Taifun „Jelawat“ fegte über Japan hinweg

Hohe Wellen, starker Wind, heftiger Regen: Taifun „Jelawat“ ist über Japan hinweggefegt. Zehntausende Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Mit Windgeschwindigkeiten von rund 130 Kilometern pro Stunde wütete „Jelawat“ gestern auf der Hauptinsel Honchu, wie Japans Meteorologische Behörde (JMA) meldete.

Weil Hochwasser drohte, forderten die Behörden mehr als 93.000 Menschen in den Städten Ama und Nagoya in der Präfektur Aichi auf, ihre Häuser zu verlassen, wie der Sender NHK berichtete. Allein in Shizuoka sei der Strom bei rund 90.000 Haushalten ausgefallen. Zahlreiche Flüge und Zugverbindungen mussten in mehreren Teilen des Landes gestrichen werden.

Medienberichten zufolge waren am Vortag 87 Menschen verletzt worden, als der Taifun über den südlichen Inselgruppen tobte. Mehr als 334.000 Haushalte seien dort vorrübergehend ohne Strom gewesen.