Metaller-KV: Verhandlungen unter schlechten Vorzeichen

Die Metallindustrie setzt heute ihre Verhandlungen über den Kollektivvertrag für das kommende Jahr fort. In drei Gesprächsrunden war man einander bisher nicht entgegengekommen, erste Betriebsversammlungen fanden bereits statt. Gibt es auch heute keine Einigung, stehen Warnstreiks im Raum.

Die Arbeitnehmer fordern eine Lohnerhöhung von fünf Prozent, die Arbeitgeber bieten 2,26 Prozent - bei einer aktuellen Inflationsrate von 2,7 Prozent. Bei Änderungen bei der Arbeitszeit ist die Industrie zu einer Erhöhung um 2,8 Prozent bereit. Arbeitszeitregeln auf Betriebsebene sind für die Gewerkschaften aber das Ende der Sozialpartnerschaft und daher inakzeptabbel.

Verhandelt werden heute die Löhne und Gehälter der Maschinen- und Metallwarenindustrie, zu der 120.000 Mitarbeiter zählen. Heuer verhandeln erstmals die sechs Fachverbände der Metallindustrie getrennt, insgesamt geht es um 180.000 Metaller.