ÖVP-Klausur im Zeichen von „Realwirtschaft ohne Fesseln“

Die ÖVP hat sich am Beginn ihrer Klubklausur in Saalfelden in Salzburg betont als Partei der Mitte positioniert. Klubchef Karlheinz Kopf wettete einerseits gegen die linken „Umverteiler“ und anderseits gegen die „gierigen Spekulanten“. Er lehnte in seiner Begrüßungsrede aber auch die „rechte Hetze, bei der einem manchmal übel werden könnte“, ab.

Kopf schwor den Klub auf Zusammenhalt und Geschlossenheit in der Partei ein. Man wolle „geschlossen, Hand in Hand miteinander arbeiten“. Die ÖVP trete für eine „Realwirtschaft ohne unnötige Fesseln und eine Finanzwirtschaft mit strengen Regeln“ ein und wolle Wohlstand nicht nur für einige wenige, sondern für möglichst alle.

Angeprangert wurden aber nicht nur die bösen Spekulanten, sondern auch die „wenigen schwarzen Schafe“ innerhalb der Partei. „Wir haben uns von diesen schwarzen Schafen konsequent getrennt, diese sind längst Geschichte und nicht mehr Teil unserer Wertegemeinschaft.“