Sprachförderung: Kurz drängt auf Gesetzesänderung

Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) lässt sich von ablehnenden Kommentaren zu seiner jüngsten Forderung nach Vorschulklassen für Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse nicht beirren. Vor dem Ministerrat heute bekräftigte er seinen Vorstoß und verlangte nach einer entsprechenden Gesetzesänderung. Konkret will er, dass die Beherrschung der deutschen Sprache ein Kriterium bei der Ermittlung der Schulreife wird.

Derzeit erfolgt die Beurteilung der Schulreife anhand körperlicher, intellektueller sowie sozioemotionaler Merkmale. Fehlende Deutschkenntnisse sind dagegen kein Grund für ein Verweigern der Schulreife. Das will Kurz ändern: „Wir brauchen ein neues Gesetz“, und in diesem sollen die sprachlichen Fähigkeiten, vor allem die Deutschkenntnisse, ein weiteres Merkmal werden.