US-Konzern Monsanto kritisierte Gentechmais-Studie

Der US-Agrarkonzern Monsanto hat nach einer Prüfung die kürzlich veröffentlichte französische Studie über die Wirkung von gentechnisch verändertem Mais auf Ratten scharf kritisiert.

Die Studie entspreche nicht den „akzeptablen Mindeststandards“ für wissenschaftliche Studien, die Ergebnisse würden durch die vorgelegten Daten nicht gestützt, teilte das Unternehmen gestern mit. Es gebe daher „keinen nachvollziehbaren Zusammenhang“ zwischen gentechnisch verändertem Mais und den von den Autoren der Studie formulierten Ergebnissen.

EU-weite Debatte ausgelöst

Die Studie war vergangene Woche veröffentlicht worden und hatte eine Diskussion über die Zulassung von Genpflanzen in der EU ausgelöst. Der Untersuchung zufolge sterben mit Genmais gefütterte Ratten jünger und erkranken deutlich häufiger an Krebs als Tiere, die herkömmliche Nahrung erhalten.

Die Ratten wurden dabei mit Genmais der Sorte NK603 gefüttert. Der Mais von Monsanto ist in der EU nicht zum Anbau, jedoch zur Verwendung in Tierfutter und Lebensmitteln zugelassen.