Filmfestspiele Venedig: Jurypreis an Seidl

Für den zweiten Teil seiner Paradies-Trilogie, „Paradies: Glaube“ ist gestern Abend bei den Filmfestspielen von Venedig der österreichische Regisseur Ulrich Seidl mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet worden. Er zeigte sich „sehr stolz“.

Seidl hatte am Lido mit dem Film für Aufregung gesorgt - katholische Organisationen warfen ihm Blasphemie vor. Der Goldene Löwe ging nach Südkorea: Kim Ki-duks Drama „Pieta“ überzeugte die Jury am meisten. Der US-Amerikaner Paul Thomas Anderson erhielt für „The Master“ den Silbernen Löwen für die beste Regie.

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