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Kompromiss nach Dauerverhandlung

Nach 17-stündigem Ringen haben sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer am Freitagvormittag auf einen ersten Metallerlohnabschluss geeinigt: Die Löhne in der Maschinen- und Metallwarenindustrie werden demnach um 3,0 bis 3,4 Prozent steigen - bei einer derzeitigen Inflationsrate von 2,7 Prozent. Das ist rechnerisch ein „klassischer“ Lohnabschluss, allerdings unter geänderten Vorzeichen: Heuer versuchen die Arbeitgeber erstmals, die einzelnen Branchen auseinanderzudividieren. Ob diese Taktik aufgeht, wird sich noch weisen. Für die Gewerkschaft bedeutet das vor allem einen fortgesetzten Verhandlungsmarathon.

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