Honecker laut Enkel in Chile begraben

Der frühere DDR-Staats- und -Parteichef Erich Honecker wurde nach Angaben seines Enkels in Santiago de Chile begraben. „Die kommunistische Partei Chiles organisierte das Begräbnis“, sagte Roberto Yanez der „Bild“-Zeitung (Samstag-Ausgabe). Bisher hatte es immer geheißen, dass Honeckers Witwe Margot dessen Urne in ihrer Wohnung in der chilenischen Hauptstadt aufbewahre.

Der schwer kranke Honecker war 1994 im Exil in Chile gestorben, er wäre gestern 100 Jahre alt geworden. „Ich war in der Hafenstadt Valparaiso, als er starb“, schilderte Yanez. Mehr als dreitausend Menschen seien zum Begräbnis auf den Zentralfriedhof von Santiago gekommen. „Dort gibt es jetzt noch ein Grab.“