Rektoren erwägen kollektive Blockade wegen Unibudgets

Die Unirektoren haben es bereits angekündigt, nun könnten sie Ernst machen: Sollte es in Sachen Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren keine fixen Zusagen der Regierung geben, könnten sie kollektiv die Unterschrift unter die Leistungsvereinbarungen verweigern, in denen die Verteilung des Unibudgets und die dafür zu erbringenden Leistungen für die Jahre 2013 bis 2015 fixiert werden.

Für 8. Oktober sei ein Sonderplenum aller 21 Rektoren geplant, wo ein solches akkordiertes Vorgehen beschlossen werden könnte, kündigte der Vorsitzende der Rektorenkonferenz (uniko), Heinrich Schmidinger, in der „Presse“ (Freitag-Ausgabe) an.

Hintergrund seines Aufbegehrens: Vor einer Woche hatten die Unis erste Rückmeldungen zu ihren Budgets aus dem Wissenschaftsministerium erhalten. Das Angebot reiche aber - wie die uniko schon davor bereits mehrfach beklagt hatte - trotz der zusätzlichen 990 Mio. („Unimilliarde“) für die Leistungsvereinbarungsperiode 2013 bis 2015 gerade einmal zur Aufrechterhaltung des Status quo aus.