Crowdfunding-Plattform Kickstarter in Europa gestartet

Die bekannteste Crowdfunding-Plattform Kickstarter ist expandiert. Erstmals können auch europäische Nutzer - vorerst allerdings nur aus Großbritannien - ihre Projekte zur Suche nach Geldgebern auf dem Onlineportal präsentieren.

Weitere europäische Länder könnten folgen. „Wir sind sehr an einer Ausweitung interessiert. Es gibt viele Länder, die in Frage kommen“, so Kickstarter-Mitbegründer Yancey Strickler zur BBC.

Projekte durch Vielzahl kleiner Spenden finanzieren

Über die Kickstarter-Plattform können Kreative ihre Projekte vorstellen, um Geld für die Umsetzung zu lukrieren. Gefällt einem Nutzer eine Idee, kann er direkt per Kreditkartenzahlung für das Projekt spenden. Kickstarter behält einen bestimmten Anteil davon (fünf Prozent) ein.

Bisher war die Nutzung des Crowdfunding-Portals Anbietern aus den USA vorbehalten. Seit dem Start von Kickstarter im Jahr 2009 wurden über 70.000 Projekte eingestellt, 40 Prozent schafften die Finanzierung. Eines der erfolgreichsten Projekte war die Idee der Android-basierten Spielkonsole Ouya, deren Entwickler über Kickstarter 8,5 Millionen US-Dollar (6,57 Mio. Euro) sammeln konnten.