Merkel in Wien: Keine offene Kritik an EZB

Nach der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag, unbegrenzt Anleihen von angeschlagenen Staaten auf dem Sekundärmarkt zu kaufen, werden nun neue Weichenstellungen der Euro-Staaten erwartet. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel kommentierte den Schritt bei ihrem Besuch in Wien gestern reserviert, hielt sich mit offener Kritik aber zurück.

Während ihr Gastgeber Kanzler Werner Faymann die EZB-Entscheidung bei einer gemeinsamen Pressekonferenz als „politisch positiv“ beurteilte, unterstrich Merkel, dass die Anleihenkäufe an Bedingungen geknüpft seien. Sie rief eindringlich zu einem gemeinsamen Vorgehen auf.

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