„Holy Motors“: Der liebe Gott und seine Stretchlimos

Wie hat man sich den Alltag des lieben Gottes und seiner engsten Mitarbeiter vorzustellen? Vielleicht so, wie es der verquere französische Regisseur Leos Carax in seinem neuen Film anbietet: Hier betreibt ein Pate eine große Garage, „Holy Motors“, mit einer Reihe an Stretchlimousinen. In diesen werden täglich Arbeiter ausgeschickt, die bis Mitternacht in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen haben: Gottes Mitarbeiter betteln, lieben oder morden auch. Einer davon ist Monsieur Oscar, dem man in „Holy Motors“ zwei Stunden auf eine abgründige Reise durch die Ober-, vor allem aber Unterwelten von Paris, ja der ganzen menschlichen Existenz folgt.

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