Arbeitslosigkeit in Euro-Zone auf Rekordhöhe

Die Arbeitslosenrate in der Euro-Zone hat im August ein neues Rekordniveau erreicht. Sie betrug nach Schätzung des EU-Statistikamtes Eurostat 11,4 Prozent.

Im Juli hatten die EU-Statistiker noch eine Rate von 11,3 Prozent verzeichnet, der Juli-Wert wurde nunmehr in einer revidierten Schätzung um 0,1 Punkt nach oben korrigiert. Österreich verzeichnete im August EU-weit mit einer Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent den niedrigsten Wert in der gesamten EU.

EU-weit betrug die Arbeitslosenrate im August 10,5 Prozent - unverändert gegenüber Juli. Ein Jahr zuvor hatte der Wert in der Euro-Zone noch 10,2 Prozent und in der EU 9,7 Prozent betragen. Nach Schätzung der EU-Statistiker waren im August diesen Jahres 25,5 Millionen Menschen in der Europäischen Union arbeitslos, davon 18,2 Millionen im Euroraum.

Gegenüber Juli stieg die Zahl der Arbeitslosen in der EU um 49.000 und in der Euro-Zone um 34.000. Gegenüber August 2011 nahm die Zahl der Arbeitslosen in der EU um 2,2 Millionen und im Euro-Raum um 2,1 Millionen zu.

Über 22 Prozent Jugendarbeitslosigkeit

Im August stieg auch die Jugendarbeitslosigkeit in der EU und in der Euro-Zone weiter. Die Rate beträgt nun 22,7 Prozent in der EU und 22,8 Prozent im Euro-Raum. Die niedrigsten Jugendarbeitslosigkeitsrate verzeichneten im August Deutschland (8,1 Prozent), die Niederlande (9,4 Prozent) und Österreich (9,7 Prozent), die höchsten Quoten Griechenland (55,4 Prozent) und Spanien (52,9 Prozent).

Fünf Prozent mehr Arbeitslose in Österreich

Die Wirtschaftskrise macht sich weiterhin auf dem heimischen Arbeitsmarkt bemerkbar. Im September stieg die Arbeitslosenzahl um fünf Prozent auf 229.025 Personen. Das sind um 10.818 Menschen mehr als vor einem Jahr, teilte das Sozialministerium mit.

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