Deutsche Bank schafft interne „Bad Bank“

Die Deutsche Bank baut eine interne „Bad Bank“ mit Vermögenswerten auf, von denen sie sich in den nächsten Jahren trennen will. Es handle sich vor allem um verbriefte Wertpapiere, aber auch um andere Aktiva, die sich über die Jahre in ihrem Investmentbanking angesammelt hätten und die nun nicht mehr zum Kerngeschäft gezählt würden, teilte die Deutsche Bank heute mit.

Hinter diesen Papieren steckten Ende Juni Bilanzrisiken (RWA) von 135 Milliarden Euro. Bis März 2013 soll davon bereits ein Drittel - 45 Mrd. Euro - abgebaut sein.

Die Deutsche Bank will damit ihren Eigenkapitalbedarf senken. Die harte Kernkapitalquote - Aktien und Gewinnrücklagen im Verhältnis zu den RWA - soll bis März 2013 auf acht Prozent, bis Ende März 2015 auf mehr als zehn Prozent steigen. Analysten hatten die Kapitaldecke der Bank oft als zu knapp kritisiert.