Gewinn von Baukonzern STRABAG bricht ein

Der österreichische Baukonzern STRABAG hat wegen des Preiskampfes im Baustoffgeschäft und Verzögerungen bei der Bezahlung von Projekten im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch verbucht.

Vor Steuern und Zinsen (Ebit) rutschte STRABAG im zweiten Quartal mit zwei Millionen Euro ins Minus, wie der Konzern am Freitag in Wien mitteilte. Vor Jahresfrist war noch ein Gewinn von 162 Millionen Euro angefallen.

Bauleistung gesunken

Unter dem Strich schrieb der Konzern ebenfalls einen Verlust: Nach Minderheiten stand ein Fehlbetrag von 7,7 Millionen Euro nach einem Gewinn von 106,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Schätzungen der von Reuters befragten Analysten hatten von einem Verlust von zwölf Millionen Euro bis hin zu einem Gewinn von 7,55 Millionen Euro gereicht.

Die Bauleistung sank um ein Prozent auf 3,77 Milliarden Euro.