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Italien: Konzern informierte zu spät

Wegen Ausflockungen in einem seiner Grippeimpfstoffe gerät der Schweizer Pharmakonzern Novartis immer stärker in Bedrängnis: Am Freitag stoppte mit Frankreich das bereits sechste europäische Land die Auslieferung von Impfstoffen des Konzerns, nachdem in einer Charge in Italien Flocken gefunden worden waren. Auch die heimischen Behörden raten derzeit von der Verwendung der Novartis-Grippeimpfstoffe ab. Rom erhebt nun schwere Vorwürfe: Novartis habe viel zu spät gewarnt. So spät, so dass teils andere Pharmafirmen ihre Produktion nicht mehr zeitgerecht erhöhen konnten, so der „Spiegel“.

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