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„Härte“ im Vordergrund

Nach medial geschürter Empörung über Fälle, in denen Sexualstraftäter ihre Strafe mit Fußfesseln abbüßen hätten sollen, hat Justizministerin Karl (ÖVP) am Dienstag ihre entsprechenden Reformpläne präsentiert. Demnach soll bei schweren Sexualdelikten künftig zumindest die Hälfte der Strafe im Gefängnis verbüßt werden. Bei der Präsentation unterstrich Karl jene Punkte der Reform, die dem Wunsch nach „harten Strafen“ Rechnung tragen sollen. Nur vorsichtig bekannte sie sich umgekehrt zur Aufgabe der Resozialisierung von Sexualstraftätern. Die Neuregelung gilt übrigens für alle Sexualdelikte - auch für „Täter“, die wegen einvernehmlichem Sex in der Öffentlichkeit verurteilt werden.

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