Santander lässt Milliardengeschäft mit RBS platzen

Die staatlich gestützte Royal Bank of Scotland muss bei ihren Sanierungsbemühungen einen schweren Rückschlag hinnehmen. Die spanische Santander zog sich laut RBS-Angaben von gestern aus einem vereinbarten Milliardengeschäft zurück und will die mehr als 310 Filialen in Großbritannien nun doch nicht mehr übernehmen. RBS teilte mit, den Verkaufsprozess nun erneut beginnen zu wollen.

Im Gegenzug zur Rettung durch den britischen Steuerzahler war die Bank von den Aufsichtsbehörden zum Verkauf der Filialen angehalten worden. Das Geschäft hatte ein Volumen von umgerechnet rund zwei Milliarden Euro.