Tödliche Meningitis-Erkrankung breitet sich in USA aus

In den USA breitet sich eine besonders gefährliche Form der Hirnhautentzündung Meningitis aus, an der bereits fünf Menschen gestorben sind. Wie die Behörden gestern mitteilten, stieg die Zahl der mit der sogenannten Pilzmeningitis infizierten Menschen auf 50. Am Donnerstag waren es noch 35.

Betroffen sind mittlerweile sieben US-Bundesstaaten. Der Ausbruch der Krankheit hängt vermutlich mit Injektionen eines Schmerzmittels gegen Rückenleiden zusammen. Diese Mittel, Steroide, waren vermutlich verunreinigt. In allen berichteten Meningitis-Fällen wurden solche Steroide den Patienten gespritzt. Die betroffenen Ampullen wurden an 76 Einrichtungen in 23 US-Bundesstaaten ausgeliefert - und könnten bei Tausenden Patienten zum Einsatz gekommen sein.