Athen will Sparpaket-Einigung mit Troika bis EU-Gipfel

Das krisengeschüttelte Griechenland will sich spätestens in der kommenden Woche mit seinen internationalen Geldgebern auf ein neues Sparpaket einigen. Bis zum EU-Gipfel am 18./19. Oktober werde Griechenland seine Differenzen mit der Troika überbrückt haben, sagte der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras der Zeitung „Kathimerini“ (Sonntag-Ausgabe) laut Vorausbericht.

Die Verhandlungen mit der Europäischen Zentralbank (EZB), dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU-Kommission dauern bereits länger als erwartet. Griechenland wird seit Anfang 2010 mit Milliarden des IWF und seiner Euro-Partner gestützt, steckt aber in einer tiefen Rezession fest. Derzeit prüfen Inspektoren des IWF, der EZB und der EU, ob eine weitere Tranche von 31,5 Milliarden Euro aus dem 130 Milliarden Euro schweren zweiten Hilfspaket für Griechenland ausgezahlt werden kann.