Entschädigung für krebskranke 9/11-Opfer

Rettungsarbeiter und Einwohner von New York, die unter bestimmten Krebsarten leiden, haben jetzt als Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 Anspruch auf eine Entschädigung. Sie gilt für alle Betroffenen, deren Krebserkrankung auf die Attacken auf das World Trade Center zurückgeführt werden kann, teilte das US-Justizministerium gestern mit.

Die Gelder kommen aus einem Fonds, der im vergangenen Jahr eigens für Opfer mit verschiedenen Gesundheitsproblemen eingerichtet wurde. Krebsleidende wurden bisher nicht eingeschlossen, weil es schwierig war, eine Verbindung zwischen ihrer Erkrankung und den Anschlägen nachzuweisen.

Wer während der Anschläge oder während der Aufräumarbeiten giftigen Stoffen auf Ground Zero ausgesetzt war und dann an bestimmten Krebsarten erkrankte, kann aber von jetzt an Entschädigungsleistungen beantragen. Heute wird in den USA der Anschläge vor elf Jahren gedacht.