100-Jähriger überfuhr in Los Angeles 14 Fußgänger

Unbeirrt von Schreien und dem verzweifelten Klopfen von Passanten an seine Scheiben ist ein 100-jähriger Autofahrer in Los Angeles mit seiner großen Limousine aus einer Parklücke rückwärts hinausgefahren und hat 14 Menschen überfahren.

Der Zwischenfall ereignete sich vor einer Volksschule, unter den Verletzten sind elf Kinder, teilte die Polizei mit. Sie bestätigte, dass der 100-jährige Fahrer Führerschein und Versicherung nachgewiesen habe, er sei nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder Medikamenten gestanden.

Fahrer sieht Bremsdefekt

Fernsehreportern sagte der 100-Jährige nach dem Unfall, die Bremsen seines Cadillacs hätten versagt: „Es war außer Kontrolle.“ Die Polizei erklärte, das Fahrzeug werde überprüft. Ein Polizist, George Rodriguez, sagte: „Ich denke, er hat das falsch eingeschätzt, er ist ein älterer Herr. Offenbar gibt es eine Beeinträchtigung bei seinen Entscheidungsprozessen.“