Mitterlehner präsentiert „Rohstoffallianz“

Mit einer Allianz aus heimischen Rohstoffproduzenten, politischen Entscheidungsträgern, der Wissenschaft und Verbrauchern will Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) die Standortsicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie sichern.

Außerdem setzt man auf forcierte Diplomatie, um international Zugang zu Rohstoffen zu verbessern, sagte Mitterlehner heute anlässlich der europäischen Rohstoffkonferenz EUMICON in Leoben. Die Importabhängigkeit Österreichs bei mineralischen Rohstoffen liege bei rund 84 Prozent, so der Minister.

Gespräche über Länderpartnerschaften

Vor allem wegen der steigenden Nachfrage in den Schwellenländern wird die Konkurrenz um Rohstoffe wie Seltene Erden, die wichtiger Bestandteil von Mobiltelefonen, Windkraftturbinen und Elektroautos sind, immer härter.

Ziel der Rohstoffallianz sei nun „eine strukturierte Vorgehensweise, um die Ressourceneffizienz und die Wiedergewinnung von ‚kritischen Rohstoffen‘ aus Alt- und Abfallstoffen zu steigern“, sagte Mitterlehner. Mit der Mongolei etwa laufen bereits Gespräche über ein Partnerschaftsabkommen. Weitere Partnerschaften sind mit Brasilien, Kasachstan, Vietnam und Chile geplant.