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Umerziehung „problematisch“

Die chinesische Führung überlegt offenbar, das international viel kritisierte System der Arbeits- und Umerziehungslager zu reformieren. Das bisherige System der Umerziehung von Bürgern durch körperliche Arbeit habe sich als problematisch erwiesen, so der zuständige Komiteevorsitzende. Es spiele allerdings eine wichtige Rolle, um die soziale Ordnung aufrechtzuerhalten. Laut dem chinesischen Dissidenten Harry Wu sollen sich rund drei Millionen Chinesen in über 1.000 Lagern befinden. Für eine Zwangseinweisung ist kein Gerichtsurteil nötig. Die Betroffenen, darunter viele Regimekritiker, können so jahrelang in den berüchtigten Lagern „verschwinden“.

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