„Lebendiger Parlamentarismus“: Prammer bedauert Aussage

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) bedauert im Nachhinein, dass sie die hektischen Verhandlungen über die Fortführung des Korruptionsuntersuchungsausschusses am Mittwoch als Zeichen von „lebendigem Parlamentarismus“ bezeichnet hatte.

Sie wollte damit ihre Befriedigung darüber ausdrücken, dass ein Tag, der mit vollkommener Eskalation begonnen habe, in Deeskalation geendet sei und die Verhandlungen nicht hinter verschlossenen Türen geführt worden seien, sondern alle zuschauen und sich selbst eine Meinung bilden konnten, erklärte sie. Es sei ihr keineswegs darum gegangen, die Situation und das Ergebnis zu loben, betonte Prammer gestern Abend laut Parlamentskorrespondenz bei einer Podiumsdiskussion im Parlament

Es sei aber auch Faktum, dass es derzeit keinen fixen Endtermin für den Untersuchungsausschuss gebe, hielt Prammer fest.