Tödliche Beschneidung in GB: Krankenschwester schuldig

Nach dem Tod eines vier Monate alten Buben bei einer Beschneidung ist eine Krankenschwester aus Manchester des Totschlags für schuldig befunden worden. Das Strafmaß für die 67 Jahre alte Frau werde später bekannt gegeben, urteilte das Gericht gestern.

Die Familie hatte das Kind privat beschneiden lassen - ohne Betäubung und nur mit einer Schere, einer Pinzette und Olivenöl als Ausrüstung. Der Bub verblutete. Die Familie, die wie die Krankenschwester aus Nigeria stammt, hatte nicht gewusst, dass die Operation auch in öffentlichen Kliniken vorgenommen werden kann.