Die 96-Jährige hat immer wieder Mobilitätsprobleme und in den vergangenen Monaten deshalb wiederholt Termine abgesagt. Die neue Version des Finanzberichts bietet eine lockerere Definition und verpflichtet die Königin nicht mehr zu bestimmten Aufgaben. So heißt es nun allgemeiner, die Rolle der Queen „umfasst eine Reihe parlamentarischer und diplomatischer Pflichten“.

Protokoll geändert

Die Monarchin wird als Inspiration für die „einheitliche und nationale Identität“ sowie „Kontinuität und Stabilität“ beschrieben. Auch zu königlichen Besuchen gibt es eine Änderung. Das „Programm der Queen“ wurde gegen ein generelleres „Besuche im royalen Programm“ getauscht. „Die Queen wird von anderen Mitgliedern der königlichen Familie unterstützt, die im Namen Ihrer Majestät offizielle Aufgaben übernehmen“, heißt es.

Charles als Zielscheibe der Kritik

Vor allem ihr ältester Sohn Prinz Charles dürfte nun noch stärker in den Fokus rücken. Allerdings musste der 73-Jährige zuletzt Kritik einstecken. Erst wurde bekannt, dass er Millionenspenden aus Katar in bar für eine seiner Stiftungen angenommen hat. Das war nicht verboten, allerdings wurde das Urteilsvermögen des Thronfolgers kritisiert. Nun berichtete die Zeitung „Sunday Times“, Charles habe einem umstrittenen Unternehmer eine royale Ehre verliehen, nachdem dieser ihm mit Millionenspenden ausgeholfen hatte.

Ägypten bekomme die geopolitischen Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine besonders zu spüren. Dem gelte es entgegenzuwirken, konstatierte Außenminister Alexander Schallenberg gestern Abend zu Beginn eines Besuchs in Kairo, in dessen Rahmen er und Innenminister Gerhard Karner (beide ÖVP) mit den jeweiligen Amtskollegen zusammenkommen werden. „Keiner hat ein Interesse, dass das größte Land Nordafrikas ins Rutschen kommt.“

Ägypten leide als Hauptimporteur von ukrainischem Weizen besonders unter der durch den Krieg ausgelösten Nahrungsmittelkrise, stellte Schallenberg fest. „80 Prozent des in Ägypten benötigten Weizens würden importiert, die Ukraine und Russland sind Hauptlieferanten.“

Der russische Präsident Wladimir Putin treibe die Preise aber in die Höhe und Menschen in Nordafrika in die Armut, kritisierte Schallenberg. "Russland blockiert ukrainische Häfen im Schwarzen Meer, zerstört gezielt Getreidesilos und verhindert durch die fortgesetzten Kampfhandlungen ein normales Bestellen und Ernten der Felder, stellte der Außenminister fest. Auch der steigende Ölpreis trage zu einer sehr angespannten Situation bei, da Benzin in Ägypten stark subventioniert wird.

In Usbekistan hat die Regierung von Präsident Schawkat Mirsijojew den Ausnahmezustand in der autonomen Republik Karakalpakstan ausgerufen. Damit reagierte sie auf heftige Proteste in der Region im Nordwesten des zentralasiatischen Landes. Der vierwöchige Ausnahmezustand solle für „die Sicherheit der Bürger“ und die „Rückkehr zum Rechtsstaat“ sorgen, erklärte der Pressedienst der Regierung.

Kurz zuvor war Mirsijojew nach Karakalpakstan gereist und dort auf die Forderungen der Demonstranten eingegangen. Er kündigte an, auf eine geplante Verfassungsänderung zu verzichten, die die Wut der Demonstranten entfacht hatte. Durch diese Änderung wären die Autonomierechte von Karakalpakstan stark beschnitten worden.

Einer der berüchtigsten Folterer der früheren argentinischen Militärdiktatur ist im Alter von 93 Jahren in der Haft gestorben. Der einstige Vizepolizeichef der Provinz Buenos Aires, Miguel Etchecolatz, starb gestern (Ortszeit) in einem Krankenhaus an Herzversagen.

Etchecolatz war laut Medienberichten einige Tage zuvor in die Klinik verlegt worden. Er war in einer Serie von Prozessen zu neunmal lebenslänglicher Haft verurteilt worden, zuletzt erst im Mai.

„Und ich würde es wieder tun“

Während der Militärdiktatur (1976-83) hatte Etchecolatz 21 Geheimgefängnisse geleitet, in denen Tausende Menschen gefoltert und getötet wurden. Eines der von ihm befehligten Kommandos war für die Entführung einer Gruppe von Schülern im Alter zwischen 14 und 17 Jahren im September 1976 verantwortlich. Nur vier der Schüler überlebten. „Wegen meines Postens oblag es mir zu töten, und ich würde es wieder tun“, sagte Etchecolatz in einem seiner zahlreichen Prozesse aus.

Wirtschaft

Das Umweltministerium will die Anzahl der in Österreich zugelassenen Elektrobusse bis 2026 von derzeit 184 auf 682 fast vervierfachen, indem es einen großen Teil der Kosten dafür übernimmt.

Im Rahmen des Förderprogramms Emissionsfreie Busse und Infrastruktur (EBIN) wurden Förderzusagen für zehn Projekte in sieben Bundesländern erteilt – für insgesamt 289 Busse gibt es rund 122 Mio. Euro Förderung.

Alle bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) eingereichten Projekte wurden dabei von einer unabhängigen Fachjury bewertet. „Im zweiten Call sind nun neue Einreichungen möglich – die Fachjury freut sich auf Projekte aus ganz Österreich“, sagte Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) laut Mitteilung. „Die Förderung von emissionsfreien Regionalbussen ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf unserem Weg in die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.“

CoV-Pandemie, Ukraine-Krieg, zu wenig Fachkräfte: All das bremst die Bauwirtschaft. Projekte müssen verschoben werden, ebenso wie Fertigstellungstermine. Manche rechnen sogar damit, dass die Probleme noch Jahre andauern.

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Europas größtes Fernwärmeprojekt entsteht derzeit in den Niederlanden. Die 46 Kilometer lange Fernwärmeleitung Warmtelinq soll den Hafen von Rotterdam mit Den Haag verbinden. Die Isoliertechnik für die Rohre kommt aus dem Bezirk Lilienfeld in Niederösterreich.

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COV Inland

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 797 (Stand: heute, 14.00 Uhr).

Am höchsten ist die Zahl in Wien (1.223,9) und im Burgenland (940,5). Am niedrigsten ist der Wert in Kärnten (469,5) und in der Steiermark (564,8).

Das Berichtsschema der AGES zeigt die Zahlen vom Vortag – wie die Meldung der Ministerien. Wesentlicher Unterschied zu den Ministeriumsmeldungen: Laborbestätigte Fälle, Tote etc. werden nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Ministerien melden 8.616 Neuinfektionen

Das Gesundheits- und das Innenministerium haben 8.616 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet (Stand: heute, 9.30 Uhr). Diese Zahlen meldeten die Bundesländer an den nationalen Krisenstab.

18.798 Menschen verstarben bisher am oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus. 874 infizierte Personen werden derzeit in einem Spital behandelt, davon 50 auf Intensivstationen.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

Ein rasches Ende der bestehenden Quarantäne- und Absonderungsregelungen fordert Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). Er will stattdessen auf die Impfung und, wenn sinnvoll, auf notwendige Maßnahmen wie das Tragen von Masken setzen.

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Chronik

In Ägypten vor der Küste von Sahl Hasheesh hat es am Freitag eine zweite tödliche Haiattacke gegeben. Das österreichische Außenministerium bestätigte gegenüber der APA, dass eine weitere Frau dort von einem Raubtier tödlich verletzt wurde. Die Nationalität des zweiten Opfers ist nicht bekannt.

Nach den Angriffen, bei der auch eine Österreicherin ums Leben gekommen ist, haben Verantwortliche der Provinz am Roten Meer mehrere Strände sperren lassen. Laut Medienberichten wurden alle „Meeresaktivitäten“ verboten, einschließlich Tauchen, Schnorcheln, Windsurfen, Drachensegeln und Fischen.

Medien: Angriff durch Makohai

Bei dem Tier, das die Österreicherin angriff, soll es sich laut Medienberichten um einen Makohai handeln. Dieser kann eine Länge von etwa zwei bis vier Metern und ein Gewicht von 590 Kilogramm erreichen. Ein Makohai kann bis zu 70 km/h schnell schwimmen. Die Frau, die Flossen trug, wurde beim Schwimmen in der Bucht angegriffen.

Laut Außenministerium handelt es sich um eine Frau aus Tirol. Die österreichische Botschaft in Kairo ist in Kontakt mit der Familie der 68-Jährigen und den örtlichen Behörden. Laut der Botschaft war die Tirolerin mit ihrem ägyptisch-stämmigen Lebensgefährten am Strand. Sie habe sich in einem zum Schwimmen freigegebenen Gebiet aufgehalten.

Die Frau aus dem Bezirk Kufstein befand sich bereits seit 2. Juni in Ägypten auf Urlaub. Sie hinterlässt eine Tochter. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP), der sich gerade zu einem Besuch in Kairo befindet, drückte den Angehörigen sein Mitgefühl aus.

Bei einem schweren Busunglück im Südwesten Pakistans sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus mit mehr als 30 männlichen Passagieren auf dem Weg von Islamabad nach Quetta sei heute in der Provinz Belutschistan in eine Schlucht gestürzt, hieß es. Unfallspuren wiesen darauf hin, dass der Fahrer zu schnell unterwegs war und auf der rutschigen Straße die Kontrolle verlor.

Zwölf Männer wurden mit teils schweren Verletzungen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Verkehrsunfälle wie diese kommen in Pakistan häufig vor. Verantwortlich dafür ist neben dem schlechten Zustand der Straßen und Fahrzeuge oft riskantes Fahrverhalten.

Ein Dreijähriger ist gestern Abend in Linz von einem Radrennfahrer auf der Donauufer-Promenade niedergefahren und dabei verletzt worden. Der Dreijährige wurde bei dem Zusammenstoß überrollt. Der Radfahrer beschimpfte dessen Familie und floh.

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Auf dem Großglockner haben sich gestern vier Kletterer beim Abstieg verirrt. Sie waren Teil einer zehnköpfigen Touristengruppe aus Tschechien. Die Vier konnten noch in der Nacht gefunden und auf den richtigen Weg gebracht werden.

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Sport

Österreichs Frauen-Nationalteam hat bei der EM-Premiere 2017 sensationell das Halbfinale erreicht. Der Hype von damals wurde aber nicht für einen Boom im Frauen-Fußball genutzt, sondern eher verschlafen. Fünf Jahre später und kurz vor der EM 2022 mit neuerlicher ÖFB-Beteiligung jagen nämlich in Österreich nicht mehr Mädchen und Frauen dem Ball nach. Aktuell sind es 11.251. „Wir waren damals ein Stück weit überfordert mit der Situation, weil der Erfolg so überraschend gekommen ist“, gab ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold zu.

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Einen Tag nach seinem Premierensieg im Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) hat sich Thomas Preining im zweiten Rennen auf dem Norisring bei Nürnberg einen Top-Ten-Platz geholt. Der 23-jährige Oberösterreicher belegte heute in seinem Porsche den neunten Rang. Für Landsmann Lucas Auer (Mercedes) verlief das Rennen beim Sieg von Felipe Fraga nicht nach Wunsch. Der Tiroler kam nicht über Platz 13 hinaus. Philipp Eng (BMW) wurde Elfter.

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Carlos Sainz hat für eine Überraschung im Qualifying für den Grand Prix von Großbritannien gesorgt. Der spanische Ferrari-Pilot erzielte bei regnerischen Verhältnissen in Silverstone die schnellste Zeit und startet damit heute (16.00 Uhr) erstmals in seiner Karriere aus der Poleposition. Hauchdünn hinter Sainz landete der WM-Führende Max Verstappen in seinem Red Bull, der davor das Qualifying dominiert hatte.

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Umwelt & Klima

Verona in der Region Venetien rationiert wegen der anhaltenden Trockenheit in Italien den Trinkwasserverbrauch. Der Bürgermeister der Stadt habe aufgrund der Wetterlage und deren Folgen für die Wasserversorgung eine Verordnung unterzeichnet, „die den Trinkwasserverbrauch für private Zwecke beschränkt“, hieß es gestern auf der Website der Stadt.

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IT

Das Land Kärnten kämpft immer noch mit den Folgen eines Hackerangriffs. Nun wurde bekannt, dass ein Konzern mit Niederlassungen in Kärnten ebenfalls Opfer einer Attacke wurde. Beim Dämmstoffhersteller Knauf-Insulation, mit Sitzen in Ferndorf und Fürnitz, könnte dieser Cyberangriff schnell Hunderte Millionen Euro kosten.

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Gesundheit

Weil in Österreich die Blutlagerstände ein dramatisches Tief erreicht haben, hat nun auch die Bundesregierung die Bevölkerung dringend zum Blutspenden aufgerufen. Etwa alle 90 Sekunden wird eine Konserve in Anspruch genommen und nun steuert Österreich in Richtung Blutnotstand. Das Österreichische Rote Kreuz bietet hierfür sowohl online als auch telefonisch Angebote zur Anmeldung, hieß es in einer Aussendung.

„Die Situation ist dramatisch, in unseren Spitälern gehen die Blutkonserven zur Neige. Ich bitte eindringlich darum: Nehmen Sie sich die Zeit, gehen Sie Blutspenden und retten Sie damit das Leben eines Mitmenschen. Schauen wir aufeinander und helfen wir einander. Das macht unser Land stark“, sagte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP).

„Blut spenden, rettet Leben. Jetzt sind wir alle gefordert: Alle, die können, möchten wir aufrufen, ihre Blutspende dem Österreichischen Roten Kreuz zur Verfügung zu stellen. Das beweist Zusammenhalt und bedeutet vor allem für Kranke und Verletzte viel“, ergänzte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne).

Science

In der Debatte über die Entfernung des Karl-Lueger-Denkmals am gleichnamigen Platz in Wien hat sich nun auch der Vorstand der Wiener Zeitgeschichte, Oliver Rathkolb, positioniert. Anders als prominente Holocaust-Überlebende will Rathkolb das Denkmal nicht entfernt sehen. „Das Lueger-Denkmal zu entsorgen, ist das falsche Signal“, widerspricht Rathkolb auch einigen Kolleginnen und Kollegen seines Faches.

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Kultur

Leute

Ein VW-Käfer-Cabrio des ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers Bruno Kreisky (SPÖ) ist im Dorotheum in Wien um 85.100 Euro versteigert worden. Der Schätzwert lag bei etwa 30.000 Euro.

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