Zeitung: Jeder dritte Opel-Verwaltungsjob wackelt

Der angeschlagene Autobauer Opel will einem Zeitungsbericht zufolge rund 1.000 Arbeitsplätze in der Verwaltung streichen. Der Stellenabbau im Rüsselsheimer Stammwerk sei Teil einer angestrebten Einigung mit dem Betriebsrat über eine Senkung der Kosten, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ gestern vorab unter Berufung auf zwei Aufsichtsratsmitglieder.

Die General-Motors-Tochter wollte sich auf Anfrage von Reuters nicht direkt dazu äußern, bekräftigte aber die Absicht, die Personalkosten zu senken. Dazu würden derzeit „intensive Gespräche“ mit der Arbeitnehmervertretung und der IG Metall geführt. „Wir haben wiederholt mitgeteilt, dass unsere Organisationsstruktur schlanker und beweglicher werden muss.“

Insgesamt arbeiten in der Verwaltung in Rüsselsheim 3.300 Beschäftigte. Laut den Plänen, über die die Zeitung berichtete, würde damit fast ein Drittel der Stellen in diesem Bereich wegfallen. Der Personalabbau solle teils über Altersteilzeit und teils über Abfindungen vollzogen werden. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht geplant.