Tote bei starken Beben in Costa Rica

Das Erdbeben, das gestern die Pazifikküste Costa Ricas erschütterte, hat mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. Eine 55-jährige Frau starb an einem Herzversagen in der Provinz Guanacaste, in der das Epizentrum des Bebens lag, wie die Vorsitzende des Katastrophenschutzes CNE auf einer Pressekonferenz mitteilte. Ein Bauarbeiter sei außerdem bei dem Zusammenbruch des Gebäudes umgekommen, an dem er gearbeitet hatte.

Der Erdstoß hat auf der von Touristen vielbesuchten Halbinsel Nicoya Schäden an einigen Gebäuden und auf Landstraßen verursacht. Telefon- und Stromleitungen wurden zum Teil unterbrochen. Eine zunächst ausgerufene Tsunami-Warnung wurde später wieder aufgehoben.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte das Beben eine Stärke von 7,6. Das Zentrum lag 140 Kilometer westlich der Hauptstadt San Jose.