Unis: Rektorenlob für Burgstaller-Vorstoß

Vorsichtiges Lob kam gestern vom Präsidenten der Universitätenkonferenz (uniko), Heinrich Schmidinger, für das Studiengebührenmodell von Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ). „Ich bin immer auf dem Standpunkt gestanden, dass jedes künftige Modell von Studiengebühren auch soziale Aspekt berücksichtigen muss“, so der Rektor der Uni Salzburg zur APA.

Allerdings sei vieles von den Details abhängig. So müsse man sich noch genau anschauen, woher das Geld für jene 40 Prozent der Studenten kommen soll, die laut dem Modell künftig Studienbeihilfen bekommen sollen. „Ob das vierzig Prozent sein können und vor allem die Frage, woraus das finanziert wird, muss man sich im Detail anschauen.“

Zwischen dem Studiengebührenmodell von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP), das eine autonome Festlegung von Studiengebühren bis zu 500 Euro pro Semester durch die Unis vorsieht, und Burgstallers Vorschlag von 363,36 Euro pro Semester für alle, die kein Stipendium beziehen, ortet er Parallelen: „Beide sind sich einig, dass Studienbeiträge eingehoben werden und es ein gewaltiges Netz an sozialer Abfederung geben muss.“