„Kultur.montag“: Martin Suter setzt die Zeit außer Kraft

Die Zeit ist ein sonderbar Ding, konstatierte einst Hugo von Hofmannsthal. Die Zeit ist nichts als Illusion, es gibt sie gar nicht, ist die gewagte These, die Martin Suter zum Ausgangspunkt seines neuen Krimis „Die Zeit, die Zeit“ macht.

Suter gilt als derzeit kommerziell erfolgreichster Schriftsteller der Schweiz. Der Autor musste vor einigen Jahren mit dem Tod seines dreijährigen Sohnes einen Schicksalsschlag verkraften. Das neue Buch, in dem die Zeit aufgehoben und der Tod geliebter Menschen ungeschehen gemacht werden soll, sei jedoch keineswegs seine Art der Aufarbeitung einer persönlichen Tragödie, sagt Suter im Interview mit „kultur.montag“.

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