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Ankläger sieht „primitives“ Delikt

In seinem Schlussplädoyer im Klagenfurter Birnbacher-Prozess hat Staatsanwalt Höbl in scharfen Worten Schuldsprüche für alle vier Angeklagten gefordert. Der „primitive“ Versuch, Millionen in die Parteikassen von BZÖ/FPK und der Kärntner ÖVP umzuleiten, sei von Anfang an ersichtlich gewesen. Auch die Geständnisse des Steuerberaters Birnbacher in dem Prozess hätten nichts mit Reue zu tun, sondern vielmehr mit der erdrückenden Beweislast: Es sei ihm gar nichts anderes übriggeblieben. Milderungsgründe sah Höbl nur wenige - Gründe für eine harte Strafe umso mehr. Die Verteidiger taten sich mit ihren Freispruch-Plädoyers entsprechend schwer.

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