SPÖ-Pläne zu Sozialjahr: AMS soll Zivildiener vermitteln

Die SPÖ denkt daran, im Falle eines (von ihr angestrebten) Endes der Wehrpflicht und des damit einhergehenden Aus für den Zivildienst die fehlenden Jobs im Sozialbereich über das AMS vermitteln zu lassen.

„Eine Variante ist, dass diese neuen Jobs auch vom Arbeitsmarktservice angeboten werden, im Rahmen der üblichen Vermittlungstätigkeit“, sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) gegenüber dem „Kurier“ (Dienstag-Ausgabe).

Das Modell des Ressortchefs sieht ja vor, dass die im Falle eines Endes des Zivildiensts wegfallenden Jobs durch ein „freiwilliges Sozialjahr“ kompensiert werden. Nach den Berechnungen des Sozialministeriums sind für diese Arbeiten 6.500 Arbeitsplätze notwendig, schreibt der „Kurier“. „Das werden reguläre Jobs mit regulärer Bezahlung sein. Der Unterschied ist, dass das Arbeitsverhältnis auf ein Jahr befristet ist“, so Hundstorfer.

Arbeitslose auf Sozialjahr „hinweisen“

Zwingen könne man natürlich niemanden zu einem freiwilligen Sozialjahr, aber: „Man kann Arbeitslose auf das Sozialjahr hinweisen, sie informieren und es anbieten“, so der Minister. Schon länger bekannt ist das geplante Gehalt, dieses soll 1.300 Euro im Monat betragen. Ob nun zwölfmal oder doch 14-mal pro Jahr, ist offen - laut „Presse“ ist aber derzeit Letzteres im Gespräch.