US-Republikaner verschieben wegen Sturms Parteitag

Wegen des Tropensturms „Isaac“ verschieben die US-Republikaner die Auftaktreden ihres Parteitags in Tampa (Florida). Er soll - mit einem Tag Verspätung - erst am Dienstag beginnen und nicht morgen, erklärte der Vorsitzende des Nationalen Komitees der Republikaner, Reince Priebus gestern Abend (Ortszeit).

„Isaac“ zog zuletzt über Haiti hinweg und erreichte gestern den Osten Kubas. Der Tropensturm könnte sich zum Hurrikan verstärken, bis er den Süden Floridas erreicht. Dort wurde bereits der Ausnahmezustand ausgerufen.

Auch „Gustav“ verkürzte Parteitag 2008

Wegen der schlechten Wettervorhersagen werde der Parteitag zwar morgen eröffnet, dann aber sofort bis Dienstagnachmittag vertagt. Nach Gesprächen mit den Wetterdiensten und dem Gouverneur von Florida, Rick Scott, ist Priebus optimistisch, dass der Parteitag dann fortgesetzt und Präsidentschaftskandidat Mitt Romney offiziell nominiert werden könne. Zu dem Nominierungsparteitag werden Zehntausende Parteianhänger der US-Republikaner erwartet.

Bereits vor vier Jahren hatte Hurrikan „Gustav“ den Republikaner-Konvent in St. Paul in Minnesota überschattet. „Gustav“ wütete zwar mehr als 1.500 Kilometer südlich an der Golfküste, die Partei verkürzte aber ihr Programm, um mit dem traditionell medienwirksam angelegten Treffen das Leiden der Sturmopfer nicht in den Hintergrund zu drängen.