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Preis für „halluzinatorischen Realismus“

Der Nobelpreis für Literatur geht heuer erstmals nach China. Die Königlich-Schwedische Akademie gab in Stockholm ihre Entscheidung für den Schriftsteller Mo Yan bekannt. Der 57-jährige Schriftsteller verbinde „mit halluzinatorischem Realismus Märchen, Geschichte und Gegenwart“, hieß es in der Begründung der Jury. Im Westen wurde der Bauernsohn aus der ostchinesischen Provinz Shandong, der sich in seinen Werken immer wieder mit dem harten Landleben auseinandersetzte, vor allem durch die Verfilmung seines Romans „Das rote Kornfeld“ bekannt.

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