Mindestens 26 Tote bei Anschlägen im Irak

Bei einer Serie von Bombenanschlägen und Angriffen sind heute im Nordirak mindestens 26 Menschen getötet worden. Mehr als 70 Personen erlitten Verletzungen, bestätigten Sicherheitskreise in den Provinzhauptstädten Kirkuk und Tikrit.

Allein in der Erdölstadt Kirkuk starben bei mehreren Autobombenexplosionen zwölf Menschen - unter ihnen sieben Polizeirekruten. Auch in der nördlichen Metropole Mossul explodierten mehrere Bomben. Eine davon tötete in einer schiitischen Wohngegend drei Menschen. In Dujail, 65 Kilometer nördlich von Bagdad, überfielen Aufständische einen Armeekontrollpunkt und erschossen elf Soldaten.

Anschläge gehören immer noch zum Alltag im Irak, auch wenn die bürgerkriegsartigen Konflikte 2006 und 2007 mit Tausenden Toten ihren Höhepunkt erreicht hatten.

Video dazu in iptv.ORF.at