Gottesdienst für verschwundene Fünfjährige in Großbritannien

Hunderte Menschen haben gestern in Wales an einem Gottesdienst für die seit knapp einer Woche vermisste fünfjährige April Jones teilgenommen. Schweigend marschierten rund tausend Bewohner zuvor vom Wohnhaus von Aprils Eltern im Dörfchen Machynlleth bis zur Kirche St. Peter, wo sie für das verschwundene Mädchen beteten. Am Samstag hatte die Staatsanwaltschaft einen 46-Jährigen wegen Entführung und Ermordung der Fünfjährigen angeklagt.

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Obwohl die Leiche des Kindes bisher nicht gefunden wurde, lägen genügend Beweise gegen den Verdächtigen vor, sagte Staatsanwalt Iwan Jenkins. Aprils Verschwinden hält Großbritannien seit Tagen in Atem. Sie wurde zuletzt am Montagabend in ihrem Wohnort Machynlleth in Wales dabei gesehen, wie sie in ein Fahrzeug stieg. Zuvor war sie in der Nähe ihres Hauses mit einem anderen Kind Fahrrad gefahren. Seitdem fehlt von April jede Spur, obwohl hunderte Freiwillige und Polizisten seit Tagen nach ihr suchen.

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