„Heaven’s Gate“: Venedig würdigt Filmfiasko

Späte Rehabilitierung für „Heaven’s Gate“
Als „worst film ever“ wird Michael Ciminos Western „Heaven’s Gate“ nicht zuletzt auch wegen dessen Überlänge in den USA gehandelt. 1980, zu Beginn der Reagan-Jahre, passte diese kritische Auseinandersetzung mit der US-Geschichte nicht in das neu erwachte US-Selbstverständnis. In Europa sah man den Film, der mit 44. Mio. Dollar Produktionsbudget lange den Titel des größten Finanzfiaskos in der Filmgeschichte innehatte, länger schon als Klassiker. Bei den Filmfestspielen in Venedig würdigte man nun 33 Jahre danach Cimino mit einem Ehrenlöwen. Und zeigte einen digitalen Director’s Cut, der das Western-Epos auf verträgliche dreieinhalb Stunden eindampft.

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