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Nur ein Zehntel des geschätzten Wertes?

Seit Jahren erfreut sich Polen der Gewissheit, große Vorkommen an Schiefergas zu beherbergen. Der Abbau ist zwar aufwendig, doch verspricht das gewonnene Gas viel Geld, Arbeitsplätze und vor allem Unabhängigkeit von Russland. Doch nun könnte alles anders sein: So behauptet ein Warschauer Geologieprofessor, dass bei der Dokumentation der Vorkommen vor Jahren ein Beistrichfehler passiert sei. Dieses sei nach rechts verrutscht, so dass die Ressourcen in Polen wohl nur ein Zehntel des geschätzten Wertes betrügen. Der ehemalige Ministerpräsident Cimoszewicz ging damit an die Öffentlichkeit und fürchtet nun eine „gigantische Sensation“.

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