Engpass bei Krebsmedikamenten

Die Pharmaindustrie hat sich mittlerweile so zentralisiert, dass - sobald irgendwo Probleme auftauchen - Medikamente auf einmal nicht mehr verfügbar sein können. Nun schlagen auch die österreichischen Krankenhäuser Alarm. Sie haben schon täglich damit zu kämpfen, dass lebensnotwendige Medikamente, etwa für die Behandlung von Krebs, auf längere Zeit ausverkauft sind. Zur Frage, wie man die Probleme um die künstliche Medikamentenknappheit lösen könnte, ist Jan Oliver Huber, Chef des Branchenverbands der Pharmaindustrie, live zu Gast in der ZIB2.

Jugend ohne Job

Sie haben keine Chance, sich eine eigene Existenz aufzubauen. Fünfeinhalb Millionen Jugendliche in Europa sind derzeit arbeitslos. Österreich steht vergleichsweise gut da, das haben auch die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für Oktober gezeigt. Aber auch hierzulande haben 40.000 Jugendliche keine Arbeit. Und weil die Wirtschaft schwächelt, wird sich ihr Leben nicht allzu schnell verbessern.

USA: Kampf um jede Stimme

Die Arbeitsmarktsituation ist auch eines der wichtigsten Themen im amerikanischen Wahlkampf. Der ist heute nach der Zwangspause wegen Hurrikan „Sandy“ wieder aufgenommen worden. Jetzt wird um jede Stimme gekämpft. Außerdem hat unsere Reporterin Barbara Wolschek in den USA zu Mitt Romneys politischer Vergangenheit recherchiert – und kommt zu interessanten Erkenntnissen.

Die Krise im Reich der Mitte

In China kommen jetzt langsam die Jüngeren an die Macht - am KP-Parteitag kommende Woche soll ein Generationenwechsel in die Wege geleitet werden. Die neuen Machthaber sehen sich allerdings auch mit wirtschaftlichen Problemen konfrontiert - Chinas Exportwirtschaft bekommt jetzt die Krise in Europa voll zu spüren. Wie etwa in der Millionenstadt Wenzhou, wie unser Korrespondent Jörg Winter berichtet.

Der öffentliche Mensch

Wo ist die Grenze zwischen privat und öffentlich? Und was ist heute noch privat? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Ausstellung in der Schirn-Kunsthalle in Frankfurt am Main.

Der Elefant, der spricht

Das können wohl nicht viele Dickhäuter: Der asiatische Elefant „Koshik“ aus dem Everland-Zoo in Südkorea imitiert seine Pfleger auf Koreanisch so gut, dass Koreaner verstehen können, was er „sagt“ - das ist jetzt auch wissenschaftlich erwiesen. Zu dem Forschungsteam, das sich den talentierten „Koshik“ angesehen hat, gehört auch die Wiener Biologin Angela Stöger.

ZIB2 mit Lou Lorenz-Dittlbacher, 22.00 Uhr, ORF2

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