Hybridallianz von Peugeot und BMW beendet

Der französische Autohersteller PSA Peugeot Citroen hat seine Allianz mit dem deutschen Konzern BMW zum Bau von Hybridfahrzeugen auch offiziell für beendet erklärt.

Entwicklungsvorstand Guillaume Faury sagte heute am Rande einer Pressekonferenz in Paris, es werde keine weitere Zusammenarbeit und keine gemeinsam entwickelten Produkte geben. „Wir machen getrennt damit weiter, womit wir begonnen haben. Es wird keinen Ort der gemeinsamen Produktion geben.“

BMW hatte bereits im Juni erklärt, beide Autohersteller hätten ihre Allianz auf den Prüfstand gestellt. Grund ist die Anfang des Jahres verkündete Allianz zwischen PSA und dem US-Autokonzern General Motors (GM), die zunächst vor allem den gemeinsamen Einkauf von Material und Dienstleistungen sowie die gemeinsame Nutzung von Fahrzeugplattformen vereinbart hatten.

Zudem wollen die Konzerne auch gemeinsame Modelle entwickeln. Im Frühjahr war die Opel-Mutter GM bei PSA eingestiegen. BMW wiederum hatte mit Toyota bereits im Juni ein neues Bündnis zur Entwicklung von Brennstoffzellen, Elektroantrieben, Leichtbauteilen und der Architektur eines Sportwagens geschmiedet.