Mexikos Präsidentenwahl wird nicht annulliert

Die von den linken Parteien angefochtene Präsidentschaftswahl vom 1. Juli in Mexiko wird nicht annulliert. Rund zwei Monate nach dem Urnengang wies das Oberste Wahlgericht gestern (Ortszeit) die Klagen des linken Lagers zurück, dessen Kandidat Andres Manuel Lopez Obrador dem Wahlsieger Enrique Pena Nieto von der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) unter anderem Stimmenkauf im großen Stil vorgeworfen hatte.

Zahlreiche Klagen

Lopez Obrador hatte unmittelbar nach dem 1. Juli die Wahl angefochten und das Wahlgericht mit zahlreichen Klagen überzogen. Er erreichte, dass die Hälfte der Urnen neu ausgezählt wurde, was seine Niederlage bestätigte.

Pena Nieto lag weiterhin klar mit einem Vorsprung von 6,2 Prozentpunkten vor dem linken Kandidaten. Danach hatte Lopez Obrador, ein früherer Bürgermeister von Mexiko-Stadt, Klagen wegen angeblichen Stimmenkaufs und der Parteinahme der Fernsehgesellschaften zugunsten Pena Nietos eingereicht.