Mehr als 20 Wale in Florida gestrandet

Mehr als 20 Pilotwale sind gestern im Avalon Beach State Park bei Fort Pierce (Bundesstaat Florida) gestrandet. Obwohl zahlreiche Helfer die Tiere ins Wasser zurückzubringen versuchten, konnten nur fünf der insgesamt 22 Wale - zwei Kälber und drei noch jugendliche Exemplare - gerettet werden. Warum die Wale strandeten, konnte die Sprecherin der Nationalen Ozeanbehörde, Allison Garrett, nicht erklären.

„Pilotwale sind sehr soziale Tiere“, sagte sie. „Ein Szenario könnte sein, dass eines der Tiere krank war. Sie würden einen kranken Wal nicht allein lassen. Sie bleiben zusammen.“ Deshalb sei es sinnlos, Pilotwale ins Meer zurückzuschieben, sagte eine andere Expertin, Blair Mase. „Sie kommen immer wieder zurück.“

Video dazu in iptv.ORF.at

Walsterben auch in Schottland

An der Ostküste von Schottland strandeten nach Angaben der Behörden ebenfalls zwei Gruppen von insgesamt 26 Grindwalen. Während 16 der Wale starben, gelang es rasch herbeigeeilten Helfern von Feuerwehr und Küstenwache , die anderen zehn Tiere zu retten. Allerdings schwammen noch 24 der bis zu sechs Meter langen Meeressäuger im flachen Gewässer nahe der Küste und es wurde befürchtet, dass sie bei Ebbe ebenfalls auf dem Trockenen zu liegen kämen.

Nach Angaben von Blair Mase von NOAA strandeten am Wochenende zudem zwei weitere Gruppen von Walen auf Cape Cod im US-Bundesstaat Massachusetts sowie in Kanada.