Großer Andrang bei Stronachs Parteigründungsfest

An die 1.500 Besucher haben gestern Abend für großen Andrang beim Fest zur Parteigründung von Frank Stronach gesorgt. Der Industrielle hatte in sein „Magna Racino“ im niederösterreichischen Ebreichsdorf geladen. Prominente Besucher blieben allerdings aus. Stronach hatte bei einer Pressekonferenz am Vormittag in einer Rede die Grundsätze seiner neuen Partei erklärt.

Bereits am Vormittag hatte der Unternehmer nach langen medialen Vorwehen seinen Einstieg in die heimische Politik zelebriert - vor allem durch einen stundenlangen Monolog, bei dem er auch ab und zu den Faden verlor. Konkrete Ansagen gab es nur vereinzelt, dafür viel Pathos an „einem der wichtigsten Tage in der Geschichte Österreichs“.

Jedenfalls ist die Innenpolitik ab nun um einen ungewöhnlichen Tonfall reicher: Stronach hielt weder mit seiner Meinung über die heimische Politik, etwa den „größten Schmähtandler überhaupt“, Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP), noch über die vermutlich „dumme“ deutsche Kanzlerin Angela Merkel hinter dem Berg und lieferte auch sonst reichlich „Stronachismen“.

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