Krise in Kirgistan: Präsident entlässt Regierung

Rückschlag für die Demokratiebemühungen in Zentralasien: In der Ex-Sowjetrepublik Kirgistan hat Präsident Almasbek Atambajew die Regierung nach dem Bruch der Koalition entlassen. Die Parteien müssen nun in Gesprächen ausloten, ob die Bildung eines neuen Bündnisses möglich ist.

Das berichteten Medien heute aus der Hauptstadt Bischkek. Die Vierparteienkoalition war wegen eines Streits über die Wirtschaftspolitik von Regierungschef Omurbek Babanow nach nur acht Monaten zerbrochen.

Das verarmte Hochgebirgsland Kirgistan an der Grenze zu China ist die einzige Demokratie in der ansonsten autoritär regierten Region.