Foxconn gibt Beschäftigung Minderjähriger zu

Der chinesische Auftragsfertiger Foxconn hat gestanden, in seinem Werk in Yantai im Nordosten Chinas auch Minderjährige beschäftigt zu haben.

Eine interne Untersuchung habe ergeben, dass „eine kleine Anzahl“ von Schülern im Alter zwischen 14 und 16 Jahren ein dreiwöchiges „Sommerpraktikum“ bei Foxconn absolviert hätten, so der Konzern gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Mindestalter in China bei 16 Jahren

Zuvor hatte die Menschenrechtsgruppe China Labor Watch auf die illegalen Beschäftigungsverhältnisse aufmerksam gemacht. Nach chinesischem Arbeitsrecht müssen Beschäftigte mindestens 16 Jahre alt sein.

Foxconn erklärte weiter, die für die Einstellung der Schüler verantwortlichen Mitarbeiter würden umgehend gekündigt. „Wir übernehmen die volle Verantwortung für diesen Vorfall und haben uns bereits bei den Schülern entschuldigt“, so der Konzern.

Kritik an Arbeitsbedingungen reißt nicht ab

Immer wieder gerät Foxconn wegen der Arbeitsbedingungen in seinen Werken in die Kritik. Zuletzt wurde dem Konzern, der unter anderem für den US-Konzern Apple fertigt, vorgeworfen, angesichts eines großen Personalengpasses Tausende chinesische Studenten für die iPhone-5-Produktion zwangsverpflichtet zu haben.