US-Meningitiswelle: 15 Tote wegen verunreinigter Spritzen

In der Affäre um verunreinigte Schmerzspritzen in den USA sind bereits 15 Menschen gestorben. Insgesamt seien fast 200 Menschen an Hirnhautentzündung erkrankt, teilte die US-Gesundheitsbehörde gestern mit. Die landesweite Meningitiswelle wurde offenbar durch pilzverseuchte Schmerzmitteinjektionen ausgelöst, inzwischen zog eine erste mutmaßliche Betroffene vor Gericht.

Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC auf ihrer Website mitteilte, traten inzwischen in 13 Bundesstaaten Erkrankungen auf, die mit den verseuchten Steroid-Injektionen in Verbindung gebracht werden. Es seien 198 Meningitis-Fälle gemeldet worden.

Landesweit wurden den Angaben zufolge rund 14.000 Patienten in 23 Bundesstaaten mit der verseuchten Injektion behandelt. Sie wurden inzwischen fast alle gewarnt und aufgefordert, bei geringsten Symptomen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit die Ursache von ihrem Arzt abklären zu lassen.